Geschichte

Lernen Sie nachfolgend die spannende Geschichte des Eishockeys in Duisburg kennen.

Folgen Sie den Füchsen von den ersten Jahren, geprägt von Auf-und Abstiegen, über die erfolgreichen Jahren in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), bis hin zur aktuellen Entwicklung zum gefragten Ausbildungspartner unterschiedlichster DEL-Clubs mit dem klaren Ziel: Aufstieg in die DEL 2.

Die Anfänge bis zum Aufstieg in die DEL

Der Eishockeysport in Duisburg begann im Jahr 1971 mit der Gründung der Eishockeyabteilung des Duisburger SC Kaiserberg von 1947 (DSC). Die sportliche Entwicklung des DSC gipfelte zunächst in den Erstligajahren von 1979 bis 1981, in denen man in der damaligen 1. Bundesliga spielte.

Im Zuge diverser Ausgliederungen und damit einhergehenden Insolvenzen wurde im Jahre 1991 der EV „Die Füchse“ Duisburg, der derzeitige Stammverein gegründet.

Der neu gegründete EV Duisburg musste den Weg in die unterste Liga antreten, um einen kompletten Neubeginn zu wagen. Jedoch zeigte sich schnell das Potential des Eishockeystandorts Duisburg, sodass bis 1994 über die Stationen Landesliga, NRW-Liga und Regionalliga Nord, der Durchmarsch bis in die 1. Liga Nord, die damals zweihöchste Spielklasse glückte.

Das erste Jahr in der im Jahre 2000 neu gegründeten zweiten Bundesliga wurde zu einer Zitterpartie. Nach der Hauptrunde belegte der EV Duisburg nur den 14. Platz und auch die Abstiegsrunde konnte man nur mit dem sechsten Rang abschließen. Damit stand man neben der Mannschaft aus Regensburg als Absteiger fest. Dennoch durften beide Teams in der Liga bleiben.

Es vergingen weitere drei Jahre der Konsolidierung, ehe die Füchse Meister nach den Playoffs wurde, sich damit den Aufstieg in die DEL sicherte und so den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte.

Die Jahre in der DEL

Obwohl mit dem geringsten Etat aller DEL-Clubs ausgestattet, wurde das Aufstiegsteam zur ersten DEL-Saison gezielt verstärkt. So konnte unter anderem NHL-Star Jean-Luc Grand-Pierre für die Füchse gewonnen werden. Als klares Saisonziel wurde der Klassenerhalt ausgegeben. Wie sich im Saisonverlauf zeigte, war dies eine realistische Einschätzung. Die Saison begann mit Spielen, bei denen die Mannschaft der Füchse gut mitspielte, aber selten punktete. Zu diesen seltenen erfolgreichen Spielen zählte am 28. September das legendäre Spiel gegen die Düsseldorfer EG, die relativ schnell mit 2:0 führte. Nachdem gegen Mitte des zweiten Drittels Füchse-Trainer Hegen eine Auszeit nahm, spielten die Füchse wie entfesselt auf und schaffte es die Partie innerhalb von 63 Sekunden zu drehen und schlussendlich mit 5:2 für sich zu entscheiden. Im November starteten die Füchse eine beeindruckende Serie und konnten sieben Spiele in Folge punkten, von möglichen 21 wurden in dieser Zeit 16 Punkte geholt, so dass der EV Duisburg den Play-off-Plätzen immer näher kam. Die 2:5-Niederlage in Krefeld, die gleichzeitig das Ende der Serie bedeutete, war ein Wendepunkt in der Saison, die Trendkurve zeigte nach unten, Ende Januar belegte der EVD nach Monaten wieder einen Play-down-Platz. Die Hauptrunde wurde als Letzter beendet, die Füchse mussten in die Abstiegsrunde, in der das Team von Dieter Hegen auf die Kassel Huskies traf. Die ersten beiden von maximal sieben Spiele konnte der EVD für sich entschieden (6:3 und 5:4 nach Verlängerung), ehe die Huskies zurückschlugen und das dritte Spiel der Abstiegsrunde mit 3:2 gewannen. Mit einem 5:2-Sieg im vierten Spiel kamen die Füchse dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher und konnten mit einem Sieg im fünften Spiel Klarheit schaffen. Direkt den ersten Matchball verwandelten die Füchse und kehrten mit einem 4:3-Sieg nach Duisburg zurück, die Kassel Huskies mussten den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Für den EV Duisburg bedeutete dieser Sieg nicht nur den Klassenverbleib, sondern auch Planungssicherheit für die nächsten fünf Jahre, da die DEL den sportlichen Auf- und Abstieg für diese Zeit aussetze.

In den folgenden Jahren erreichten die Füchse jeweils hintere Plätze in der DEL. Durch das Engagement vieler Helfer und Unterstützer konnte DEL-Eishockey Duisburg jedoch weiterhin ermöglicht werden.

Dies ändert sich zum Ende der Spielzeit 2008/09. Ein weiteres Jahr in der DEL war für die Füchse nicht mehr zu stemmen, sodass man den Rückzug aus der DEL hinnehmen und dieses Kapital vorerst schließen musste.

Neustrukturierung und der Blick in eine erfolgreiche Zukunft

Da einige Vereine auf ihr Startrecht in der Regionalliga verzichteten, konnten die Füchse den Neubeginn der Saison 2009/2010 in der Regionalliga NRW/Hessen starten. Über die komplette Saison lieferte man sich mit dem Erzrivalen aus Essen einen großen Kampf an deren Ende, der Aufstieg in die dritte Spielklasse, die Oberliga stand.

Seitdem spielen die Füchse in der Oberliga West. Hier machen die Füchse vor allem durch Ihre hervorragende Jugendarbeit auf sich aufmerksam. So besteht ein intensiver Austausch mit diversen DEL- Teams, unter anderem mit den Kölner Haien, den Iserlohner Roosters und den Krefeld Pinguinen. Die Zielsetzung ist hierbei mehrschichtig, wobei vor allem die Entwicklung von talentierten Jugendspielern hin zu DEL-Spielern im Vordergrund steht.

Doch nicht nur in diesem Bereich setzen die Füchse Maßstäbe. So ist die Zielsetzung für die Saison 2014/15 der Aufstieg in die DEL 2, der in den vorherigen Jahren immer knapp verfehlt wurde.

Diesen Weg begleiten wird zukünftig die KENSTON Sport GmbH. Als Spielbetriebsgesellschaft ist die Zielsetzung hierbei neue Potentiale für die Füchse zu heben, das Eishockey in Duisburg weiter zu professionalisieren, um so noch viele Highlights für die Füchse und deren treue Fans folgen zu lassen.