Tilburg Trappers vs. Füchse Duisburg 5:0

Füchse Duisburg mit erster Niederlage im Spitzenspiel in Tilburg

In der Eishockey Oberliga Nord haben die Füchse Duisburg bei den Tilburg Trappers deutlich mit 5 zu 0 verloren. Es war die erste Niederlage in dieser Saison für die Duisburger. Schon am Sonntag ist Zeit für Wiedergutmachung.
Dann kommen die Hannover Indians in die KENSTON ARENA.

Schon die ersten Minuten gehörten den Trappers. Mit Spritzigkeit und Schnelligkeit machten sie viel Druck auf das Duisburger Tor. Nagtzaam, Brujisten und Bowles mit guten Schüssen gegen Goalie Mathis, der den Kasten noch sauber hielt.
In der sechsten Spielminute war er aber machtlos, als die Niederländer 2 auf 1 auf’s Duisburger Tor zuliefen. Den ersten Schuss konnte der Füchse Torwart noch halten, den Abpraller nutze aber Mitch Brujisten zur Führung für die Gastgeber.
Nur wenige Sekunden später machte Raphael Joly zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Nach einem Check, den der Schiedsrichter als Foul wertete, musste der Wiedergenesene zwei Minuten vom Eis.

Da ließen sich die Niederländer nicht lange bitten – Mitch Brujisten steht goldrichtig vor dem Tor und stochert den Puck über die Linie, 2 zu 0 für die Trappers.

Duisburg kam trotz des Rückstands aber endlich besser ins Spiel. Barta und Krämer mit ersten Warnschüssen, wobei Krämer wunderbar freigespielt wurde von Verelst, leider schaffte „Coco“ es nicht den starken Meierdres zu überwinden.

Duisburg machte Druck und Tilburg wusste sich nur mit Fouls zu helfen. Gleich zwei Niederländer mussten kurz hintereinander vom Eis. 5 Duisburger gegen 3 Tilburger. Aber der Puck wollte einfach nicht rein. Verelst, Joly, Slanina versuchten es ebenso vergebens, wie Beck mit einem Pfostentreffer und Neugebauer mit einem Schuss an die Latte, den die Duisburger aber im Netz gesehen hatten.

In der Drangphase der Duisburger dann ein Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung. Gleich vier Trappers fahren gegen einen Duisburger – Pass, Pass, Pass – Tor, 3 zu 0 für Tilburg wenige Sekunden vor der Schlusssirene des ersten Drittels.

„In der 5 gegen 3-Situation hatten wir die Chance sogar auszugleichen“, trauert Füchse Trainer Doug Irwin den zahlreichen Chancen nach. „Das 3 zu 0 war dann unser Genickbruch. Die Mannschaft hatte heute nicht den Willen zurück zu kommen!“

Im zweiten Spielabschnitt eine ausgeglichenere Partie. Beide Goalies konnten sich auszeichnen, doch Tore sollten in diesem Drittel nicht fallen.

Als gleich zu Beginn des letzten Drittels die Tilburger in Überzahl, Beck saß noch nach einer Strafe zum Ende des zweiten Spielabschnitts, auf 4 zu 0 stellen konnten, war der Duisburger Kampfeswille gebrochen. Den Schlusspunkt setzten die Trappers durch Van Den Heuvel zum 5 zu 0 Endstand.

Von den ersten 10 Minuten abgesehen, haben die 2500 Zuschauer eine gute Partie von beiden Seiten gesehen.

„Tilburg war zu Beginn schneller. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, besonders beim 5 gegen 3“, sieht Füchse Trainer Doug Irwin darin den Schlüssel der Niederlage. „Danach waren wir zu aggressiv und haben uns einen von drei Kontern gefangen. Im zweiten Drittel, mit nur sechs Schüssen auf das Tilburger Tor, haben wir keine Chance auf ein Comeback“, so Irwin weiter.

Tilburgs Trainer Bohuslav Subr zu dem Spiel: „Das war ein gutes Spiel, unser Torwart war extrem stark heute. Es war ein guter Abend!“

Bezeichnend für den Abend, Trappers Goalie Meiderdres wurde zum Spieler des Abends gewählt!

„Wir kommen zurück, schon am Sonntag“, versprach Irwin bei der Pressekonferenz nach dem Spiel in Tilburg. Sonntag müssen die Füchse Duisburg gegen die Hannover Indians ran. Erstes Bully in der KENSTON ARENA ist um 18:30 Uhr.

Tilburg Trappers – Füchse Duisburg 5 : 0 (3:0;0:0;2:0)

6. Minute – 1:0 Brujisten
8. Minute – 2:0 Brujisten
20. Minute – 3:0 Montgomery
41. Minute – 4 : 0 Nagtzaam
4. Minute – 5 : 0 Van Den Heuvel

Strafen: Tilburg 10 – Duisburg 6

Zuschauer: 2500

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis (Etienne Renkewitz) – David Cespiva, Mike Schmitz, Thomas Ziolkowski, Aaron Beally, Yannis Walch, Finn Walkowiak – Lars Grözinger, Raphael Joly, André Huebscher, Armands Berzins, Marco Habermann, Björn Barta, Robin Slanina, Sam Verelst, Jari Neugebauer, Viktor Beck, Cornelius Krämer