Füchse Duisburg verzichten komplett auf Kooperations- und Förderlizenzkonzept

Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg hat nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale bereits in dieser Woche mit den Vorbereitungen auf die neue Saison begonnen. Hierbei hat der neue Cheftrainer und sportliche Leiter Doug Irwin gleich die Federführung übernommen. Neben den Arbeiten rund um die künftige Kaderzusammenstellung haben die Füchse Duisburg bereits eine weitere Entscheidung getroffen. So werden die Füchse ab der kommenden Spielzeit komplett auf Kooperationspartnerschaften mit DEL- und DEL2-Vereinen verzichten. Dementsprechend wird auch nicht mehr auf Förderlizenzspieler anderer Clubs zurückgegriffen werden. Aus Sicht der Füchse sind diese Konzeptionen auch deshalb entbehrlich geworden, da die U21-Regelung durch den DEB zur kommenden Saison abgeschafft werden wird. Daher müssen nicht mehr zwangsweise gewisse Quoten an jungen Spielern im Kader gehalten werden.

„Duisburg war jahrelang dafür bekannt, ein umfassendes Förderlizenzkonzept zu haben. Dieses hat allerdings nicht zum Erfolg in Form des Ziels „Aufstieg“ geführt. Daher haben wir uns dafür entschieden, ausschließlich mit eigenen Spielern das bekannte Ziel des Vereins anzugehen. So entfallen jegliche Abhängigkeiten und wir sind ausschließlich auf uns selbst angewiesen“, so der der neue Füchse-Coach Doug Irwin.