Füchse verlieren auch Spiel 2 mit 0:1 und stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand


Auch im zweiten Spiel der best-of-5 mussten sich die Füchse den Icefighters Leipzig knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Die Reise nach Leipzig hatte man sich im Fuchsbau anders vorgestellt. Nach der knappen 0:1-Niederlage am Freitag wollte man es in der EisArena besser machen und die Serie ausgleichen. Beide Teams starteten sehr vorsichtig ins Spiel. Leipzig stand sehr tief und ließ die Füchse kommen, doch die Füchse konnten sich keine zwingenden Chancen erspielen. Die erste Schrecksekunde dann in der 7. Minute, als der Puck im Gehäuse von Stefaniszin lag, aber der Schiedsrichter auf kein Tor entschied. Die Füchse hatten mehr Spielanteile, doch das Tor von Sebastian Staudt schien wie vernagelt und so ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Die größte Chance hatten die Füchse dann 21 Sekunden nach Wiederanpfiff. Mieszkowski wartete am langen Pfosten, aber er kam an den Pass von Chad Niddery nicht heran. Auch im zweiten Drittel hieß es: Füchse gegen Staudt. In der 34. Minute brannte es lichterloh vor dem Kasten der Icefighters, doch Staudt behielt die Ruhe und konnte den Kasten sauber halten. Jetzt stand das Abwehr-Bollwerk der Leipziger wieder sicher und man lauerte auf Konter. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und es blieb torlos.

Auch im Schlussdrittel waren die Füchse aktiver, ohne sich aber 100%ige Chancen heraus zu spielen. In der 48. Minute wurde Mike Mieszkowski unsanft gestoppt und lag mit einem Leipziger im Clinch. Beide Linesmen und einige Spieler gingen schon dazwischen, als die Leipziger den Puck im Tor von Stefaniszin unterbrachten. Der Hauptschiedsrichter entschied plötzlich auf Tor, doch kurzer Rücksprache mit den Linesmen blieb es beim 0:0. In der 51. Minute hatten die Füchse den Jubelschrei schon auf den Lippen, aber Staudt machte allen einen Strich durch die Rechnung und hielt unglaublich. Ausgerechnet Brad Snetsinger traf die Füchse dann in der 56. Minute mitten ins Herz, als er einen Schuss von Miethke unhaltbar zum 1:0 für die Hausherren abfälschte. Jetzt mussten die Füchse alles auf eine Karte setzen, doch auch nach 60 Minuten blieb es bei der erneuten knappen 0:1-Niederlage.

Ab sofort zählen für die Füchse nur noch Siege. Die erste Chance dazu hat man am Dienstag, 15.03.2016 – 19:30 Uhr, in der heimischen SCANIA-Arena.

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 1:0 (0:0; 0:0; 1:0)

Tore:
55:51 0:1 Snetsinger (Albrecht, Miethke)

Strafen: Leipzig: 14 – Füchse: 16

Zuschauer: 1487

Aufstellung Füchse: Stefaniszin (Renkewitz) – Finn Walkowiak, Yannis Walch, Manuel Neumann, Kevin Neumüller, Markus Schmidt, Lukas Gärtner, Mike Schmitz – Chad Niddery, Dominik Meisinger, Marvin Tepper, Julius Bauermeister, Viktor Beck, Mike Mieszkowski, Christoph Ziolkowski, Lukas Koziol, Daniel, Kunce, Noureddine Bettahar