20.02.2015

Füchse Duisburg – Saale Bulls Halle 5:3

Halbzeit in der Endrunde – Füchse festigen nach 5:3 Sieg gegen Halle Platz 2

Die Füchse Duisburg revanchieren sich für Niederlage am ersten Spieltag und schicken die Saale Bulls beim 5:3 Sieg ohne Punkte nach Hause.

Die Füchse hatten sich einiges vorgenommen und kamen konzentriert aus der Kabine. Schon nach 8 Sekunden musste der heute sehr gut aufgelegte Goalie der Saale Bulls, Patrick Glatzel, in höchster Not retten. Fabio Pfohl spielte den Puck scharf vor das Tor, Andre Huebscher war schon einschussbereit, doch Glatzel klärte den Puck mit der Kelle aus der Gefahrenzone. Nach 3 Minuten fuhr Manuel Neumann mit viel Speed ins Drittel der Bullen, zog ab und sein Schuss ging genau auf den Körper von Glatzel. In der 4. Minute war es dann endlich soweit. Die Füchse waren mit einem Mann mehr auf dem Eis und André Huebscher erzielte die 1:0 Führung.

Die Füchse nach dem Treffer mit viel Druck auf das Gästetor. Sogar bei 5 gg. 5 spielten die Füchse wie im Powerplay, aber noch wollte kein weiterer Treffer fallen. In der 14. Minute gab es dann den nächsten Jubel auf der Tribüne der Füchse-Fans. Joly passt auf Pfohl, der direkt weiter auf Huebscher und der schliesst den feinen Tic-Tac-Toe Spielzug zum 2:0 ab. Die Füchse haben die Hallenser eigentlich gut im Griff, aber in der 18. Minute verkürzen die Saale Bulls auf 2:1. Markus Schmidt war auf der Strafbank und Matthias Schubert stocherte den Puck irgendwie über die Linie. Die Füchse lassen sich durch den Gegentreffer nicht schocken und schlagen 91 Sekunden später wieder zurück. Wieder war es die HJP-Reihe. Jetzt legt Huebscher auf und Fabio Pfohl darf sich in die Torschützenliste eintragen. Mit der beruhigenden 3:1 Führung ging es auch in die Pause.

Auch das zweite Drittel bestimmen die Füchse in den ersten 10 Minuten deutlich und erarbeiten sich Chance um Chance, doch Glatzel hält die Saale Bulls im Spiel. Wie in der 27. Minute. Kevin Orendorz ist frei vor Glatzel, aber der entschärft mit einem starken Save. Wie aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer zum 3:2 in der 31. Minute. Gunkel kurvt durch das Drittel der Füchse und bringt den Puck mit der Rückhand einfach mal in Richtung Tor. Felix Bick sieht in der Szene nicht gut aus und der Puck landet im Netz. Die Füchse lassen sich durch den Gegentreffer etwas schocken und können eine 5gg.3 Überzahl nicht nutzen. Es kommt wie es so oft kommen muss. Albrecht zieht vor das Tor der Füchse und schiebt den Puck zum 3:3 (37. Minute) durch die Schoner von Bick. In der 40. Minute sind die Füchse wieder mit einem Spieler mehr auf dem Eis und können wieder in Führung gehen. Maximilian Faber will quer auf Huebscher passen, aber der Puck findet den Weg ins Tor und die Füchse gehen wieder mit einer Führung in die Pause.

Im letzten Drittel schmeissen die Saale Bulls alles in die Waagschale und rennen immer wieder an, doch die Abwehr der Füchse lässt keine zwingenden Torchancen mehr zu. Auch eine Unterzahl in der 50. Minute können die Hallenser nicht zum Ausgleich nutzen. 2 Minuten vor Schluss gehen die Saale Bulls dann volles Risiko und nehmen Glatzel zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. 4 Sekunden vor der Schlusssirene erlöst Rapahel Joly, mit einem Treffer ins leere Tor, die Fans in der SCANIA-Arena. Durch den 5:3 Sieg bleiben die Füchse weiter auf dem zweiten Platz und haben 4 Punkte Vorsprung auf den Verfolger EHC Neuwied.

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Kenneth Latta: Im ersten Drittel haben wir nicht zu unserem Spiel gefunden. In den anderen beiden Drittel waren wird dann aber wieder da. Nach unseren Treffern ist Duisburg etwas nervös geworden, aber uns hat etwas das Glück gefehlt. Wenn man auswärts 4 Tore kassiert, ist es schwer zu gewinnen.

Füchse-Trainer Uli Egen: Wir sind gut aus der Kabine gekommen, haben viel Druck gemacht und die Scheibe immer tief im gegnerischen Drittel gehalten. Die Führung war dann auch verdient. Im zweiten Drittel hatten wir 15:5 Torschüsse und haben das Drittel verloren. Das darf nicht passieren. Vor dem letzten Drittel habe ich den Jungs gesagt, dass wir auch mal einen 1 Tore-Vorsprung halten müssen. Wir müssen einfach unsere Torchancen besser nutzen, dann wird es auch nicht so eng wie heute, auch wenn der Goalie stark gehalten hat.

Tore:

03:29 1:0 Huebscher (Pfohl, Faber) PP1


13:34 2:0 Huebscher (Pfohl, Joly)


17:06 2:1 Schubert (Vostarek, Petermann) PP1


18:37 3:1 Pfohl (Huebscher, Schmidt)


30:31 3:2 Gunkel (Vostarek, Schubert)


36:08 3:3 Albrecht (Thiede)


39:06 4:3 Faber (Pfohl) PP1


59:56 5:3 Joly (Zerressen) ENG

Strafminuten:

Duisburg: 8 – Halle: 12

Zuschauer: 1116

Aufstellung: Bick (Renkewitz) – Walkowiak, Neumann, Schmitz, Pietsch, Faber, Schmidt, Zerressen – Orendorz, Ziolkowski, Fischbuch, Joly, Pfohl, Bettahar, Busch, Grözinger, Lascheit, Krämer, Fröhlich, Huebscher, Niederberger.