23.11.2014

Füchse Duisburg : Löwen Frankfurt 22:0

Füchse fegen Löwen aus der SCANIA-Arena

Am Sonntag wurden die Füchse ihrer Favoritenrolle gegen Frankfurt auf beeindruckende Art und Weise gerecht. Gegen überforderte Löwen stand nach 60 Minuten ein 22-0 Heimsieg auf der Anzeigetafel in der SCANIA-Arena. Die 22 Treffer verteilten sich auf dreizehn Spieler und sprechen für die Ausgeglichenheit des Duisburger Kaders.
In den ersten zwanzig Minuten ließen es die Gastgeber langsam angehen und erspielten sich durch Tore von Sebastian Busch (5.), Stephan Fröhlich (10.), Andre Huebscher (12. und 16.) und Cornelius Krämer (19.) eine 5-0 Führung. Negativer Höhepunkt war eine Verletzung des Frankfurters Max Hüsken, der sich ohne Einwirkung eines Gegners bereits nach wenigen Sekunden eine schwere Verletzung zuzog und mehrere Wochen ausfallen wird. Im Mitteldrittel betrug das Schussverhältnis 42-1 für die Hausherren. Durch Tore von Dominik Lascheit (24.), Raphael Joly (27. und 31.), Dominik Meisinger (28.), Manuel Neumann (29.) und Andre Huebscher (30.) schraubten die Füchse den Spielstand auf 11-0. Im Schlussdrittel gingen den nur mit dreizehn Feldspielern angereisten Frankfurtern endgültig die Kräfte aus. Da die Füchse die Partie konsequent zu Ende spielten folgten weitere elf Tore, weshalb nach 60 Minuten ein 22-0 Heimsieg für die Duisburger zu Buche stand. Das Schussverhältnis betrug insgesamt 112-9, was einem Rekord für die Ewigkeit gleich kommen dürfte. „Nach dem guten Freitagsspiel in Essen hat die Mannschaft auch heute eine taktisch disziplinierte Leistung abgeliefert, 60 Minuten konsequent gespielt und sich dafür mit 22 Toren belohnt. Ein Schussverhältnis von 112-9 habe ich noch nicht erlebt. Der bisherige Rekord lag bei 83 Schüssen gegen Neuss“, so die Worte von Trainer Matthias Roos nach dem Spiel. Die meisten Schüsse (16) gab Verteidiger Pascal Zerressen ab und Kevin Orendorz war für den 100. Torschuss verantwortlich.

Tore:
1-0 (04:22) Sebastian Busch (Markus Schmidt, Pascal Zerressen) 5-5
2-0 (09:14) Stephan Fröhlich (Kevin Orendorz, Dominik Meisinger) 5-5
3-0 (11:12) Andre Huebscher (Raphael Joly, Maximilian Faber) 5-5
4-0 (15:18) Andre Huebscher (Raphael Joly, Cornelius Krämer) 5-4
5-0 (18:58) Cornelius Krämer (Andre Huebscher, Raphael Joly) 5-5
6-0 (23:06) Dominik Lascheit (Fabio Pfohl, Sebastian Busch) 5-4
7-0 (26:05) Raphael Joly (Markus Schmidt, Cornelius Krämer) 5-5
8-0 (27:44) Dominik Meisinger (Maximilian Faber, Kevin Orendorz) 5-5
9-0 (28:06) Manuel Neumann (Noureddine Bettahar, Leonhard Niederberger) 5-5
10-0 (29:06) Andre Huebscher (Raphael Joly, Markus Schmidt) 5-5
11-0 (30:32) Raphael Joly (Markus Schmidt, Andre Huebscher) 5-4
12-0 (43:42) Markus Schmidt (Raphael Joly, Manuel Neumann) 5-4
13-0 (44:20) Stephan Fröhlich (Jan Niklas Pietsch, Maximilian Faber) 5-5
14-0 (45:11) Sebastian Busch (Fabio Pfohl, Manuel Neumann) 5-5
15-0 (46:15) Pascal Zerressen (Cornelius Krämer, Markus Schmidt) 5-5
16-0 (47:05) Kevin Orendorz (Pascal Zerressen, Mike Schmitz) 5-4
17-0 (50:31) Manuel Neumann (Kevin Orendorz, Mike Schmitz) 5-5
18-0 (52:09) Cornelius Krämer (Markus Schmidt, Raphael Joly) 4-5
19-0 (54:34) Dominik Lascheit (Fabio Pfohl) 5-5
20-0 (54:58) Sebastian Busch (Fabio Pfohl, Maximilian Faber) 5-5
21-0 (55:48) Alexander Schneider (Leonhard Niederberger, Noureddine Bettahar) 5-5
22-0 (59:44) Leonhard Niederberger (Pascal Zerressen, Noureddine Bettahar) 5-5

Strafminuten:
Duisburg 4 // Frankfurt 17 + 20 (Dominik Kail)

Zuschauer: 672

Aufstellung: Bick (Renkewitz) – Neumann, Schmitz; Zerressen, Schmidt; Pietsch, Faber – Krämer, Huebscher, Joly; Busch, Pfohl, Lascheit; Meisinger, Fröhlich, Orendorz; Niederberger, Schneider, Bettahar.