Füchse Duisburg vs. Tilburg Trappers 4:1

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Das Spiel, das seinen Namen verdiente!

Im Spitzenspiel der DEB Eishockey Oberliga Nord siegen die Füchse Duisburg in der KENSTON ARENA gegen den Spitzenreiter Tilburg Trappers verdient mit 4 zu 1.

Beide Mannschaften zeigen tolles Eishockey.

Duisburgs Sturmreihe mit Berzins, Slanina und Beck verdienen sich Sonderlob.

Mathis im Tor der Füchse ebenfalls mit starker Leistung.

Ein Spiel, welches den Fans noch lange in Erinnerung bleiben wird. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und zeigten Power-Eishockey auf hohem Niveau.

Die ersten Chancen hatten die Gäste aus Tilburg. Van Den Heuvel prüft schon früh Mathis im Tor der Füchse Duisburg.
Doch auch die Gastgeber ließen sich nicht lumpen. Schmitz zieht in der 4. Minuten von der blauen Linie ab, zielt aber am langen Eck vorbei.

Schon beim nächsten Wechsel verpasst Habermann einen Querpass von Verelst.

Es ging weiter hin und her.

Als Berzins auf einen Konter lauerte, den Puck bekam und sich gegen zwei Tilburger durchsetzte, wussten diese sich nur mit einem Foul zu helfen – Penalty für Duisburg.
Berzins fährt auf Meierdres zu, legt sich den Puck auf die Vorhand und schlenzt den Puck über die Stockhand ins linke obere Eck vom Schützen aus gesehen. Die Führung für die Füchse Duisburg, äußerst cool gemacht von Berzins!

Kurz danach muss Beck auf die Strafbank, aber das Unterzahlspiel klappte prima.
Auf der Gegenseite scheitert Slanina an Meierdres, der den Puck erst im Nachfassen kontrolliert bekommt.

In der 13. Minute gab es ein Raunen unter den gut 1400 Zuschauern in der KENSTON ARENA. Der gelernte Stürmer Coco Krämer lenkte einen Querpass der Niederländer beinahe ins eigene Netz. Krämer durfte sich aber nach dem Spiel ein Lob seines Trainers abholen. „Coco macht seine Sache als Verteidiger richtig gut, wirft sich rein und hat, wie alle Anderen auch, heute alles gegeben“, freute sich Füchse Coach Reemt Pyka über die Leistung.

Im zweiten Drittel wurden die Tilburger bissiger.

Sie erhöhten den Druck und wurden mit einer schönen und schnellen Kombination in der 24. Minute belohnt. Collier stand am Ende alleine vor Mathis und lässt ihm keine Chance. Der Ausgleich war nicht unverdient.

Duisburg zeigte sich aber nicht geschockt. Grözinger trifft wenige Minuten später aber nur das Außennetz. Weiter ging es offensiv von beiden Teams mit Chancen auf beiden Seiten.

Zum Ende des zweiten Drittels kamen zudem noch Emotionen ins Spiel. Strafen, kurzes Gerangel und hadernde Duisburger wegen einiger Schiedsrichterentscheidungen.

In der 39. Minute sieht Barta Joly frei auf das Tor von Meiderdres zulaufen. Steilpass auf die 91 von Duisburg, der bringt den Puck unter Kontrolle, spielt Meierdres aus und schiebt den Puck zur 2 zu 1 Führung ins Tor.

Den Beginn des Schlussabschnitts übersteht Duisburg in Unterzahl. Schon da zeigen die Tilburger, dass sie alles nach vorne werfen.
Es bleibt ein Spiel mit vielen Chancen für beide Teams.

Für Duisburg sind es Verelst, Nägele von der blauen Linie und Huebscher mit guten Möglichkeiten die Führung auszubauen. Doch auch die Niederländer haben mit Vogelaar, Van Den Heuvel und Loginov Chancen zum Ausgleich.

In der 52. Minute muss Vogelaar dann auf die Strafbank. Duisburg mit Spielkontrolle und übereifrige Tilburger ziehen sogar noch eine Strafe. Für 13 Sekunden hat Duisburg zwei Mann mehr auf dem Eis.

Es dauerte aber bis kurz vor Ende der Überzahl als Beck kurz hinter der blauen Linie abzog. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht und rutscht Meierdres durch die Beine. Die 3 zu 1 Führung, aber noch nicht die Entscheidung.

Die letzten fünf Minuten waren eine reine Abwehrschlacht. Tilburg mit Power-Play und Schüssen ohne Ende auf das Tor von Mathis. 1:45 Minuten vor Ende der Partie nimmt Tilburg Coach Bohuslav Subr den Torwart raus. Weiter fliegen die Scheiben Mathis um die Ohren, doch ohne Erfolg.

35 Sekunden vor Spielende erlöst Beck dann die Duisburger Fans mit dem Empty Net Goal zum 4 zu 1 Endstand.

Ein tolles Eishockeyspiel, meinte auch Tilburgs Trainer Subr nach der Partie: „Wir haben gut Druck gemacht, viele Schüsse abgegeben. Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Leider haben wir in der Abwehr ein paar Fehler gemacht, die Duisburg gut ausgenutzt hat. Am Ende war mir egal, ob wir 2 zu 1 oder höher verlieren, ich musste alles auf eine Karte setzen!“

Auch Füchse Coach Reemt Pyka zeigte sich nach dem Spiel begeistert: „Wir haben uns gut auf Tilburg vorbereitet. Wir haben alles gegeben und sind belohnt worden. Tilburg hat gezeigt, was sie können. Die sind brutal stark. Trotzdem haben wir heute verdient gewonnen!“

Duisburg festigt Platz drei in der Tabelle der DEB Eishockey Oberliga Nord und kann den Vorsprung von Leipzig und Tilburg etwas verkürzen.

Schon am Sonntag wartet der nächste „Brocken“ auf die Füchse Duisburg, wenn ab 19 Uhr erstes Bully am Pferdeturm in Hannover bei den Indians ist.

Zuschauer 1421

Füchse Duisburg – Tilburg Trappers 4 : 1 (1:0;1:1;2:0)

5. Minute – 1:0 Berzins (Penalty)
24. Minute – 1:1 Collier (Van den Heuvel/Bruijsten)
39. Minute – 2:1 Joly (Barta)
55. Minute – 3:1 Beck (Slanina/Berzins)
60. Minute – 4:1 Beck Empty Net

Strafen: Duisburg 14 – Tilburg 16

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis, (Philip Lehr) – Mike Schmitz, Marius Nägele, David Cespiva, Yannis Walch, Thomas Ziolkowski, Aron Beally, Fin Walkowiak – Lars Grözinger, Raphael Joly, André Huebscher, Armands Berzins, Marco Habermann, Björn Barta, Robin Slanina, Viktor Beck, Sam Verelst, Jari Neugebauer, Cornelius Krämer, Marco Clemens