Den Nachbericht zu Playoffspiel 3 des Oberliga-Viertelfinals der Füchse beim Deggendorfer SC präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!

Mit 13, ab dem 2. Drittel 12 Feldspielern liefern die Füchse einen sensationellen Fight und unterliegen unglücklich in der Overtime. Kopf hoch, Männer! Wir sind stolz auf euch! 🙌 🦊

👉 Statistik:
Deggendorf-Füchse 4:3 OT (2:2)(1:0)(0:1)(1:0)
🥅
1:0 (08:50) Heinzinger (D. Jackson, Hafenrichter)
1:1 (12:17) Farkas (Zoweil, Ackers)
1:2 (12:52) Kuschel (Kiedewicz, Mannes)
2:2 (14:56) Bergbauer (Buchner, Roy)
3:2 (37:46) Pfänder 4-5
3:3 (43:48) Sanche (Zoweil, Münzenberger)
4:3 (69:45) Bassler (D. Jackson, Humberstone)

🏒 50-29
®️ Voit, Blankart
⛔️⏱️ 8 + 5 Hafenrichter + 5 Leinweber ⏸️ 6 + 5 Zolmanis + 5 + 5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe Grosse
🏟 1933

👉 Spielbericht:

Eine gute Portion Zündstoff gab es im Vorfeld der Partie, da auf Initiative des Gegners hin Carter Popoff und Luis Üffing vom DEB nachträglich für Vergehen gesperrt wurden, die nach Ansicht der vorliegenden Videobilder in den Augen der Füchse-Verantwortlichen niemals Spieldauerstrafen zur Folge haben dürften.

So standen Frank Petrozza nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Edwin Schitz war bereits im Laufe von Spiel 2 verletzungsbedingt ausgeschieden.
Reihe 1 bildeten nun Philippe Sanche, Sandis Zolmanis und Adam Kiedewicz.
Der Gipfel war dann das Fell eines Fuchses, das in der Nähe der Spielerbank aufgehangen wurde. Ohne Worte…

Auf dem Eis machten die Hausherren erwartungsgemäß das Spiel und verzeichneten früh Chancen durch Dylan Jackson (3.) oder Ondrej Pozivil (5.). Dann fiel auch die 1:0-Führung durch Heinzinger (9.), der im Slot verdeckt abzog.
Doch die dezimierten Füchse arbeiteten weiter hart, hielten die Box eng. Und dann brachten sie die Hitzkopf-Arena zum Schweigen: Bence Farkas nach tollem Solo von Adam Zoweil und Philip Kuschel per Schuss in den Knick drehten binnen 35 Sekunden das Spiel (13.). Die Hausherren kamen zwar über eine Einzelaktion von Bergbauer noch zum Ausgleich (15.), dennoch war es in Anbetracht aller Umstände ein gutes Drittel der Füchse. Die Umstände verschlimmerten sich aber mit der Schlusssirene. Eine durch die Hausherren provozierte Keilerei auf dem Eis wurde durch die Schiedsrichter ungleichmäßig bewertet. Pascal Grosse erhielt eine Fighting-Strafe und eine Spieldauerstrafe wegen Stock-Checks, die zumindest fragwürdig war. Eine Fighting-Strafe gab es auch gegen Sandis Zolmanis sowie 2 Deggendorfer.
Skandalöserweise wurde unser Team auf dem Weg in die Kabine von Heimfans attackiert. Doch auch das macht uns stärker.

Mit nur 12 Feldspielern kämpften die Füchse im Mitteldrittel bravurös, überstanden gar eine doppelte Überzahl. Die Beine brannten, aber jeder Fuchs ließ sein Herz auf dem Eis und im Tor immer wieder Leon Willerscheid. Und als die Füchse dann in der 38. Minute auch mal Überzahl spielen durften, fingen sie sich ausgerechnet den Shorthander von Marcel Pfänder. Eine Führung, die aufgrund der Spielanteile natürlich in Ordnung ging, aber trotzdem unglücklich daherkam ob der absoluten Willensleistung der Füchse.

Im letzten Drittel gingen 12 Füchse auf dem Zahnfleisch, aber sie kämpften, rannten, was das Zeug hielt. Und das wurde belohnt. Unser Goldhelm Philippe Sanche erzielte per maßgenauem Schlenzer den Ausgleich (44.). Das hatte Wirkung: das Rund verstummte, dass man zwischendurch nur die wenigen Duisburger Fans hörte. Deggendorf nun nicht mehr selbstverständlich in ihren Aktionen, die Füchse wurden mutiger. Zum Ende des Spiels hatten die Füchse 2 Powerplays. Philippe Sanche scheiterte einmal mit der Rückhand an Timo Pielmeier. Deggendorf zitterte. In Unterzahl kam dann doch mal Ty Jackson durch, der kurzzeitig ausgesetzt hatte, und scheiterte mit seinem Bauerntrick am starken Leon Willerscheid.

Es ging in die Overtime. Schon jetzt waren die Füchse moralischer Sieger. 12 Füchse trotzten allen Widrigkeiten.
In der Verlängerung wollten beide Teams keinen Fehler machen. Leon Willerscheid parierte in der 62. Minute klasse mit der Stockhand. Nicklas Mannes verzog nach einem Konter nur knapp (69.). In der 70. Minute landete Bassler dann den goldenen Schuss für die Hausherren. Glücklich.

Verdient hätten die Füchse den Sieg gehabt – mehr Fight, mehr Leidenschaft geht nicht!
Frank Petrozza zollte seinem Team im Anschluss großen Respekt, hielt sich aber kurz:
„Wir haben vielleicht verloren, aber ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben mit 12 Spielern alles gegeben.“

So gehen die Niederbayern in der Serie mit 2:1 in Führung, aber Freitag werden wir mit aller Macht zurückschlagen!

Die Highlights und die Pressekonferenz werden präsentiert von Esposito IT