Der Nachbericht zum Spiel der Füchse gegen die Icefighters Leipzig wird präsentiert von Birnbaum und Sohn GmbH – ihrem zuverlässigen Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik.

👉 Statistik:
Leipzig-Füchse 4:3 (1:1)(1:0)(2:2)
🥅
1:0 (01:25) Schwamberger (Zajic, Hejcman)
1:1 (14:04) Bloem (Kuschel, Farkas)
2:1 (26:09) Zajic (Hejcman, Schietzold)
2:2 (40:18) Zolmanis (Mannes, Kalns) 4-4
3:2 (53:36) Ficenec (Aronsson, Visner)
3:3 (58:16) Kiedewicz (Kalns, Zolmanis) 5-4
4:3 (58:38) Visner (Aronsson, Ficenec)

🏒 23-34
®️ Otten, Finkel
⛔️⏱️ 10 ⏸️ 8 + Spieldauer Co-Trainer Schwarze
🏟 2146

👉 Spielbericht:

Füchse verlieren unglücklich spät in Leipzig

Drei Mal kamen die Füchse zurück.
Eine vierte Antwort hatten die Füchse nach einer ordentlichen Auswärtspartie leider nicht mehr. Am Ende gab es viel Aufregung.

Mit beinahe der selben Formation wie am Freitag gingen die Füchse im anona Icedome in die Partie.
Nur Brooklyn Beckers stand nicht im Line-Up, er lief für Kooperationspartner Moers auf.
Denkbar ungünstig begann die Partie aus Füchse-Sicht. Praktisch mit dem ersten Torschuss erzielte Daniel Schwamberger das 1:0 für die Hausherren in Minute 2, die einen 3:2-Angriff eiskalt abschlossen.
Da ein Teddy-Bear-Toss im Anschluss folgte, gab das den Füchsen die Möglichkeit sich zu berappeln.
Zwar traf Aronsson auf Leipziger Seite noch den Pfosten (5.), die Füchse kamen aber immer besser ins Spiel und übernahmen das Kommando. In der 9. Minute hatten Michael Fomin und Egils Kalns gute Chancen im Slot. In Minute 15 dann folgerichtig der Ausgleich: Philip Kuschels Schuss blieb vor dem Tor hängen und Jack Bloem schob die Scheibe nach flotter Drehung ins Tor. In einem anschließenden Powerplay hatte Sandis Zolmanis nach feinem Solo dann eine gute Gelegenheit (18.), wenig später rettete Leon Willerscheid spektakulär mit der Stockhand (19.).
Im 2. Drittel hatten die Icefighters wieder den besseren Start. Hejcman (22.) und Bassen (25.) vergaben gute Möglichkeiten.
In der 27. Minute fiel dann auch der erneute Führungstreffer für die Icefighters:
Hejcman gewinnt das Laufduell und bedient Zajic in der Mitte.
Die Füchse hatten jedoch auch Entlastungsmomente über Edwin Schitz (29.) oder Nardo Nagtzaam (30.).
In der ersten Unterzahl des Tages wurde es dann prompt gefährlich für die Füchse, der Pfosten rettete (37.).
Es blieb beim 1:2 nach dem Mitteldrittel, von dem die Gastgeber etwas mehr hatten.
Den optimalen Start in den Schlussabschnitt erwischten dann die Füchse. Bei 4-gegen-4 bekommt Sandis Zolmanis vor dem Tor die Scheibe und guckt Eric Hoffmann zum 2:2-Ausgleich aus. Dann neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Die Füchse spielten defensiv solide. In der 54. Minute dann ein Schuss vom Leipziger Ficenec, der abgefälscht den Weg ins Füchse-Tor findet.
Sehr unglücklich für die Füchse, die aber dran blieben. Zwei kurz nacheinander ausgesprochene Strafen gegen die Hausherren bedeuteten dann eine rund 90-sekündige doppelte Überzahl für die Füchse. Und diese nutzten die Füchse zum Ausgleich, als Adam Kiedewicz sauber freigespielt vor dem Tor die Ruhe behielt (59.). Umstrittenerweise durften die Icefighters dann wieder zu fünft spielen, da die erste Strafe angeblich schon abgelaufen war. Die Uhr wurde aber von der Zeitnahme zu spät nach dem Tor angehalten.
Während man sich schon auf eine Overtime einstellen konnte, gaben die Füchse den Punkt wieder aus der Hand.
Zu weit nach vorn orientiert konnten die Füchse einen Rebound nicht entscheidend löschen und Daniel Visner markierte nur 22 Sekunden nach dem Ausgleich doch noch den glücklichen Siegtreffer für das Heimteam.
Frank Petrozza konstatierte im Anschluss eine „große Enttäuschung“ und beklagte, dass die Füchse „zu viel wollten“ am Ende und die „Zuordnung verloren haben“.
Er bezog sich auch auf den im Nachhinein entscheidenden Fehler der Zeitnahme und vermisste die fehlende Sportlichkeit hier. In Unterzahl wäre der Siegtreffer für Leipzig wohl nicht gefallen. Die Diskussionen dazu hielten noch lange nach Spielschluss an, Co-Trainer Fabian Schwarze erhielt noch eine Spieldauerstrafe im Zuge seiner Reklamationen.

Auch wenn die Niederlage sehr unglücklich ausfiel, die Füchse lieferten eine über weite Strecken gute Partie und müssen das Positive aus dem Spiel ziehen.
Wir danken den mitgereisten Fans für ihre Unterstützung. Wir belegen damit einen starken vierten Platz!

Nächsten Freitag steht dann das erste Derby der Saison auf dem Plan, wenn die Herne Miners zu Gast sind!
Keine Ausreden! Wir wollen euch alle in der Halle!

Die Highlights und die Pressekonferenz werden präsentiert von Esposito IT