Der Nachbericht zum Auswärtsspiel der Füchse bei den Rostock Piranhas wird präsentiert von Birnbaum und Sohn GmbH – ihrem zuverlässigen Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik.
Spielbericht
Füchse unterliegen den Piranhas
Auch wenn die Füchse sich zu Beginn des 3. Drittels zurückkämpften, verloren die Füchse durch unnötige Strafen immer wieder den Faden und letztlich auch verdient die Partie.
Ohne die Stürmer Klavs Planics und Michael Fomin ging es nach Rostock.
Leon Bußmann fehlt erstmal an Sonntagen. Somit traten die Füchse gerade einmal mit 3 Reihen an, Aaron Krebietke gab den 16. Feldspieler.
Das erste Drittel begann recht fahrig, beide Teams suchten ihre Ordnung noch.
In Minute 9 standen die Piranhas einmal frei im Slot, auf der Gegenseite hatte Adam Kiedewicz eine Schusschance.
Beiden Teams bot sich je eine Überzahlsituation. Die Füchse konnten Druck entfachen und hatten durch Michél Ackers gefährliche Schüsse, ein Treffer fiel nicht. Besser machten es die Piranhas in ihrem Powerplay. Liam Fraser nahm einen Querpass direkt und erwischte Leon Willerscheid auf dem falschen Fuß (19.).
Zur Pause also der knappe Rückstand für die Füchse, die ordentlich verteidigten, aber nach vorne zu wenig Esprit vorzuweisen hatten.
Im 2. Drittel kamen die Füchse mit etwas mehr Durchschlagskraft aufs Eis. Nardo Nagtzaam vergab in der 24. Minute eine gute Gelegenheit. Wenig später stand Sandis Zolmanis goldrichtig, um die freie Scheibe nach Rebound ins Gehäuse zu dreschen – 1:1 (25.).
Auf der Gegenseite musste Leon Willerscheid dann im Getümmel alles riskieren, um die Scheibe an sich zu reißen.
Das Spiel wurde nun flotter und auch ruppiger. Nach einem Bandencheck von Noah Münzenberger gab es eine Rangelei, in der Folge mussten die Füchse Unterzahl spielen. Dort nahm dann Kevin Kunz Maß und setzte die Scheibe passgenau ins Eck (33.). Die Füchse nun zusehends von der Rolle und ohne Zuordnung, die Piranhas immer wieder mit Schüssen aufs Tor.
Connor Hannon konnte sogar noch das 3:1 nachlegen (36.).
Mit der Pausensirene dann wieder eine Keilerei auf dem Eis, nach der Nicklas Mannes mit einer 5-minütigen Fighting-Strafe belegt wurde.
Im letzten Drittel ging es aber zunächst mit je 4 Feldspielern los. Und die Füchse zeigten eine Reaktion. Binnen 31 Sekunden konnten Adam Kiedewicz mit feinem Solo und Sandis Zolmanis mit platziertem Direktschuss zum 3:3 ausgleichen.
Die Füchse hätten nun gut Fahrt aufnehmen können. Doch Liam Fraser hatte mit seinem platziertem Schlenzer wenig später die schnelle Antwort zum 4:3.
Die Füchse nun wieder von der Rolle, zu offensiv und unstrukturiert. Luknowsky (47.) und Häring im Powerplay (48.) stellten auf 6:3 und damit die Weichen auf Sieg. Die Füchse versuchten zwar alles, konnten aber nicht mehr rankommen.
Frank Petrozza sah einen verdienten Sieg für die Hausherren. Er bemängelte die unnötigen Strafen und die daraus resultierenden Kräfteverluste nach Unterzahl. „Wir sind noch früh in der Saison und müssen daraus lernen.“
Eine Niederlage, aus der die Füchse ihre Lehren ziehen müssen und werden.
Nächstes Wochenende gibt es nur eine Partie und die Chance auf die nächsten Punkte. Am Freitag empfangen wir die Ice Dragons Herford.