Siegesserie reißt im verflixten 13. Spiel – 4:2-Niederlage in Neuwied

Jetzt hat es die Füchse wieder erwischt. Nach 12 Siegen in Serie musste sich der EVD den Bären aus Neuwied mit 4:2 geschlagen geben.

Eigentlich war alles für Sieg Nr. 13 vorbereitet. Füchse-Headcoach Brian McCutcheon konnte fast in Bestbesetzung antreten, nur Verteidiger Yannis Walch fehlte. Das erste Unglück passierte schon vor Spielbeginn. Beim Warm-up ging auf Duisburger Seite eine Scheibe zu Bruch und das Spiel musste mit 15-minütiger Verspätung beginnen. Den besseren Start erwischten die Füchse und konnten in der 7. Minute durch Chad Niddery in Führung gehen. In der 9. Minute kamen die Bären dann zu einer großen Chance, als Manuel Neumann im Aufbau den Puck Brian Gibbons in den Schläger spielt. Gibbons war auf und davon und konnte nur durch Sebastian Stefaniszin aufgehalten werden. Bis zur Sirene passierte nicht mehr viel und so ging es mit der knappen Führung in die Kabine.

Neuwied kam mit viel Elan aus der Kabine und schon nach 34 Sekunden musste Sebastian Stefaniszin wieder gegen Brian Gibbons sein ganzes Können zeigen. In der 23. Minute fiel dann der Ausgleich. Josh Myers war alleine auf dem Weg zum herausstürmenden Stefaniszin und schob dann den Puck unter dem Füchse-Goalie zum 1:1 ins Tor. In der 24. Minute waren die Füchse dann in doppelter Überzahl, doch die große Chance zur erneuten Führung ließ man ungenutzt. In der 32. Minute zeigte dann Füchse-Kapitän Markus Schmidt wie einfach es doch sein konnte, als er einfach mal den Hammer auspackte und die Füchse wieder in Front schoss. Die Antwort der Bären ließ nicht lange auf sich warten. Ex-Fuchs Stephan Fröhlich sah in Überzahl die Lücke und schlenzte den Puck zum 2:2 ins Netz. Die Füchse waren dann gedanklich schon beim Pausen Tee als Artur Tegkaev 24 Sekunden vor der zweiten Drittelpause die erstmalige Bären-Führung erzielte.

Im Schlussdrittel spielten die Bären dann sehr clever und störten die Füchse schon früh im Spielaufbau. In der 44. Minute sahen sich die Füchse wieder in Unterzahl und wieder klingelte es im Kasten von Stefaniszin. Josh Myers konnte mit seinem zweiten Treffer auf 4:2 erhöhen. Es war heute einfach nicht der Tag der Füchse, die mit der aggressiven Spielweise der Bären nicht zurechtkamen. Auch als die Füchse ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen konnte man kein Kapital herausschlagen und die Siegesserie war gerissen.

Am Sonntag steht dann das Revierderby gegen den Herner EV auf dem Programm. Vor einer Woche sahen die Fans ein spannendes und packendes Derby. So soll es dann am Sonntag auch in der SCANIA-Arena sein.

EHC Neuwied – Füchse Duisburg 4:2 (0:1;3:1;1:0)

Tore:
06:21 0:1 Niddery
22:48 1:1 Myers (Tegkaev, Pantic)
31:28 1:2 Schmidt (Beck, Bettahar)
35:55 2:2 Fröhlich (Schlicht, Myers) PP1
39:36 3:2 Tegkaev (Pantic, Schlicht)
44:08 4:2 Myers (Tegkaev, Fröhlich) PP1

Strafen: Bären: 10 – Füchse: 12

Zuschauer: 1006

Aufstellung Füchse: Stefaniszin (Di Berardo) – Finn Walkowiak, Manuel Neumann, Kevin Neumüller, Markus Schmidt, Lukas Gärtner, Mike Schmitz, Tom Schmitz – Lars Grözinger, Chad Niddery, Dominik Meisinger, Marvin Tepper, Julius Bauermeister, Andre Huebscher, Viktor Beck, Mike Mieszkowski, Christoph Ziolkowski, Lukas Koziol, Daniel Kunce, Raphael Joly, Noureddine Bettahar