Füchse nach Sieg in Halle mit 2:0 in Front – EVD will Serie am Dienstag zu Ende bringen – Heißer Tanz erwartet

Fotos >>

Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg hat auch sein 2. Spiel in der Playoff-Serie gegen die Saale Bulls Halle gewonnen. Nach dem erfolgreichen Start in die Serie durch einen 7:1-Heimsieg am vergangenen Freitagabend in der in der heimischen SCANIA-Arena, konnte der EVD am gestrigen Sonntagabend auch in Halle gewinnen. Vor 1108 Zuschauern behielten die Füchse mit 6:3 die Oberhand. Das Spiel war geprägt von zahlreichen Nickligkeiten der Hallenser, durch die sich die Füchse-Spieler aber nicht provozieren ließen. Gerade die unsportlichen Aktionen der Saale Bulls zum Ende des Spiels in Form von unnötigen Bandenchecks ließen die Emotionen in die Höhe schnellen. Der EVD gab aber die einzig richtige Antwort. Bereits am Dienstag steigt das 3. Spiel der Serie – dieses Mal mit Heimrecht für Duisburg. Spielbeginn in der SCANIA-Arena ist um 19.30 Uhr. Tickets, Fanartikel, Essen und Trinken sind bereits ab 17.30 Uhr erhältlich. Machen die Saale Bulls da weiter, wo sie am Sonntagabend aufgehört haben, werden die Füchse mit Unterstützung der zahlreichen Fans sicherlich einen heißen Tanz bieten, um die Serie mit einem Heimsieg zum Abschluss zu bringen.

Ohne den noch nicht spielfähigen Viktor Beck, hatten die Duisburger einen Traumstart ins 1. Drittel. Jari Neugebauer konnte schon nach zwei Minuten einen Schuss unhaltbar für Albrecht im Tor der Hallenser abfälschen. Gleich im 1. Powerplay für die Füchse erzielte André Huebscher dann die 2:0-Führung. Halle hatte bis dahin den Füchsen nicht viel entgegenzusetzen. Mit ihrem Konterspiel waren sie allerdings jederzeit brandgefährlich. Einen dieser Konter konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Schiedsrichter entschied sofort auf einen Penalty-Shoot, den der gefoulte Zille unhaltbar für Justin Schrörs verwandelte. Viele Strafzeiten auf beiden Seiten begleitete nicht nur dieses Drittel – das ganze Spiel über verhängte der Schiedsrichter zahlreiche Strafen auf beiden Seiten. Kapitän Björn Barte konnte dann in Unterzahl ein herrliches Shorthander-Tor erzielen. So ging es für die Füchse verdient mit 3:1 in die Pause.

Das 2. Drittel wurde von vielen Strafzeiten begleitet, elf auf Seiten der Füchse und neun für Halle. Als beide Mannschaften in der 26. Minute wieder vollzählig waren, konnten die Hallenser mit einem Konter 2:3-Anschlusstreffer erzielen. Durch die vielen Strafzeiten kamen die Füchse lange Zeit nie richtig ins Spiel in diesem Mitteldrittel. Ein Wechselfehler und ein unnötiger Protest bescherte den Füchsen auch noch eine 5 gegen 3 Unterzahlsituation. Man verteidigte diese zwar zunächst sehr gut, bekam aber einmal zu wenig die Scheibe aus dem Drittel. Wunderlich konnte folgerichtig mit einem Schuss im Winkel den 3:3-Ausgleich erzielen. „Wir haben in der Phase zu viele und vor allem unnötige Strafzeiten genommen“, so Füchse-Trainer Uli Egen im Nachgang der Partie. Die Füchse nahmen danach aber wieder das Zepter in die Hand. Mit 2 Toren durch Cody Bradley und Raphael Joly wurde der alte Abstand wiederhergestellt.

Halle versuchte im letzten Drittel noch einmal alles. Auch mit vielen Provokationen. Die Füchse stellten sich aber gut auf die Hallenser ein und ließen sich nicht zu Dummheiten hinreißen. Schmitz im Dress der Saale Bulls bekam noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe und wird am Dienstag fehlen. Als Halle eine Auszeit nahm und anschließend den Goalie herausnahm, traf Raphael Joly mit seinem 2. Treffer an diesem Abend ins leere Gehäuse. Am Dienstag geht es für Halle schon um alles. Duisburg kann mit einem Sieg die nächste Runde frühzeitig erreichen. „Die Mannschaft hat nach dem Ausgleich nicht einmal gewackelt, sondern hatte mit den beiden Toren die passende Antwort parat. Halle wird am Dienstag noch einmal alles versuchen. Es ist erst vorbei wenn es vorbei ist“, fasste Füchse Trainer Reemt Pyka die Situation nach dem Spiel zusammen.

MEC Halle 04 – Füchse Duisburg 3:6 (1:3; 2:2; 0:1)

Tore:
1. Minute – 0:1 Jari Neugebauer
8. Minute – 0:2 André Huebscher
13. Minute – 1:2 Zille
18. Minute – 1:3 Björn Barta
26. Minute – 2:3 Zille
32. Minute – 3:3 Wunderlich
34. Minute – 3:4 Cody Bradley
38. Minute – 3:5 Raphael Joly
57. Minute – 3:6 Raphael Joly
Zuschauer: 1108

Aufstellung Füchse: Justin Schrörs (Lucas Di Berardo) – Manuel Neumann, Yannis Walch, Dominik Ochmann, Finn Walkowiak, Mike Schmitz, Norman Martens – Raphael Joly, Lars Grözinger, André Huebscher, Cornelius Krämer, Björn Barta, Jari Neugebauer, Patrick Klöpper, Cody Bradley, Lois Spitzner, Lukas Koziol, Jakub Wiecki