Füchse zeigen schwache Leistung und verlieren verdient gegen Essen zum Auftakt der Meisterrunde

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Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg ist am Freitagabend enttäuschend in die Meisterrunde der DEB Oberliga Nord gestartet. Vor 2065 Zuschauern in der heimischen SCANIA-Arena verlor der EVD völlig verdient mit 1:2 gegen die Moskitos aus Essen. Die Füchse haben sich damit selber unter enormen Druck gesetzt, um in den nun noch ausstehenden Spielen bis zu den Playoffs eine optimale Ausgangsposition zu erreichen. Nach dem Spiel gaben die Füchse die sofortige Trennung vom kanadischen Kontingentspieler Chris St. Jacques bekannt. Am Sonntag reist der EVD zum wichtigen Auswärtsspiel bei den Wedemark Scorpions. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Essen präsentierte sich an diesem Abend bissig und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. Und auch emotional konnte die Moskitos Paroli bieten. Nach einer Boxeinlage in der 2. Spielminute zwischen Manuel Neumann und Veit Holzmann wurden beide Spieler mit 14 Strafminuten belegt. Die Duisburger kamen danach nicht richtig ins Spiel rein. In der 10. Spielminute gingen die Essener durch Hartmann sodann auch verdient mit 1:0 in Führung.

Im Mitteldrittel kamen die Füchse dann zwar besser ins Spiel und hatten auch einige, wenige Chancen, doch wollte kein Tor fallen. Viele Strafzeiten prägten dieses Drittel. Kurz vor Ende fälschte Klöpper in Überzahl noch die Scheibe an die Latte des Gästegehäuses ab, welches zugleich die letzte und beste Füchse-Chance in diesem Drittel war.

Nicht nur im Schlussdrittel zeigte Staudt im Tor der Essener eine starke Leistung. Kurz vor Ende des Spiels erhöhte Lautenschlager zudem sogar auf 2:0 aus Sicht der Essener. Hoffnung keimte aus EVD-Sicht nochmals auf, als Tom Schmitz 30 Sekunden später nochmals auf 1:2 verkürzen konnte. Auch die Herausnahme von Holmgren in der letzten Minute für einen 6. Feldspieler brachte den Füchsen nicht mehr den Ausgleich. „Wie erwartet war es das schwere Spiel, in das wir nie wirklich hereingekommen gekommen sind“, so Füchse-Trainer Lance Nethery nach der Begegnung.

Am späten Freitagabend nach der 1:2-Heimniederlage gegen Essen haben die Füchse Duisburg ihren kanadischen Stürmer Christ St. Jacques mit sofortiger Wirkung vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. St. Jacques wird daher nicht mehr für den EVD auflaufen. Hierzu die Clubführung: „Chris konnte unsere Erwartungen leider nicht erfüllen, daher müssen wir auf der Ausländerposition noch einmal reagieren. Dies werden wir allerdings gleich zweifach tun. Wir werden bis zum Ende der Transferperiode zwei weitere Kontingentspieler verpflichten, um mit drei Ausländern in die Playoffs starten zu können. Neben unserem gesetzten Top-Ausländer Raphael Joly werden die neu hinzukommenden Ausländer aus einem Top-Spieler und einem Backup bestehen, um auch Verletzungsgefahren vorbeugen zu können. Darüber hinaus werden wir alles daran setzen, den Kader noch weiter zu verstärken. Dafür sind wir tagtäglich im Einsatz und hoffen schnellst möglich Vollzug melden zu können.“