Die Füchse leben noch – 6:2-Sieg gegen die Icefighters Leipzig


Gestern konnte man nach Spielende wieder in glückliche Augen blicken. Die Füchse Duisburg verkürzten nach dem 6:2-Sieg auf 1:2 und sind wieder zurück in der Serie.

125 lange Minuten war man gegen die Icefighters Leipzig ohne Tor geblieben, in der 126. Minute platzte dann endlich der Knoten und die Füchse durften endlich jubeln. Eine schöne Vorarbeit von Raphael Joly verwertete Christoph Ziolkowski zum 1:0. Das Trainerteam der Füchse hatte die Reihen wieder umgestellt und so dufte die Top-Reihe um Joly, Huebscher und Grözinger wieder zusammen zaubern. Und das richtig gut. In der 9. Minute waren die Füchse im Powerplay, als Raphael Joly auf 2:0 erhöhen konnte. Eine starke Szene von Joly wurde leider nicht mit einem Tor belohnt. Besser machte es dann Mike Mieszkowski in der 18. Minute, als er die starke Vorarbeit von Chad Niddery zum 3:0 Pausenstand in die Maschen schoss.

Die Füchse dominierten auch zu Beginn des zweiten Drittels das Spiel, doch dann kam die Zeit von Hauptschiedsrichter Kowert, als er in der 26. Minute zwei Füchse vom Eis schickte. Wieso, dass wusste nur er. Gegen Hofverberg konnte Stefaniszin noch abwehren, aber gegen den Schuss von Damian Martin war er machtlos und die Icefighters konnten auf 1:3 verkürzen. Aber auch in Unterzahl blieben die Füchse gefährlich. Mike Mieszkowski fuhr ein Break und verfehlte das Tor nur knapp. In der 30. Minute waren die Icefighters wieder in Überzahl und wieder schlug der Puck im Füchse-Gehäuse ein. Denis Fominych brachte die Leipziger auf 2:3 heran. In der 39. Minute durften die Füchse dann auch in Überzahl ran und eine Sekunde vor Ablauf der Strafe traf Markus Schmidt zum 4:2 für die Füchse.

Auch im Schlussdrittel erwischten die Füchse den besseren Start. Erst scheiterte Raphael Joly wieder nach einem feinen Solo und dann war Chad Niddery in der 23. Minute auf und davon, als er unsanft gefällt wurde. Das gab folgerichtig einen Strafschuss. Den folgenden Penalty konnte der wieder stark haltende Gäste-Goalie Sebastian Staudt parieren. Die Füchse hatten noch nicht genug und kamen zu weiteren Chancen. Tepper (43.), Niddery (47.) und Joly (48.) scheiterten abermals an Staudt. In der 54. Minute hatten die Icefighters eine dicke Chance auf 4:3 zu verkürzen, aber der Schuss von Psurny klatschte zum Glück nur an den Pfosten. Die Weichen auf Sieg stellte dann Lars Grözinger in der 56. Minute. Jetzt warfen die Leipziger nochmal alles nach vorne und nahmen in der 58. Minute den Goalie vom Eis. Die Icefighters waren gerade hinter dem eigenen Tor als Chad Niddery gut nachsetzte, dem Verteidiger den Puck klaute und zum 6:2 Endstand ins leere Tor traf.

Mit dem Sieg konnten die Füchse auf 1:2 verkürzen und den ersten Matchball der Icefighters abwehren. Am Freitag, 18.03.2016 – 20 Uhr, steigt dann Spiel 4 der Serie in Taucha. Sollten die Füchse auch dort gewinnen würde es am kommenden Sonntag zum großen Showdown in der SCANIA-Arena kommen.

Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig 6:2 (3:0;1:2;2:0)

Tore:
05:42 1:0 Ziolkowski (Joly, Mieszkowski)
08:50 2:0 Joly (Tepper, Grözinger) PP1
17:43 3:0 Mieszkowski (Niddery, Ziolkowski)
26:00 3:1 Martin (Snetsinger, Eichelkraut) PP2
29:34 3:2 Fominych (Ullmann, Eichelkraut) PP1
38:47 4:2 Schmidt (Tepper, Joly) PP1
55:21 5:2 Grözinger (Joly, Huebscher)
57:14 6:2 Niddery SH1 ENG

Strafen: Füchse: 18 + 10 Schmidt + 10 Tepper – Leipzig: 10

Zuschauer: 2069

Aufstellung Füchse: Stefaniszin (Renkewitz) – Finn Walkowiak, Yannis Walch, Manuel Neumann, Kevin Neumüller, Markus Schmidt, Lukas Gärtner, Mike Schmitz – Lars Grözinger, Chad Niddery, Dominik Meisinger, Marvin Tepper, Julius Bauermeister, Viktor Beck, Mike Mieszkowski, Christoph Ziolkowski, Lukas Koziol, Daniel, Kunce, Raphael Joly, Noureddine Bettahar

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