Füchse siegen mit 4:2 im Top-Spiel gegen die Saale Bulls

Bereits Freitag konnten sich die Füchse durch den 10:2-Sieg gegen Erfurt das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sichern. Durch den 4:2-Sieg am Sonntagabend im Topspiel gegen die Saale Bulls haben die Füchse sodann einen großen Schritt in Richtung Oberliga-Nord Meisterschaft gemacht.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Saale Bulls. In den ersten Minuten stand Füchse-Goalie Sebastian Stefaniszin im Mittelpunkt und musste Schüsse von Langhammer, Abercrombie und Gard entschärfen. Eine längere Unterbrechung folgte dann in der 7. Minute, als eine Plexiglasabdeckung der Bandenwerbung zu Bruch ging. Die Füchse kamen dann besser aus der Zwangspause und gingen in der 8. Minute durch Marvin Tepper in Führung. Nur zwei Minuten später konnte Christoph Ziolkowski auf 2:0 für die Füchse erhöhen. In der 13. Minute hatten die Bulls dann die Chance auf 1:2 zu verkürzen, aber die Hereingabe von Abercrombie rutscht durch den Torraum und der heraneilende Gard kam nicht mehr an die Scheibe. Die Tore der Füchse fielen genau zum richtigen Zeitpunkt und so ging es mit der Führung in die Kabine.

Im Mitteldrittel war etwas die Luft raus. Stefaniszin musste zweimal in höchster Not retten. In der 22. Minute schnappte sich Christopher Gard, nach einen dicken Bock im Aufbau, die Scheibe und war alleine auf dem Weg zu Stefaniszin, aber an ihm war bisher kein Vorbeikommen. Auch Topscorer Matt Abercrombie konnte Stefaniszin nicht überwinden, als er versuchte ihn zu tunneln zog Stefaniszin den Schoner zur Seite und kratzte den Puck von der Linie. Auch nach vorne ging für die Füchse nicht viel und so blieb es nach 40 Minuten bei der 2:0-Führung.

Die Bulls kamen mit viel Druck aus der Kabine und wollten schnell den Anschlusstreffer erzielen. Bereits nach sieben Sekunden hatte Abercrombie die dicke Chance, aber auch hier war wieder bei Stefaniszin Endstation. Effizienter waren dann wieder die Füchse nach 56 Sekunden. Huebscher mit dem Pass auf Tepper, der direkt weiter zu Grözinger und der schloss den schönen Spielzug zum 3:0 ab. Halle gab weiter nicht auf, aber das Tor schien wie vernagelt zu sein. Doch in der 47. Minute musste sich Stefaniszin geschlagen geben. Jakub Langhammer verkürzte in Überzahl auf 1:3. Einen sehenswerten Treffer gab es dann in der 57. Minute zu bestaunen, als Chad Niddery einen feinen Sololauf trocken im Winkel unterbrachte. 50 Sekunden vor Schluss konnten die Hallenser mit dem 2:4 nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Die Füchse stehen nun mit 9 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze und können bereits am kommenden Freitag mit einem Sieg gegen F.A.S.S. Berlin die Oberliga-Nord Meisterschaft feiern.

Saale Bulls Halle – Füchse Duisburg 2:4 (0:2;0:0;2:2)

Tore:
07:25 0:1 Tepper (Grözinger, Huebscher)
09:18 0:2 Ziolkowski (Walch, Niddery)
40:56 0:3 Grözinger (Tepper, Huebscher)
46:42 1:3 Langhammer (Wunderlich, D. Albrecht) PP1
56:01 1:4 Niddery (Ziolkowski, Schmidt)
59:10 2:4 Gunkel (Bigam, Martell)

Strafen: Halle: 4 – Füchse: 8

Zuschauer: 1347

Aufstellung Füchse: Stefaniszin (Di Berardo) – Finn Walkowiak, Yannis Walch, Manuel Neumann, Kevin Neumüller, Markus Schmidt, Lukas Gärtner, Mike Schmitz – Lars Grözinger, Chad Niddery, Marvin Tepper, Julius Bauermeister, Andre Huebscher, Viktor Beck, Mike Mieszkowski, Lukas Koziol, Christoph Ziolkowski, Daniel Kunce, Noureddine Bettahar