Stellungnahme der Geschäftsleitung der KENSTON Sport GmbH

Stellungnahme der Geschäftsleitung der KENSTON Sport GmbH zu den Vorkommnissen im Anschluss des Spiels der DEB Eishockey-Oberliga-Nord zwischen dem Herner EV (HEV) und den Füchsen Duisburg am 26.12.2015:

Aufgrund der öffentlich gemachten und nicht hinnehmbaren Vorwürfe des HEV-Vorsitzenden Frank Schäfer, sehen wir uns leider doch gezwungen zu den Vorkommnissen wie folgt Stellung zu beziehen:
1. Herr Schäfer sieht die Verlautbarungen im Stadionmagazin über unsere Unternehmensgruppe als reine Fan-Äußerung, die hinzunehmen sei. Des Weiteren erlaubt sich Herr Schäfer die öffentliche Zuspitzung, das KENSTON „halt dubios“ gesehen werde.

Nachdem wir eigentlich davon ausgegangen sind, dass sich auf allen Seiten die Gemüter nun wieder beruhigt hätten, scheint der HEV-Vorsitzende nicht an einer Deeskalation interessiert zu sein. Dementsprechend werden wir alle juristischen Mittel sowohl gegen den HEV als auch gegen Herrn Schäfer persönlich ausschöpfen. Die über die KENSTON Unternehmensgruppe gemachten Äußerungen sind haltlos und stellen den Straftatbestand der üblen Nachrede dar. Daher hat unsere Rechtsabteilung bereits die weiteren juristischen Schritte eingeleitet. Wir werden es nicht hinnehmen, dass unsere Unternehmensgruppe derart diskreditiert wird. Zudem muss sich der HEV den genannten Artikel eindeutig zurechnen lassen, da dieser in einer offiziellen Vereinspublikation erschienen ist.

2. Herr Uckermann hat zu keiner Zeit den Ausspruch „Du asozialer Herner Pisser“ getätigt. Dies ist durch Zeugen belegbar. Auch gegen diese unhaltbaren Äußerungen werden wir alle Mittel des Rechts einsetzen, um unsere Interessen zu wahren.

3. Es grenzt an Komik, dass Herr Schäfer behauptet, Herr Uckermann habe einen „Bodyguard“. Herr Uckermann hat keinen Bodyguard. Aufgrund der Verhaltensweisen des HEV, scheint es wohl aber notwendig zu werden, dass alle KENSTON- und Füchse-Mitarbeiter nicht mehr ohne Geleitschutz die Herner Eishalle betreten können. Mit größter Entspanntheit nehmen wir auf, dass der HEV wohl weitere Reaktionen gegen Herrn Uckermann plant.

4. Wir nehmen mit sehr großer Verwunderung die aktuellen Verlautbarungen des HEV und seines Vorsitzenden Schäfer auf. Wir verweisen darauf, dass noch nie, seitdem wir Betreiber der Füchse Duisburg sind, in einer offiziellen Füchse-Publikation ein Gegner diskreditiert worden ist. Auch unsere Fans auf den Rängen haben seitdem wir in Duisburg tätig sind noch nie einen Gegner bzw. seinen Verantwortlichen strafbewehrte Unterstellungen vorgehalten. Auch im VIP-Raum werden unsere Gäste vor allen Beleidigungen geschützt. In Herne scheint dies nicht der Fall zu sein.

5. Wir bitten alle Füchse-Fans um Verständnis, dass wir uns derart öffentlich äußern müssen, aber die genannten öffentlichen Verlautbarungen können auch im Fan-Interesse nicht stehengelassen werden. Von unserer Kritik nehmen wir ausdrücklich den Trainer und die 1. Mannschaft des HEV aus. Beide haben sich auch am Samstagabend absolut fair gegenüber den Füchsen und seinen Fans verhalten. Zumal sich der Herner Trainer explizit bei allen Füchse-Verantwortlichen für das Herner Verhalten entschuldigt hatte. Daher verwundern die Aussagen von Herrn Schäfer umso mehr.

6. Wir werden die ganze Angelegenheit dem DEB-Kontrollausschuss vorlegen, da aus unserer Sicht so nicht miteinander umgegangen werden kann. Gerade vor dem Hintergrund, dass die LEV-Vereine im Sommer ganz eng zusammengerückt sind, um dem „Sorge-LEV“ zu entkommen.

Duisburg, 28.12.2015

Geschäftsleitung KENSTON Sport GmbH

Sebastian Uckermann Patrick Drees Lance Nethery