Füchse Duisburg führen Markenrechtsstreit

Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg kämpft derzeit auch an anderer Front. Schauplatz ist nicht die Eisfläche, sondern das juristische Parkett. Hier ein kurzer Überblick:

Bereits im November 2016 wurde das Logo der Füchse Duisburg von zwei Privatpersonen beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke angemeldet. Dies geschah ohne Kenntnis und ohne jede Zustimmung der Füchse Duisburg, sodass nach Bekanntwerden der Markenanmeldung unverzüglich rechtliche Schritte eingeleitet wurden. Da sich die Anmelder trotz Abmahnung nicht bereit erklärt haben, die Marke freiwillig aufzugeben, wurde im Juni 2017 Widerspruch beim Deutschen Patent- und Markenamt erhoben. Mit einer Entscheidung im Markenrechtsstreit ist voraussichtlich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen.

Die Füchse Duisburg sehen dem Ausgang des Markenrechtsstreits überaus gelassen entgegen, denn die Rechtslage ist eindeutig: Der Name Füchse Duisburg ist als besondere geschäftliche Bezeichnung kennzeichenrechtlich geschützt und wird von dem Eishockey-Oberligisten bereits seit dem Jahr 2004 durchgängig geführt. Zudem genießt das Logo der Füchse Duisburg urheberrechtlichen Schutz, sodass die angemeldete Marke nicht nur bestehende Kennzeichenrechte der Füchse Duisburg verletzen dürfte, sondern auch eine Urheberrechtsverletzung begründet. Eine Löschung der angemeldeten Marke ist damit unausweichlich. Zudem behalten sich die Füchse Duisburg derzeit auch weitere Schritte, insbesondere die Einleitung eines gerichtlichen Verletzungsverfahrens, gegen die Anmelder vor.

Die Füchse Duisburg werden in diesem Markenrechtsstreit von einer der führenden Anwaltskanzleien für geistiges Eigentum in Deutschland – der Kanzlei Boehmert & Boehmert – beraten und vertreten.

Für Interessierte noch zum Schluss: Die streitige Markenanmeldung des Logos der Füchse Duisburg kann unter der online frei zugänglichen Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamts unter dem Aktenzeichen 3020162317845 eingesehen werden.

Die Füchse Duisburg werden selbstverständlich über den Ausgang des Markenrechtstreits berichten.