19.04.2015

Füchse Duisburg : EHC Freiburg 3:2

Füchse sind nach 3:2 Sieg zurück in der Serie

Eine ausverkaufte Halle, grandiose Stimmung schon vor dem Spiel und 5 Tore. Das Spiel hatte heute einiges zu bieten, am Ende behielten die Füchse mit 3:2 die Oberhand und konnten in der best-of-5 Serie zum 1:1 ausgleichen.

Vor dem Spiel schon der erste Höhepunkt. Fast genau auf den Tag vor 10 Jahren schafften die Füchse den Aufstieg in die DEL und von der Videoleinwand aus gab es Grüße von einigen damaligen Aufstiegshelden. Den Anfang machte der damals amtierende Stanley-Cup-Sieger Nolan Pratt, gefolgt von Shawn McNeil und Christian Rohde. Zu guter Letzt dann unser „Playoff-Monster“ Michael Waginger. Alle wünschten den Füchsen viel Erfolg im Kampf um den Aufstieg in die DEL2.

Beflügelt von den Worten legten die Füchse dann los wie die Feuerwehr. Innerhalb von 56 Sekunden trafen die Füchse zweimal und so stand es nach 5 Minuten 2:0 für die Füchse. Das 1:0 in der 4. Minute besorgte Stephan Fröhlich und André Huebscher erhöhte in der 5. Minute auf 2:0. So hatten es sich die Füchse vorgestellt und die Scania-Arena bebte.
In der 7. Minute hatten die Füchse dann die Chance auf den dritten Treffer, doch eine doppelte Überzahl blieb ungenutzt. Duisburg spielte viel disziplinierter als noch am Freitag in Freiburg, auch taten die beiden frühen Treffer ihr übriges und so ging es mit der verdienten 2:0 Führung in die Kabine.

Das 2. Drittel mussten die Füchse in Unterzahl beginnen, Manuel Neumann erhielt kurz vor der Pause eine Strafzeit.
Aber auch das Unterzahlspiel funktionierte heute besser und falls mal ein Puck den Weg zum Tor fand, so war dann
spätestens beim sehr gut aufgelegten Füchse-Goalie Felix Bick Endstation. Beide Teams erarbeiteten sich einige Chancen, die größte hatte Fabio Pfohl in der 38. Minute, als ihn Joly auf die Reise schickte und er nur den Pfosten traf. So ging das Mitteldrittel torlos zu Ende.

Die Freiburger kamen voller Tatendrang früh zum Schlussdrittel auf das Eis, aber André Huebscher warf alle Vorsätze
in der 48. Minute über den Haufen, als er zum 3:0 für die Füchse traf. Bis zur 54. Minute hatten die Füchse die Sache
voll im Griff, dann folgte eine Strafe für die Füchse und die Wölfe sind für ihr starkes Powerplay bekannt. In der 56. Minute dann der Anschlusstreffer für Freiburg. Bick will den Puck mit der Fanghand sichern, aber Haluza ist einen Tick
schneller und stochert den Puck zum 3:1 ins Netz. Die Freiburger haben nun Blut geleckt und drängen auf den nächsten
Treffer. In der 59. Minute nahmen die Wölfe dann den Goalie vom Eis und Nikolas Linsenmaier konnte 70 Sekunden vor Schluss auf 3:2 verkürzen. Die Wölfe warfen alles nach vorne, aber am Ende blieb es beim verdienten 3:2 Sieg für die Füchse.

Stimmen zum Spiel:
Gäste-Trainer Leos Sulak: „Wir haben das erste Drittel verschlafen und waren mit den Köpfen nicht auf dem Eis. Die
beiden frühen Tore waren der Schlüssel zum Sieg. Gratulation an Duisburg. Positiv ist, dass wir noch zurückgekommen
sind.“

Füchse-Trainer Uli Egen: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen. Wir haben sehr viel gelernt vom letzten Spiel. Es ist
jetzt eine best-of-3 Serie und wir sind bereit für das Spiel am Dienstag. Wir werden alles versuchen das Spiel dort zu
gewinnen.“

Tore:
03:41 1:0 Fröhlich (Neumann, Pietsch)
04:39 2:0 Huebscher (Pfohl)
46:40 3:0 Huebscher (Pfohl, Schmidt) PP1
55:26 3:1 Haluza (Wittfoth, Vavrusa) 6-4
58:50 3:2 N. Linsenmaier (Brückmann, Peleikis) 6-5
Strafen: Duisburg: 12 – Freiburg: 10

Zuschauer: 3800 (ausverkauft)