Saale Bulls Halle vs. Füchse Duisburg 3:2 – Füchse Duisburg bleibt der Erfolg vergönnt

In der Meisterrunde der Oberliga Nord haben die Füchse Duisburg das Auswärtsspiel in Halle sehr unglücklich verloren. Nach 60 Minuten hieß es schlussendlich 3:2 für die Saale Bulls.

Die Füchse kamen gut ins Spiel, auch wenn die Reihen aufgrund der Ausfälle von Cespiva, Habermann und Grözinger erneut umgestellt werden mussten. Sehr zur Freude der Duisburger meldete sich Robin Slanina mustergültig zurück. Nach rund acht Wochen Verletzungspause beweist Slanina schon in der vierten Spielminute seinen Torriecher und bringt die Füchse Duisburg mit einem beherzten Schuss aus kurzer Distanz mit 1:0 in Führung. Die Saale Bulls zeigten sich allerdings nicht geschockt. Noch in der gleichen Minute trifft Zuralev zum Ausgleich. Es sollte leider nicht der letzte Treffer vom „87er“ sein. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels nutzten beide Mannschaften die sich bietenden Chancen in Überzahl nicht. Die besten Möglichkeiten hatten Robinson und Gunkel, doch beide scheiterten an einem starken Christoph Mathis im Tor der Füchse.

Das zweite Drittel begann wieder mit einer Überzahl für Duisburg. Pisarik, Slanina und Ziolkowski feuerten aus allen Rohren, aber ein Treffer blieb ihnen verwehrt. Im Anschluss saßen aber zu viele Duisburger auf der Strafbank. Gleich drei Strafen in Folge gab es gegen die Füchse, dabei auch eine 5 gegen 3 – Situation für Halle. Duisburgs Unterzahlspiel klappte aber sehr gut und so überstand man auch diesen heiklen Moment. Kurze Zeit später aber wieder eine Strafe gegen Duisburg. Barta musste raus, eine Strafe mit Ankündigung, da der Füchse – Kapitän vorher schon wütend über einige Aktionen war. So oft lassen sich die Saale Bulls dann auch nicht bitten. Erneut Zuralev bringt nur wenige Sekunden nach der Barta-Strafe die Scheibe über die Linie zur 2:1 Führung für die Gastgeber. Duisburg kämpfte aber weiter. Gerade die Reihe mit Slanina, Pisarik und Huebscher sorgte dauerhaft für viel Druck und gefährliche Situationen vor dem Hallenser Tor. In der 39. Minute werden die Füchse Duisburg dann für ihren aufopferungsvollen Kampf belohnt. Barta fälscht die Scheibe kurz vor dem Tor unhaltbar ab. Halle reklamiert, dass der Schläger über Schulterhöhe gewesen sein soll, doch der Schiedsrichter gab den Treffer. Mit dem 2:2 ging es in die zweite Drittelpause.

Der letzte Spielabschnitt begann wieder mit einer Duisburger Überzahl. Das Überzahlspiel sollte heute aber nicht funktionieren. Zwar kamen die Füchse schnell in das Angriffsdrittel und fanden zügig ihre Aufstellung, doch die Scheibe fand heute nicht das Ziel, egal wie viel die Füchse auch schossen. Der letzte Spielabschnitt war dann eher ein Kampf mit offenem Visier. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, unterbanden den Spielaufbau des Gegners und Großchancen blieben Mangelware. Als schon Alle mit einer Verlängerung gerechnet hatten, schlugen die Saale Bulls nochmals zu, oder eher der „Eishockeygott“! Eine ganz normale Scheibe vor das Duisburger Tor wird so unglücklich abgefälscht, dass die Zuralev auf’s Schlägerblatt fällt. Der hat keine Probleme den Puck über die Linie zu drücken. Die Meisterrunde ist so was von verhext für die Füchse Duisburg und allein die letzte Szene ist sinnbildlich für den Duisburger Auftritt.

Halle ist Vizemeister der Oberliga Nord. Für die Füchse Duisburg besteht noch die Möglichkeit auf Platz fünf der Tabelle vorzurücken. Dazu muss aber am Sonntag das Spiel gegen die Hannover Indians gewonnen werden. Um 18:30 geht es in der KENSTON ARENA los. Ein wichtiges Spiel, auch für die Moral, denn mit einem Sieg in die Play-Offs zu gehen ist einfach cooler!

Saale Bulls Halle – Füchse Duisburg 3 : 2 (1:1/1:1/1:0)

04. Minute – 0:1 Slanina (Krämer/Pisarik)
04. Minute – 1:1 Zuralev (Tarasuk/Burns)
34. Minute – 2:1 Zuralev (Robinson/Schaludek)
39. Minute – 2:2 Barta (Neugebauer/Verelst)
59. Minute – 3:2 Zuralev (Tarasuk)

Strafen: Saale Bulls Halle 12 – Füchse Duisburg 12 +10 (Schmitz)+10 (Beally)

Aufstellung Füchse: Christoph Mathis (Philip Lehr) – Mike Schmitz, Marius Nägele, Yannis Walch, Thomas Ziolkowski, Aron Beally, Finn Walkowiak – André Huebscher, Armands Berzins, Björn Barta, Viktor Beck, Pavel Pisarik , Robin Slanina, Jari Neugebauer, Sam Verelst, Cornelius Krämer, Dennis Gulda, Marco Clemens