Wieder hieß es 0:2 gegen Rostock, wieder drehten die Füchse das Spiel durch feine Tore und sicherten sich 3 Punkte gegen die Piranhas. In der Pressekonferenz wurde es dann im Zuge der aktuellen Hallensituation emotional.
Wir müssen alle zusammenhalten, Füchse!
Den Nachbericht zum Heimspiel der Füchse gegen die Rostock Piranhas präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
👉 Statistik:
Füchse-Rostock 6:4 (4:2)(1:2)(1:0)
🥅
0:1 (01:40) Luknowsky (Stromberg, Fleischmann)
0:2 (05:59) Fraser (Öhrvall, Steinmann)
1:2 (07:29) Üffing (Zolmanis, Kiedewicz) 5-4
2:2 (08:02) Schitz (Fomin, Schymainski)
3:2 (13:48) Schymainski (Fomin, Schitz) 5-4
4:2 (17:52) Kiedewicz (Zolmanis, Kuschel) 4-5
4:3 (25:14) Fraser (Öhrvall, Steinmann) 5-4
4:4 (29:42) Steinmann (Öhrvall, Fleischmann) 5-4
5:4 (32:38) Brandt (Grosse, Nagtzaam)
6:4 (49:47) Kiedewicz (Zolmanis, Kalns)
🏒 39-25
®️ Klijberg, Deckert
⛔️⏱️ 14 ⏸️ 12 + 5 Steinmann
🏟 1169
👉 Spielbericht:
Erek Virch und Klavs Planics fielen aus.
Tobin Brandt spielte in Reihe 2. Max Ziergiebel und Dominik Klein ergänzten den Kader.
Die Piranhas erwischten den besseren Start. Früh fälschte Luknowsky einen Schuss vor dem Tor zur 1:0-Führung ab (2.), Fraser erhöhte unbedrängt im Slot auf 2:0 (6.). Die Füchse mussten sich schütteln und kamen mit dem 1. Powerplay zurück ins Spiel: Luis Üffing stand nach Schuss von Sandis Zolmanis goldrichtig (8.). 33 Sekunden später netzte Edwin Schitz aus dem Getümmel zum Ausgleich ein. Im nächsten Powerplay blieben die Füchse konsequent und schraubten an ihrer Quote. Michael Fomin sieht Martin Schymainski vorm Tor, der den Puck gekonnt um Keeper Bätge vorbeilegte (14.). Nachdem die Überzahl schon funktionierte, zog die Unterzahl nach. Sandis Zolmanis erobert die Scheibe, legt sie Adam Kiedewicz fein auf, der Bätge umläuft und einschiebt (18.).
Im Mittelabschnitt kamen die Piranhas wieder auf: Fraser und Steinmann trafen jeweils in Überzahl nach Vorlage von Goldhelm Öhrvall (26./30.).
Die Füchse bissen zurück, blieben gefährlich. Tobin Brandt war dann der Führungstreffer vergönnt: nach Grosse-Schuss staubte er mit der Rückhand ab (33.). Mit der Pausensirene wurde es dann hektisch, als Nardo Nagtzaam einen Check erlitt, der unter Zuhilfenahme des Videobeweises eine 5-Minuten-Strafe gegen Steinmann zur Folge hatte.
Diese Überzahl zu Beginn des Schlussdrittels wussten die Füchse nicht zu nutzen, nur Egils Kalns konnte einen gefährlichen One-Timer ansetzen.
In Minute 50 dann die Vorentscheidung durch eine Co-Produktion der auffälligsten Füchse des Abends: Sandis Zolmanis spielt die Scheibe instinktiv mit der Rückhand perfekt auf Adam Kiedewicz, dessen Handgelenksschuss dann genau oben unter die Latte passt – der dritte Assist von Sandis und der Doppelpack von Adam, dem aktuell treffsichersten Fuchs.
Die Piranhas versuchten zum Spielende in Überzahl alles, zogen den Goalie, um 6-gegen-4 zu spielen, aber die Füchse-Mauer um Leon Willerscheid hielt.
Es blieb beim 6:4 effizienter Füchse, die in den Special-Teams überzeugten.
„Wir haben mit dem ersten Powerplay zu unserem Spiel gefunden und es dann einfach gehalten. Das war nicht über 60 Minuten lang gut, aber wir haben die drei Punkte.“ Dies das Fazit von Frank Petrozza.
Die Füchse springen mit dem insgesamt verdienten Erfolg auf Rang 5 und treffen am Dienstag in Halle auf die Saale Bulls, die Platz 4 inne haben.
Wir danken den Fans, die aufgrund der Platzregelung nicht nur räumlich, sondern auch akustisch zusammengerückt sind.
Im Anschluss an die Pressekonferenz drückte ein sichtlich emotionaler Ralf Pape seine Enttäuschung über die Hallenbeschränkung aus und unterstrich die Notwendigkeit, schnell Lösungen für den Erhalt des Eissports in Duisburg zu finden.