Füchse Duisburg vs. MEC Halle 4 : 0

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Mit kollektiver Geschlossenheit zum Sieg gegen den MEC Halle

In der Eishockey Oberliga Nord haben die Füchse Duisburg deutlich und verdient mit 4 zu 0 gegen die Saale Bulls Halle gewonnen.
Fans mit Dauergesang, Füchse Duisburg mit Dauerdruck, Lehr mit Dauerparaden und Vorstand mit Dauergrinsen.
Sonntag wird schon am Nachmittag in Erfurt gespielt, ehe es in die Deutschland-Cup-Pause geht.

Verdammt zum Siegen waren die Füchse Duisburg!

Nach drei Niederlagen in Folge legten sie auch gleich gut los.

Krämer mit einem Schuss aus dem Halbfeld, Joly mit der Rückhand und Cespiva nach schöner Vorarbeit von Verelst mit ersten Aktionen gegen das Tor von Halle.

Doch auch Halle wusste mit Kontern gefährlich vor dem Duisburger Tor aufzutauchen. In der 6. Minute war es Schaludek, der den Puck aus drei Metern aber nicht richtig trifft.

Kurze Zeit später hatte Duisburg die erste Überzahl. Slanina auf Beck und Schmitz auf Huebscher, doch beide scheitern am Keeper der Saale Bulls.

Im weiteren Verlauf konnten sich beide Torhüter auszeichnen. Besonders als Halle in Überzahl spielte, musste Lehr mehrfach eingreifen. Striepeke aus der Drehung und May mit einem Stecher konnten Lehr nicht überwinden.

Kurz danach gab es erneut eine Überzahl-Situation für Halle. Diesmal klappte das Unterzahlspiel der Füchse Duisburg aber sehr gut. Mit Joly und gleich zweimal Huebscher hatte Duisburg sogar Konterchancen, um in Führung zu gehen.

Diese erfolgte aber erst als beide Teams schon mit dem 0 zu 0 gedanklich in die Kabine gehen wollten.
Barta schnappte sich Sekunden vor dem Abpfiff den Puck, fuhr ins Drittel von Halle und legte auf Verelst. Der sah Slanina außen stehen und der Torgarant derzeit traf mit seinem Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck.

Die 1 zu 0 Führung für die Füchse Duisburg 20 Sekunden vor der Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt hatte Grözinger kurz nach Wiederanpfiff eine Chance nach einem Bullygewinn, scheiterte aber an Cerveny im Hallenser Tor.

Danach war von Duisburg über Minuten nicht mehr viel zu sehen. Halle hatte die Partie im Griff und stand dem Ausgleich nahe.

„Wir wussten, der Gegner hat Qualität. Die ersten zehn Minuten im zweiten Drittel gehörten Halle. Lehr war überragend und hat unsere Führung festgehalten“, sagte Füchse Trainer Doug Irwin nach dem Spiel. „Die Überzahl danach hat das Spiel entschieden!“

In der 33. Minute wird Joly übelst an die Bande gecheckt. Strafe gegen Halle! Als Tarasuk sich kurz danach einen Crosscheck leistete standen nur noch 3 Hallenser auf dem Eis.

Die fünf Duisburger fackelten nicht lange, Joly legt auf Schmitz, der zieht ab und es stand 2 zu 0.

Nur Sekunden später bei 5 gegen 4 hatte Huebscher die Riesenchance, legt aber ganz uneigennützig auf den noch besser postierten Grözinger, der den Puck ins leere Tor schiebt – 3 zu 0 für Duisburg!

„Wir wollten das Spiel lange Zeit knapp halten“, sagte Halle Coach Dave Rich nach Spielende. „Bis zu den Strafen im zweiten Drittel ist uns das auch ganz gut gelungen. Mit 3 gegen 5 gegen Duisburg ist tödlich! Im letzten Drittel hat unserem kleinen Kader die Kraft gefehlt, das Spiel noch zu drehen.“

So sah der letzte Spielabschnitt auch aus. Duisburg hatte noch viele Chancen, doch es sollte nur noch ein Treffer fallen. Neugebauer sorgte in der 51. Spielminute zum 4 zu 0 Endstand.

Alles in allem ein verdienter Sieg der Füchse Duisburg, der zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kurz wackelte.

Für Duisburg heißt es am Sonntag nochmals Vollgas geben. In Erfurt wünscht sich Füchse Trainer Doug Irwin einen Sieg, ehe es in die Deutschland-Cup-Pause geht.

Das Spiel in Erfurt beginnt schon um 16 Uhr und wird vom Füchse Duisburg Radio live übertragen!

Füchse Duisburg – Saale Bulls Halle 4 : 0 (1:0;2:0;1:0)

20. Minute – 1:0 Slanina (Barta/Verelst)
35. Minute – 2:0 Schmitz (Joly)
35. Minute – 3:0 Grözinger (Huebscher)
51. Minute – 4:0 Neugebauer (Krämer/Ziolkowski)

Zuschauer: 1084

Strafen: Duisburg 6 – Halle 8

Aufstellung Füchse: Philip Lehr, (Christoph Mathis) – David Cespiva, Mike Schmitz, Thomas Ziolkowski, Yannis Walch, Finn Walkowiak, Marius Nägele, Aron Beally – Lars Grözinger, Raphael Joly, André Huebscher, Armands Berzins, Marco Habermann, Björn Barta, Robin Slanina, Viktor Beck, Sam Verelst, Jari Neugebauer, Cornelius Krämer, Dennis Gulda