Tapfer kämpfende dezimierte Füchse können eine 3-Tore-Führung leider nicht ins Ziel bringen und unterliegen unglücklich. 😔 Ein Riesendank an knapp 30 Fans für den überragenden Support unter der Woche weit weg von Zuhause! 💪
Den Nachbericht zu Playoffspiel 2 des Oberliga-Achtelfinals der Füchse bei den Lindau Islanders präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
👉 Statistik:
Lindau-Füchse 5:4 OT (0:1)(1:3)(3:0)(1:0)
🥅
0:1 (05:39) Kiedewicz (Schitz, Münzenberger)
0:2 (20:11) Üffing (Sanche, Grosse)
1:2 (28:52) Elo (Kane, Tölzer)
1:3 (33:36) Sanche (Kiedewicz, Grosse) 5-4
1:4 (38:44) Üffing (Kuschel, Popoff)
2:4 (44:59) Kane (Elo, Schneider)
3:4 (56:57) Jezovsek (Grafenthin, Elo) 5-4
4:4 (58:03) Farny (Elo, Kane) 5-4
5:4 (65:24) Grafenthin (Elo, Kane)
🏒 44-25
®️ Votler, Singaitis
⛔️⏱️ 12 ⏸️ 14
🏟 1047
👉 Spielbericht:
Im Vergleich zum ersten Playoffspiel fielen wie berichtet zusätzlich Martin Schymainski und Klavs Planics aus.
Noah Münzenberger rückte in den Sturm.
Die Füchse erwischten einen guten Start und kontrollierten die Partie. Adam Zoweil tauchte in der 4. Minute bereits frei vor Daniel Filimonow auf. Kurz darauf wurde Adam Kiedewicz von Edwin Schitz auf die Reise geschickt, vor dem Tor wackelte unser Goldhelm den Keeper gekonnt zur Führung aus (6.). Den Füchsen boten sich weitere Chancen zu erhöhen: Luis Üffing traf den Pfosten (11.), Philippe Sanche verzog im Powerplay nur knapp (13.), Philip Kuschel verzog ebenfalls knapp aus guter Position (15.). Erst in den Schlussminuten des ersten Drittels kamen auch die Gastgeber zu Chancen, da die Füchse angesichts der kurzen Bank Körner gelassen hatten. Die verdiente Führung nach 20 Minuten behauptete unser Team allerdings.
Im 2. Drittel gab es nach 11 Sekunden direkt einen Knaller – und zwar von Luis Üffing in die Maschen zum schnellen 2:0. Die Islanders antworteten wütend und trafen binnen 60 Sekunden zwei Mal das Torgestänge (24./25.). Die Füchse verteidigten mit aller Leidenschaft, machten Meter und blockten Schüsse.
Einmal kamen die Hausherren in Person von Eetu Elo durch und konnten verkürzen (29.). Und vorne? Boten sich Chancen, waren die Füchse brutal effizient. Das einzige Powerplay des Mittelabschnitts nutzten die Füchse dann. Nach feiner Kombination netzte Philippe Sanche genau im richtigen Moment ein (34.), um den Lindauern den Schwung zu nehmen. Als Luis Üffing kurz vor der Pause technisch anspruchsvoll auf 1:4 stellte, sah es gut aus für die Füchse.
Doch im Schlussdrittel kamen dann viele Dinge zusammen. Den Füchsen, die bravurös kämpften, ging die Luft zunehmend aus. Die Islanders wurden immer dominanter. Eine unglückliche Figur machten auch die Unparteiischen, die einige klare Fouls der Gastgeber nicht ahndeten. Auf der anderen Seite zogen die Füchse auch vermeidbare Strafen. Nachdem Noah Kane auf 2:4 verkürzte, bekamen die Islanders weiter Oberwasser (45.). Und in der Schlussphase erwischte es die Füchse dann besonders dick: 2 Strafen in den letzten 3 Minuten nutzten die Lindauer tatsächlich noch zum Ausgleich durch Jezovsek (57.) und Farny (59.). 4:4 – es ging in die Overtime.
Diese gestalteten die Füchse zwar offener und hatten über Philippe Sanche auch eine Möglichkeit, doch Dominik Grafenthin machte den Sieg und damit den Serienausgleich der Islanders perfekt (66.).
Dass dem Siegtreffer ein nicht geahndetes Foul an Noah Münzenberger vorausging, passte zum bitteren Ausgang des Spiels.
Die Füchse haben alles gegeben und lange Zeit mehr als ordentlich mit knappem Kader dagegengehalten.
Frank Petrozza sah dies genauso:
„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben mit acht Stürmern und sechs Verteidigern 57 Minuten lang ein gutes Eishockeyspiel gemacht und durch zwei Strafen am Ende unglücklich verloren. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Nun ist es eine Best-of-Three-Serie und wir machen weiter.“
Weiter geht es nämlich am Freitag daheim, wenn sich die Füchse die Serienführung holen wollen!