Füchse geben Sieg in der Wedemark im Schlussdrittel aus der Hand

Am Dienstagabend musste der EV Duisburg bei den Hannover Scorpions eine 3:6 (1:2, 2:0, 0:4)-Niederlage hinnehmen.

Die Partie begann bereits schlecht für die Füchse. Schon nach zwölf Sekunden kassierte Raphael Joly eine Strafzeit – die die Mellendorfer beinahe zur Führung genutzt hätten. Denn nach 59 Sekunden kratzte EVD-Torhüter Christoph Mathis die Scheibe von der Linie. Offenbar hatte der Unparteiische keinen guten Blickwinkel, beriet sich mit seinen beiden Linesmen, ehe die Entscheidung feststand: kein Tor. Doch im ersten Drittel lief es weiterhin nicht gut: Beim 0:1 durch Björn Bombis (5.) fehlte die Zuordnung in der Abwehr. Nach einem Puckverlust stand Mathis goldrichtig und verhinderte gegen Chad Niddery ein weiteres Gegentor (7.). Doch wenig später erhöhte Patrick Schmid auf 2:0 für die Wedemärker (8.). Eine doppelte Überzahl brachte die Füchse dann aber zurück in die Partie: Lars Grözinger traf zum Anschluss (15.).

Nachdem Armands Berzins in Unterzahl auf der Linie gerettet hatte (25.), gehörte der zweite Abschnitt dann aber den Füchsen. Zunächst hatte Sam Verelst noch Pech, als er einen 2:1-Konter nach Pass von Berzins nicht erfolgreich abschließen konnte, doch in der 32. Minute nutzte Grözinger ein weiteres Powerplay zum 2:2-Ausgleich. Schlitzohrig wurde es eine halbe Minute später: Marius Nägele schoss Scorpions-Goalie Lukas Müller von hinten an – und es stand 3:2 für den EVD (33.). Die Schlüsselszene des Spiels gab es in der 39. Minute: In Überzahl lud David Cespiva durch und nagelte den Puck in den Winkel. Doch statt des 4:2 gab es eine Strafzeit für Duisburg, weil die Füchse zum Zeitpunkt des Treffers mit sechs Mann auf dem Eis standen.

Die Strafzeit war zu Beginn des letzten Abschnitts gerade abgelaufen, als Scorpions-Topscorer Patrick Schmid zum 3:3 erfolgreich war. Das schockte die Füchse offenbar, denn fortan waren die Gastgeber die bessere Mannschaft: Sebastian Lehmann traf zur Führung (50.), die Bombis ausbaute (53.). Den Schlusspunkt setzte Schmid mit seinem dritten Treffer per Empty-Net-Goal.

Am Freitag, 2. Februar, um 20 Uhr geht es bei den Icefighters Leipzig weiter. Am Sonntag, 4. Februar, 18.30 Uhr sind die Tilburg Trappers an der Wedau zu Gast.

Hannover Scorpions – Füchse Duisburg 6 : 3 (2:1/0:2/4:0)

5. Minute – 1:0 Bombis (Schmid/Niddery)
8. Minute – 2:0 Schmid (Bombis/Lehmann)
15. Minute – 2:1 Grözinger (Joly/Schmitz)
32. Minute – 2:2 Grözinger (Huebscher/Schmitz)
33. Minute – 2:3 Nägele (Verelst/Krämer)
42. Minute – 3:3 Schmid (Niddery/Schütz)
50. Minute – 4:3 Lehmann (Bombis/Niddery)
53. Minute – 5:3 Bombis (Niddery/Schmid)
59. Minute – 6:3 Schmid (Gibbons/Schütt/ENG))

Zuschauer: 615

Strafen: Hannover Scorpions 10 – Füchse Duisburg 10 + 10 (Schmitz)

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis (Philip Lehr) – Mike Schmitz, Marius Nägele, David Cespiva, Yannis Walch, Thomas Ziolkowski, Aron Beally, Finn Walkowiak – Lars Grözinger, André Huebscher, Raphael Joly, Marco Habermann, Björn Barta, Viktor Beck, Armands Berzins , Jari Neugebauer, Sam Verelst, Cornelius Krämer, Dennis Gulda