Füchse Duisburg vs. Herner EV 5:1

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Gelungenes Wiedersehen in der KENSTON ARENA für Petrozza mit seinem alten Team

Füchse Duisburg siegen in der DEB Eishockey Oberliga Nord mit 5 zu 1 gegen den Herner EV.

Überragende Leistung von Füchse Goalie Christoph Mathis.

Grözinger hat Montag seine MRT-Untersuchung nach seiner Knieverletzung aus dem Hannover-Spiel.

Gezwungenermaßen musste Füchse Trainer Frank Petrozza die Reihen umstellen. Mit Berzins (Spielsperre) und Grözinger (Knieverletzung) fehlten zwei Center.
Die Rollen übernahmen Beck und Neugebauer, dazu spielte Gulda mit Beck und Slanina zusammen.

Die Umstellungen machten das Duisburger Spiel aber nicht schwächer. Die Leistungssteigerung zum Auftritt am Freitag in Hannover war deutlich zu sehen, sehr zur Freude der gut 1700 Zuschauer in der KENSTON ARENA.

Barta und Verelst sorgten schon beim zweiten Wechsel für Paraden von Herne Torwart Wendler. Neugebauer, der sich sehr ordentlich zwischen Huebscher und Joly präsentierte, legte Huebscher auch gleich schön auf. Es blieb aber noch beim 0 zu 0.

Aber auch Herne versteckte sich keineswegs. McLeod zog in der 3. Minute über das Tor von Mathis.

Zwei Minuten später spielte Gulda seine Schnelligkeit aus und legte schön auf Beck. Der scheiterte an Wendler. Den Konter nutzte Hernes Stürmer Nieberle, verzieht aber und es bleibt torlos.

Die beste Chance bis dahin folgte dann in der 7. Minute. Beck und Slanina mit einem wunderschönen Doppelpass. Die Fans hatten den Torjubel schon auf den Lippen, aber Wendler im Tor der Herner pflückt die Scheibe herunter, eine Glanzparade!

Auf der anderen Seite bekam Mathis mehr Gelegenheiten sich auszuzeichnen als es ihm lieb sein durfte. Snetsinger, Eickmann und McLeod finden in Mathis ihren Meister.

In der 12. Spielminute schlenzt Joly die Scheibe aus sehr spitzem Winkel noch am langen Eck vorbei.
Zwei Minuten später war es dann so weit. Huebscher bringt Neugebauer ins Spiel, der mit einem tollen Zuspiel auf Joly, Schuss aus sechs Metern flach ins lange Eck und das erlösende 1 zu 0 für die Füchse Duisburg.

Mit der dünnen Führung ging es dann auch in den zweiten Spielabschnitt.

Erneut war es Joly, der an Wendler scheiterte. Da schrieben wir die 24. Minute. Kurz danach muss der Duisburger Stürmer auf die Strafbank. Ein gutes Penalty-Killing der Duisburger lässt keinen Ausgleich zu.
Als die Füchse gerade wieder komplett sind zeigt Beck seine technischen Fähigkeiten und kommt zum Abschluss. Beck läuft seinem eigenen Schuss hinterher, nimmt den Rebound und spielt sehr sehenswert mit Slanina zusammen. Das ging dann auch Wendler im Herner Tor zu schnell – die 2 zu 0 Führung durch Victor Beck ist die logische Folge!

In der 33. Minute hatten die Füchse dann ihre erste Überzahl in dem Spiel. Viel Druck auf das Herner Tor. Cespiva mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, Krämer wollte noch abfälschen. Der Puck geht aber knapp am Tor vorbei.
In der gleichen Minute dann läuft die Scheibe wieder gut in Überzahl. Beck nimmt den Schuss, Krämer den Abpraller, die Scheibe geht nach außen und da steht ein geistesgegenwärtiger Schmitz, Tor, 3 zu 0!

Es folgte ein Hammer von Walch von der blauen Linie. Herne blieb durch Konter immer gefährlich. In der 36. Minute wurden die Gäste dann für ihr Bemühen belohnt. Kuhnekath sorgte für den 3 zu 1 Anschlusstreffer für den HEV.

