Den Nachbericht zu Playoffspiel 2 des Oberliga-Viertelfinals der Füchse gegen den Deggendorfer SC präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!

Dieses Team kämpft. Bis zum Ende.
Gegen spielerisch starke Gäste setzen sich Füchse mit Herz durch und stellen die Serie auf 1:1.

👉 Statistik:
Füchse-Deggendorf 5:3 (2:1)(1:1)(2:1)
🥅
1:0 (00:38) Zolmanis (Geiger, Kiedewicz)
1:1 (02:31) Humberstone (D. Jackson, T. Jackson) 4-5
2:1 (15:17) Sanche (Popoff)
2:2 (22:27) D. Jackson (Pfänder) 4-4
3:2 (34:07) Zolmanis (Nagtzaam, Kuschel) 5-4
3:3 (43:26) Weilandt (Hafenrichter) 5-4
4:3 (58:07) Popoff (Sanche, Üffing)
5:3 (59:31) Popoff (Sanche, Üffing) ENG

🏒 38-35
®️ Klijberg, Todam
⛔️⏱️ 12 + 5 Popoff ⏸️ 14 + 5 + 5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe Zitterbart
🏟 1616

👉 Spielbericht:

Leon Willerscheid stand wieder zwischen den Pfosten. Daniel Geiger rückte für Edwin Schitz in Reihe 2 zu Sandis Zolmanis und Adam Kiedewicz.

Die Füchse nahmen sich vor, von Beginn an präsent und wach zu sein. Das ging voll auf. Nach gerade einmal 38 Sekunden drückte Sandis Zolmanis die Scheibe im Nachsetzen zur frühen Führung über die Linie. Kurz darauf durften die Füchse dann ins Powerplay, doch dort agierten die Füchse etwas kopflos und fingen sich einen Shorthander durch Humberstone (3.).
1:1 – Alles auf Anfang. Die Gäste zeigten in der Folge immer wieder wie schnell und präzise sie spielen können. Leon Willerscheid musste mehrfach einschreiten, gegen Marko Bassler in einer Szene gleich doppelt.
Der nächste Treffer ging aber auf das Konto der Füchse: Philippe Sanche hatte im Bullykreis zwar einen schwierigen Winkel, aber Zeit, und fand mit seinem präzisen Handgelenksschuss eine Lücke – 2:1 (16.). Diese Führung hatte bis zum Drittelende Bestand, auch weil Nicklas Mannes eine Scheibe von der Linie kratzte oder einmal auch der Pfosten rettete. Edwin Schitz kehrte nach dem ersten Drittel nicht mehr aufs Eis zurück. Ob seine Verletzung so schwer ist, dass er heute nicht mit nach Niederbayern reisen kann, muss eine kurzfristige Untersuchung ergeben.

Im Mittelabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Dylan Jackson glich mit einem platzierten Schuss aus (23.).
In der Folge gab es viele Strafen, es wurde recht intensiv. Mit viel Einsatz überstanden die Füchse eine doppelte Unterzahl (23./24.). In der 32. Minute dann der Höhepunkt des Strafenfestivals: Luca Zitterbart streckte Philippe Sanche mit einem Cross-Check ins Gesicht nieder. Dann kam es zu einem Fight mit Carter Popoff. Für den Stockeinsatz erhielt Zitterbart nach Videobeweis eine Spieldauerstrafe. Die Füchse durften also fünf Minuten Powerplay spielen. Die ersten knapp 3 Minuten liefen zäh, doch dann fand Sandis Zolmanis mit Geduld und Übersicht die Lücke und überwand Timo Pielmeier im kurzen Eck. Doppelpack für ‚Sancho‘ und die erneute Führung (35.).
In der Folge ließen Philippe Sanche, Sandis Zolmanis und Nardo Nagtzaam weitere Hochkaräter bei 5-gegen-3 aus, sodass es nach zwei Dritteln bei der knappen Führung blieb.

Im letzten Drittel erwischten die Gäste erneut den besseren Start: Luke Weilandt bringt die Scheibe im Powerplay vors Tor, abgefälscht trudelt sie dann rein zum Ausgleich (44.). Viel Spannung nun im Fuchsbau. Die Gäste immer wieder gefährlich, die Füchse mit viel Widerstand und Nadelstichen per Konter.
Als man sich schon auf eine Verlängerung einstellte, platzte dann bei einem Fuchs so richtig der Knoten. Carter Popoff mit einem Schlenzer in den Knick zum viel umjubelten 4:3 knapp 2 Minuten vor dem Ende. Casey Fratkin nahm direkt eine Auszeit, und dann auch kurz darauf seinen Goalie vom Eis. Die Füchse warfen sich aber leidenschaftlich in alles rein, verhinderten klare Chancen. Mehr noch: Sie spielten die Scheibe raus und Carter Popoff schnürte mit seinem Empty-Net-Goal den Doppelpack 29 Sekunden vor dem Ende – der K.O. für den Südmeister.

Man kann nicht genug Hüte für diesen aufopferungsvollen Fight der Füchse ziehen, der den Sieg gegen starke Deggendorfer bringt und damit den Ausgleich in der Serie.

Frank Petrozza zeigte sich stolz ob der Darbietung seines Teams: „Wir waren mit unserem Start in Deggendorf nicht zufrieden. Das haben wir nun deutlich besser gemacht. […] Bei dem 1:1 haben wir ein wenig geschlafen. Aber meine Mannschaft macht immer weiter. Vielleicht hat die Deggendorfer Mannschaft mehr Talent, aber wir haben ein Herz, wir haben ein Team.“

Am Dienstag steigt dann Spiel 3 in Deggendorf. Dann auch wieder mit einem der gestrigen Matchwinner Leon Willerscheid im Tor, wie Tom Södler nach dem Spiel mitteilte. Die Füchse sind in der Serie angekommen! Wir sind noch nicht fertig.

Die Highlights und die Pressekonferenz werden präsentiert von Esposito IT