Starker Kampf der Füchse wird nicht belohnt. 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Rostock


Am heutigen Freitag ging es für die Füchse zu den bisher ungeschlagenen Rostock Piranhas und am Ende mussten sie sich, nach großem Kampf, mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben.

Die Füchse begannen das erste Drittel schwungvoll und konnten sich einige Torchancen erarbeiten. In der 11. Spielminute war dann etwas mehr Platz auf dem Eis, Slanina und M. Becker saßen in der Kühlbox, und den Platz nutzte Jonas Gerstung zur 1:0 Führung für die Hausherren. In den letzten Minuten drückten die Piranhas noch etwas auf das Gaspedal, aber Füchse-Goalie Etienne Renkewitz konnte die Chancen entschärfen und so ging es mit der knappen Führung in die Kabine.

Die Füchse hatten sich für das zweite Drittel einiges vorgenommen und erspielten sich zum Teil gute Chancen, die aber Urbisch im Kasten der Piranhas entschärfen konnte. Auch ein Überzahlspiel in der 24. Minute ließen die Füchse ungenutzt. So kam es wie es kommen musste. In eigener Überzahl kassierten die Füchse das zweite Gegentor. Pauker war für die Rostocker nach 32 Minuten erfolgreich. In der 34. Minute konnte Krüger das Ergebnis noch auf 3:0 hochschrauben. Die Füchse versuchten es jetzt mit der Brechstange und konnten in der 36. Minute durch Robin Slanina auf 1:3 verkürzen. Die Füchse konnten noch eine Unterzahlsituation unbeschadet überstehen und es stand nach 40 Minuten 3:1 für die Piranhas.

Die Pausenansprache der Füchse-Trainer schien die Wirkung nicht verfehlt zu haben. Die Füchse legten im Schlussdrittel los wie die Feuerwehr und erarbeiteten sich Chance um Chance. Zweimal versuchten die Füchse in Überzahl ihr Glück, konnten die Scheibe aber nicht hinter Urbisch versenken. In der 47. Minute waren die Piranhas gerade vollzählig, als Matt Abercrombie den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Jetzt war es nur noch ein Spiel auf ein Tor und die Füchse sollten sich belohnen. Ein weiteres Powerplay wurde durch Milos Vavrusa in der 56. Minute zum 3:3-Ausgleich genutzt. In den letzten Minuten wollten beide Teams den entscheidenden Siegtreffer erzielen, aber die Entscheidung sollte in der Verlängerung fallen.

Genau 59 Sekunden waren in der Overtime gespielt, als Constantin Koopmann mit seinem Treffer zum 4:3 den Extrapunkt für die Piranhas sicherte.

Rostock Piranhas – Füchse Duisburg 4:3 n.V. (1:0; 2:1; 0:2; 1:0)

10:46 1:0 Gerstung (Krüger, Rabbani) 4-4
31:10 2:0 Pauker (Rabbani) SH1
33:48 3:0 Krüger (Pauker, Rabbani)
35:20 3:1 Slanina (Schaludek, Lemmer)
46:25 3:2 Abercrombie (Slanina, Deeg)
55:26 3:3 Vavrusa (Abercrombie, Deeg) PP1
60:59 4:3 Koopmann (Krüger, Becker)

Strafen: Rostock 12 – Füchse 6

Zuschauer: 851

Die nächsten Spiele:

Sonntag, 06. Oktober 2019 – 18:30 Uhr
Füchse Duisburg – Tilburg Trappers
Jomizu-Arena Duisburg

Freitag, 11. Oktober 2019 – 19:30 Uhr
Füchse Duisburg – ESC Moskitos Essen
Jomizu-Arena Duisburg