Schon im nächsten Wechsel ist Herne zu ungestüm. Huebscher erkämpft sich in einem klasse Zweikampf die Scheibe an der eigenen blauen Linie. Er sieht Joly Fahrt aufnehmen und spielt den präzisen Pass. Joly mit Scheibenkontrolle zieht auf’s Tor zu, hat die Option quer auf Huebscher zu spielen, aber der Vollblutstürmer zieht einen Strahl ab ins rechte obere Toreck. So schnell konnte Wendler nicht mal die Fanghand hochziehen, wie die Scheibe schon im Netz zappelte.

Das postwendende 4 zu 1 für die Füchse sorgt für einen beruhigenden Zwischenstand nach zwei Dritteln.

Zu Beginn des letzten Spielabschnitts bekommt Herne in Überzahl die Chance das Spiel noch einmal spannend zu machen.

Mathis steht aber wie der Fels in der Brandung und hält alles, was auf seinen Kasten an Pucks zufliegt.

Statt den Anschluss zu kassieren legt Duisburg noch einen drauf. Beck, wieder mit einer tollen Aktion, versucht es erst selbst, sieht dann aber Slanina, der die Scheibe ins kurze Eck in den oberen Winkel drischt.
5 zu 1 für Duisburg, die Entscheidung!

In den letzten Minuten gab es weiter Chancen hüben wie drüben.

Erwähnenswert aber noch der „Monstersave“ von Mathis in der 55. Minute.
Herne war in Überzahl und Ackers nimmt einen Schlagschuss aus maximal drei Metern frei vor Mathis. Der Duisburger Goalie mit einem Riesenreflex und sichert die Scheibe in der Fanghand.

„Überragend, einfach überragend unser Goalie“, sagte Füchse Trainer Frank Petrozza nach dem Spiel.
Auch Gulda und Neugebauer bekamen ein Sonderlob vom Trainer: „Sie haben ein tolles Spiel gemacht. Ich bin froh so einen großen Kader zu haben. Das gibt mir als Trainer Möglichketen, die andere Vereine gar nicht haben.“

Duisburg gewinnt das Derby am Ende deutlich mit 5 zu 1. Tore zur richtigen Zeit und ein überragender Torhüter waren der Schlüssel zum Erfolg.

Montag steht die MRT-Untersuchung von Lars Grözinger an.
Donnerstag soll Philip Lehr nach seinem Kieferbruch aus dem Krankenhaus kommen.

Noch vor Weihnachten hoffen die Füchse Duisburg auf ein „Kling Glöckchen klingelingeling“!

Freitag, den 22. Dezember kommen die Harzer Falken in die KENSTON ARENA.
Erstes Bully ist um 19:30 Uhr! Also: „Ihr Kinderlein kommet“!

Erst danach darf ein kurzes Weihnachtsfest gefeiert werden.

Ach ja, die Play-Offs sind übrigens auch rechnerisch heute gebucht worden!

Füchse Duisburg – Herner EV 5 : 1 (1:0;3:1;1:0)

14. Minute – 1:0 Joly (Neugebauer/Huebscher)
27. Minute – 2:0 Beck (Slanina/Beally)
33. Minute – 3:0 Schmitz (Beck/Krämer)
36. Minute – 3:1 Kuhnekath (Marsall/Albrecht)
36. Minute – 4:1 Joly (Huebscher/Neugebauer)
45. Minute – 5:1 Slanina (Beck/Huebscher)

Zuschauer 1713

Strafen: Duisburg 14 – Herne 10

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis, (Etienne Renkewitz) – Mike Schmitz, Marius Nägele, David Cespiva, Yannis Walch, Thomas Ziolkowski, Cornelius Krämer, Aron Beally, Fin Walkowiak – Raphael Joly, André Huebscher, Marco Habermann, Björn Barta, Viktor Beck, Sam Verelst, Jari Neugebauer, Dennis Gulda, Marco Clemens, Robin Slanina