Füchse erhalten nach hartem Kampf die Oberhand – 4:2-Erfolg gegen Tilburg

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Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg hat am Samstagabend sein Heimspiel gegen die Tilburg Trappers gewonnen. Vor 1714 Zuschauern in der heimischen SCANIA-Arena konnte sich EVD verdient mit 4:2 durchsetzen. Hierdurch halten es die Füchse weiterhin in eigener Hand, sich zum Ende der Meisterrunde der DEB Oberliga Nord doch noch den so wichtigen 2. Tabellenplatz zu sichern, um eine Top-Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs zu haben. Der EVD liegt aktuell punktgleich mit Essen und Tilburg auf Platz 3 der Tabelle. Mit zwei Siegen in den zwei abschließenden Spielen der Meisterrunde gegen Herne und Halle wäre den Füchsen zumindest dieser 3. Platz nicht mehr zu nehmen.

Es entwickelte sich bereits zu Beginn des 1. Drittels ein rasantes Spiel. Beide Teams konnten im ersten Spielabschnitt zudem jeweils sehr gute Einschussmöglichkeiten für sich verzeichnen. Die beste auf EVD-Seite hatte gleich zu Spielbeginn Norman Martens mit einem Pfostenschuss. Justin Schrörs im Tor der Füchse verhinderte anschließend mit einer starken Parade die Führung der Gäste. Viele Strafzeiten auf Seiten der Füchse prägten dieses Drittel. Als Raphael Joly sich in der 15. Minute durchtankte, konnte er nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte Joly selber eiskalt zur 1:0-Führung. Als kurz vor Schluss des Drittels die Füchse wieder eine Strafzeit auf sich nehmen mussten, war es um die Führung geschehen. Tilburgs Topscorer Larson konnte mit einem platzierten Schuss in den Winkel den verdienten Ausgleich für die Trappers erzielen. Durch die vielen Strafzeiten der Füchse konnten sich die Tilburger in diesem Drittel ein Chancenplus erspielen.

Dieses Bild änderte sich dann im 2. Drittel. Waren es im 1. Drittel noch die Füchse mit zu vielen Strafzeiten, wendete sich nun das Blatt zu Gunsten des EVD. Die Füchse kamen nun viel besser ins Spiel und machten mächtig Druck auf das Gehäuse der Niederländer. Trotz vieler Strafzeiten konnten sich die Tilburger zunächst dem Druck der Füchse widersetzen und ein weiteres Gegentor verhindern. Glücklicherweise rächte sich dies nicht. André Huebscher brachte die Füchse folgerichtig in der 27.Minute erdient in Führung. Lars Grözinger ließ mit seinem Treffer zum 3:1 kurz vor Drittelende die Abschlussschwäche im Powerplay noch weiter verschmerzen. Zusammengefasst: ein starkes Drittel der Füchse.

Die Tilburger versuchten im letzten Drittel noch einmal alles, um das Spiel zu drehen. Viele Angriffe rollten auf die Füchse zu, die sich aber gut auf die Niederländer einstellten. Wenn die Gäste aber gefährlich vors Tor kamen, war beim sehr guten Füchse-Goalie Justin Schrörs jeweils Endstation. Als Lars Grözinger dann endlich in der 56.Minute im Powerplay zum 4:1 traf, war das Spiel gelaufen. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste zwar noch zum 4:2-Anschlusstreffer heran. Es passierte allerdings nichts mehr. „Tilburg war der erwartet starke Gegner. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um uns auf die abschließenden Spiele gegen Herne zu Hause und in Halle vorzubereiten. Wir werden alles versuchen, den 2. Platz noch zu belegen“, so Füchse-Trainer Reemt Pyka nach der Begegnung.

Bereits am Freitag um 19.30 Uhr steigt in der SCANIA-Arena das letzte Heimspiel der regulären Saison. Gegner zur wichtigen Partie für den EVD ist der Herner EV, der sich bereits die Vorrundenmeisterschaft sichern konnte. Tickets, Fanartikel, Essen und Trinken sind bereits ab 17.30 Uhr erhältlich.

Füchse Duisburg – Tilburg Trappers 4:2 (1:1; 2:0; 1:1)

Tore:
15. Minute – 1:0 Raphael Joly
19. Minute – 1:1 Larson
27. Minute – 2:1 André Huebscher
39. Minute -3:1 Lars Grözinger
56. Minute – 4:1 Lars Grözinger
58. Minute – 4:2 McColgan

Zuschauer: 1714

Aufstellung Füchse: Justin Schrörs (Lucas Di Berardo) – Manuel Neumann, Yannis Walch, Dominik Ochmann, Finn Walkowiak, Mike Schmitz, Tom Schmitz, Norman Martens – Raphael Joly, Lars Grözinger, André Huebscher, Viktor Beck, Cornelius Krämer, Björn Barta, Jari Neugebauer, Patrick Klöpper, Cody Bradley, Lois Spitzner, Lukas Koziol, Jakub Wiecki