TecArt Black Dragons vs. Füchse Duisburg 3 : 6

Füchse Duisburg mit souveränem Pflichtsieg in Erfurt

Im letzten Spiel vor der Deutschland-Cup Pause haben die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord in Erfurt verdient mit 6 zu 3 gewonnen.

Duisburg meldet sich mit 6 Punkte Wochenende zurück.

Für Erfurt die achte Niederlage in Folge.

Sieg hätte höher ausfallen dürfen.

Nach einer überpünktlichen Anreise kamen die Füchse Duisburg mit guten Beinen aus der Kabine.
Barta, Grözinger und Ziolkowski hatten die ersten guten Chancen für die überlegen auftretenden Duisburger.
Es dauerte bis zur dritten Spielminute, ehe Erfurt nach einem Bully vor Mathis zur ersten Chance kam. Nach dem Bullygewinn geht der Schuss auf das Duisburger Tor, Mathis will abwehren, aber ihm rutscht der Puck durch die Schoner, rutscht parallel entlang der Torlinie und bleibt vor dem Pfosten liegen. Walkowiak konnte klären.

Im weiteren Spielverlauf sind die Füchse überlegen, haben weitere Torchancen und stehen hinten sicher. Doch erst in der 12. Spielminute überwindet Duisburg den Erfurter Goalie. Slanina bedient Barta hinter dem Erfurter Tor, Barta auf Verelst, der direkt zurück auf Barta, alleine vor Otte, Rückhand-Schlenzer über die Fanghand aus zwei Metern in den Giebel – 1 zu 0 für die Füchse.

Alleine die Reihe Joly, Grözinger und Huebscher hatte heute die Gelegenheit das Spiel zweistellig zu gestalten. Die nächsten Tore gingen dann auch auf deren Kappe, also für Duisburg.

15. Spielminute, Huebscher sieht aus dem eigenen Drittel Joly starten und passt haargenau in den Schläger. Der Goalgetter lässt seinen Gegenspieler aussteigen, läuft alleine auf Otte zu, scheitert noch im ersten Versuch, nimmt aber den Rebound und schiebt zum 2 zu 0 für die Füchse ein.

Mit diesem Spielstand geht es auch in die erste Drittelpause.

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts passt Grözinger sehr gut auf und geht bei einem Querpass der Erfurter im eigenen Drittel dazwischen. Sein Solo wird mit dem 3 zu 0 belohnt, durch die Hosenträger von Otte.
Erfurts Trainer Thomas Belitz nimmt in der 23. Spielminute eine Auszeit!

Im Anschluss stört seine Mannschaft den Duisburger Spielaufbau früher. Die Füchse benötigen einige Zeit, sich darauf einzustellen.

In der 25. Spielminute ist es, nach Vorarbeit von Huber, Gosdeck, der den Erfurter Anschlusstreffer erzielt. Doch Duisburg zeigt sich nicht geschockt. Als ein Erfurter auf der Strafbank sitzt ist es Schmitz, der den alten „Drei Tore Abstand“ wieder herstellt.

Schon im nächsten Wechsel verkürzt Erfurt aber erneut, dank tatkräftiger Unterstützung von Walkowiak. Unser Verteidiger möchte einen Querpass spielen, der landet aber beim aufmerksamen Vazan. Erfurts Stürmer fährt alleine auf Mathis zu und erzielt das 4 zu 2.

Im weiteren Verlauf gab es Chancen auf beiden Seiten, die Klareren aber für die Füchse.

Die erste Reihe jagt den Puck mehrfach aufs Erfurter Gehäuse, scheitert aber am Goalie oder zielt vorbei.

„Wir müssen das 3 zu 4 machen. Dann haben wir vielleicht noch eine Chance. Im Gegenzug kassieren wir aber das 5 zu 2. Das war der Knackpunkt der Partie“, sagte Erfurts Trainer Thomas Belitz nach dem Spiel.

Was war geschehen? Nach einem Fehler in der Duisburger Hintermannschaft läuft ein Erfurter alleine auf Mathis zu. Duisburgs Keeper behält mit einer Glanzparade die Oberhand. Im Gegenzug lässt Barta zwei Gegenspieler stehen, passt auf die andere Seite auf Verelst, der zu Slanina und schwups, drin der Fisch! 5 zu 2 für Duisburg, Ende Drittel zwei.

Der letzte Spielabschnitt war ein offener Schlagabtausch.
Duisburg hatte reichlich Chancen das Ergebnis eindeutiger zu gestalten. Auch Erfurt wusste offensiv zu gefallen.
Es sollte aber nur noch ein Tor fallen.

Erfurt nimmt 70 Sekunden vor Spielende den Torwart raus. Joly verdaddelt beim ersten Mal noch den Puck. Als Huebscher nach erneutem Bullygewinn den Puck über die komplette Eisfläche drischt fährt nur Joly dem Puck nach und schiebt ihn ins leere Tor.

Endstand 6 zu 3 für die Füchse Duisburg.

„Im ersten Drittel waren wir hellwach“, freute sich Füchse Trainer Doug Irwin über die Leistung seines Teams. „Wir wollten keinen unterschätzen, haben aber im zweiten Drittel zu leichtsinnig gespielt, zu leichtsinnige Tore zugelassen. Trotzdem bin ich mit den sechs Punkten am Wochenende zufrieden.“

Nach der Deutschland-Cup Pause geht es Freitag, den 17. November mit dem Knallerderby gegen Essen in der KENSTON ARENA weiter.

Sonntags müssen die Füchse Duisburg dann zu den Crocodiles nach Hamburg.

Black Dragons Erfurt – Füchse Duisburg 3 : 6 (0:2;2:3;0:1)

12. Minute – 0:1 Barta (Slanina/Verels
15. Minute – 0:2 Joly (Huebscher)
22. Minute – 0:3 Grözinger
25. Minute – 1:3 Gosdeck (Huber)
28. Minute – 1:4 Schmitz (Huebscher)
28. Minute – 2:4 Vazan
39. Minute – 2:5 Slanina (Barta/Verelst)
56. Minute – 3:5 Wiesnet (Creutzburg)
60. Minute – 3:6 Joly (Empty Net)

Strafen: Erfurt 4 – Duisburg 2

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis, (Philip Lehr) – David Cespiva, Mike Schmitz, Thomas Ziolkowski, Yannis Walch, Finn Walkowiak, Marius Nägele, Aron Beally – Lars Grözinger, Raphael Joly, André Huebscher, Armands Berzins, Marco Habermann, Björn Barta, Robin Slanina, Viktor Beck, Sam Verelst, Jari Neugebauer, Cornelius Krämer, Dennis Gulda