Füchse-Chef Uckermann: „Unsere Vorgehensweise wird vollauf bestätigt.“

Nach turbulenten Tagen für die Fans der Füchse Duisburg herrscht jetzt Klarheit: Die Füchse werden in der kommenden
Saison in der neuformierten Oberliga Nord unter Führung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) spielen.

Der DEB teilte unmissverständlich mit, dass alle 18 Clubs, die für die Oberliga Nord 2015/16 gemeldet hatten auch zur Lizensierung
zugelassen werden.

Zuvor hatte der Landeseissportverband NRW (LEV NRW) am 14. Juni mitgeteilt, dass die Füchse Duisburg sowie die
Moskitos Essen und der Herner EV gesperrt werden – sowohl die Oberliga-Teams als auch alle Nachwuchsmannschaften.
Die Clubs hätten verbindlich für die Oberliga unter Regie des LEV gemeldet, das nachträgliche Abmelden sei unzulässig.
Dazu stellt Sebastian Uckermann, Leiter der KENSTON Unternehmensgruppe als Betreiber der Füchse Duisburg fest:
„Das Theater um die angeblichen Sperren sind Spielchen älterer Herrschaften, denen es schon lange nicht mehr um
den Sport geht,sondern um private Fehden. Dass diese Machtspielchen auf dem Rücken von Nachwuchsspielern ausgetragen
werden, ist eine Unverschämtheit.Wenn sich auch nur ein Vereinsmitglied des EV Duisburg aufgrund dieser
Entwicklung abmeldet, werden wir rechtliche Schritte prüfen, um die fehlenden Beiträge von Herrn Sorge persönlich
einklagen zu können.“
Unmittelbar nach Veröffentlichung der juristisch haltlosen Sperre hatten sich die Clubs aus Duisburg, Herne und Essen
gemeinsam zu Wort gemeldet und bekräftigt, dass sie nicht der LEV-geführten Oberliga spielen werden, sondern nur
unter dem Dach des DEB.
Sebastian Uckermann: „Das war von Anfang an unsere Linie, die wir exakt so kommuniziert haben. Ich bin froh, dass
es durch die Mitteilung des DEB jetzt Gewissheit gibt: für unsere erste Mannschaft und alle Kinder und Jugendlichen,
die in Duisburg Eishockey spielen.“
Lesen Sie hier die Meldung des DEB im Wortlaut:

http://www.deb-online.de/deb-news/items/oberliga-nord-deb-laesst-alle-nrw-vereine-zur-lizenzierung-zu.html