Füchse Duisburg : Hannover Indians 4:6

Licht und Schatten am Wochenende für die Füchse

Dem 5:0 Auswärtssieg am Pferdeturm, folgte heute eine unnötige 4:6 Niederlage in der heimischen SCANIA-Arena. Bis zur 57. Minute führten die Füchse noch mit 4:3.

Das 1. Drittel begann mit einem schnellen Treffer für die Füchse. Nach 99 Sekunden durften die Fans auf den Rängen jubeln. Yannis Walchs Treffer zum 1:0 sollte eigentlich etwas Sicherheit bringen, aber die Füchse fanden nicht richtig ins Spiel. So war man optisch überlegen, aber spielte zu kompliziert und kam kaum zu Torchancen. So kam es wie es kommen musste. In der 12. Minute verwandelte Andre Gerartz die 1. Chance der Indians zum 1:1 Ausgleich. In der 14. Minute gingen die Indians dann sogar in Führung. Oliver Duris mit dem Treffer zum 1:2. So ging es auch in die Pause.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Füchse diejenigen die das Spiel machten. Es dauerte aber bis zur 27. Minute, bis der Puck endlich hinter Boris Ackers einschlug. Lukas Koziol mit dem überfälligen Ausgleich. Dann münzten die Füchse ihre optische Überlegenheit auch weiter in Tore um. In der 31. Minute sorgten Danny Albrecht und Jan-Niklas Pietsch, mit einem Doppelschlag innerhalb von 22 Sekunden, für die 4:2 Führung. Danach gab es bei dem Indians auch den Torwartwechsel. Boris Ackers machte Platz für Ansgar Preuss. Mit der verdienten Führung ging es in die zweite Pause.

Den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten die Indians. In der 43. Minute verkürzte Dennis Schütt auf 4:3. Füchse-Goalie Eddi Renkewitz war an dem Gegentreffer machtlos, der Puck schlug genau am Innenpfosten ein. Es sah aber weiterhin nach einem Sieg der Füchse aus, da sie eigentlich die besseren Chancen hatten. Doch die Indians drehten in den letzten 3 Minuten noch einmal auf und so stand es nach 3 weiteren Treffern am Ende 4:6 für Hannover.

Stimmen zum Spiel:
Gästetrainer Fred Carroll: „Wir haben uns gut präsentiert. Im 2. Drittel hatten wir eine schlechte Phase. Das letzte Drittel war wieder gut. Hoffentlich hat die Mannschaft etwas Selbstvertrauen getankt. Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns.“

Füchse-Trainer Tomas Martinec: „Es ist schwer heute etwas zu sagen. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht. Ich und die Mannschaft haben noch viel Arbeit vor uns. Die Mannschaft hat heute Etienne Renkewitz nicht geholfen. Wir brauchen in der Saison beide Torhüter. Wir müssen einfacheres Eishockey spielen, heute war es zu kompliziert.“

Füchse Duisburg : Hannover Indians 4:6 (1:2;3:0;0:4)
Tore:
01:39 1:0 Walch (Gärtner)
11:01 1:1 Gerartz (Duris)
13:48 1:2 Duris (Merka, Bovenschen)
26:07 2:2 Koziol (Joly, Bettahar)
30:09 3:2 Albrecht (Pietsch, Beck)
30:31 4:2 Pietsch (Schmidt, Albrecht)
42:51 4:3 Schütt (Lehmann, Gradl)
56:32 4:4 Gradl (Pohanka, Finkel)
58:22 4:5 Lehmann PP1
59:09 4:6 Pohanka (Lehmann, Gradl) 5-6

Strafen: Füchse: 8 – Indians: 12
Zuschauer: 780

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