ECC Preussen Berlin vs. Füchse Duisburg 0:7

Füchse Duisburg machen’s kurz und schmerzlos

Spiel eins in der Oberliga Nord nach der Freistellung von Trainer Doug Irwin konnten die Füchse Duisburg klar und deutlich gewinnen.

Nur fünf Verteidiger machen einen guten Job. Zum Ende fällt auch noch Ziolkowski mit Cut am Jochbein aus.
Überzeugende Stürmerleistung der Joly-Reihe.

Vorweg eins: Das war die stärkste Leistung der Füchse Duisburg in dieser Saison!

So zügig die Duisburger die Berliner vernascht hatten, so lange dauerte der Krankenhausaufenthalt für Thomas Ziolkowski. Erst röntgen, dann nähen, der Ärmste hatte zudem Hunger bis unter beide Arme.

Doch schön der Reihe nach…

Von Beginn an hatte Duisburg die Partie im Griff. Meist spielte man auf ein Tor, auf das der Berliner.

Folgerichtig kommen Huebscher und Joly schnell zum Zuge und erzielen in der 6. Spielminute das 1 zu 0. Ein paar Wechsel später tauschten die Protagonisten die Rollen. Jetzt legte Joly Huebscher auf und markierte das 2 zu 0 im ersten Drittel.

Es folgten weitere große Chancen für die Füchse Duisburg.

Verelst und Barta funktionierten gut, Huebscher hatte noch eine Chance mit der Rückhand und auch Berzins mit Habermann sorgten für Alarm rund ums Berliner Tor.

Im zweiten Drittel stellte Berlin taktisch um. Sie störten früher und Duisburg brauchte ein paar Minuten, um sich darauf einzustellen.

Als die Füchse in der 28. Minute im Angriff waren spielte der starke Beally einen Pass über die linke Seite auf Beck. Der sucht Habermann vor dem Tor der Berliner und spielt einen strammen Pass vors Tor.
Doch Habermann musste gar nicht mehr eingreifen, denn der Berliner bekam den Puck vor den Schlittschuh und es stand 3 zu 0 für die Duisburger.

Was folgte war ein blindes Anrennen der Berliner, was die Duisburger brutal ausnutzten.

37. Spielminute, Konter der Duisburger, Schmitz auf Slanina, Slanina auf Verelst – Tor zum 4 zu 0.

Nur ein Wechsel später sind es Grözinger und Joly, die Huebscher bedienen – Tor 5 zu 0.

Auszeit Berlin! Genutzt hat‘s nix.

40. Minute, Nägele passt an der blauen Linie auf, schickt Joly ins Berliner Drittel, der sieht erneut Huebscher – Tor 6 zu 0.

Eins vorbereitet, drei gemacht, Huebscher wurde zum Spieler des Tages gekürt.

Verdient hätten es viele, unter anderem auch Füchse Goalie Christoph Mathis.

„Am Anfang des zweiten Drittels hat Christoph uns gut im Spiel gehalten“, sagte Duisburgs Interimstrainer Reemt Pyka nach dem Spiel. „Es freut mich, dass er am Ende erneut zu Null gespielt hat!“

6 zu 0 nach zwei Dritteln, das Spiel war gelaufen und so verwaltete Duisburg im letzten Spielabschnitt nur noch das Geschehen.

Drei erwähnenswerte Dinge sind noch passiert.

Can Matthäs meinte sich in der 34. Minute noch mit Marco Habermann anzulegen.
Zum Glück für den Berliner gingen die Schiedsrichter früh dazwischen. Allerdings litt das Trikot von Habermann und er spielte mit der Rückennummer 15 weiter. Comeback von Leon Taraschewski, aber leider nur sein Trikot!

In der 50. Minute bekommt Thomas Ziolkowski einen Check von hinten und prallt übelst in die Bande.
Mit einem Cut unter dem rechten Auge musste der Verteidiger ins Krankenhaus. Im Berliner Charité wurde der gebürtige Kölner geröntgt und später genäht.
Sein Einsatz am Sonntag gegen Timmendorf ist mehr als fraglich.

Ach ja, da war ja noch was, das 7 zu 0.

Berzins nimmt Slanina mit auf die Reise ins Berliner Drittel und Robin hämmert die Scheibe in der 58. Minute zum Endstand ins Netz.

Souveräner Sieg, überzeugend herausgespielt und mal wieder zu Null!

Duisburg rückt in der Tabelle vor.

Das Wochenende perfekt machen können die Füchse Duisburg am Sonntag um 18:30 in der KENSTON ARENA gegen den EHC Timmendorf.

ECC Preußen Berlin – Füchse Duisburg 0 : 7 (0:2;0:4;0:1)

6. Minute – 0:1 Joly (Huebscher)
14. Minute – 0:2 Huebscher (Joly)
28. Minute – 0:3 Beck (Beally)
37. Minute – 0:4 Verelst (Slanina/Schmitz)
38. Minute – 0:5 Huebscher (Joly/Grözinger)
40. Minute – 0:6 Huebscher (Joly)
58. Minute – 0:7 Slanina (Berzins)

Strafen: Berlin 4 – Duisburg 6

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis, (Philip Lehr) – Mike Schmitz, Thomas Ziolkowski, Marius Nägele, Aron Beally – Lars Grözinger, Raphael Joly, André Huebscher, Armands Berzins, Marco Habermann, Björn Barta, Robin Slanina, Viktor Beck, Sam Verelst, Jari Neugebauer, Cornelius Krämer, Marco Clemens