801 Zuschauer sahen ein Vorbereitungsspiel, das aufgrund vieler Strafzeiten zerfahren wirkte.
Nach der frühen kalten Dusche durch Pierson arbeiteten sich die Füchse ins Spiel, kamen aber nur selten zu flüssigen Aktionen oder Abschlüssen.
Im zweiten Drittel brachte nicht nur die Strafzeitenflut weitere Unruhe, auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Sandis Zolmanis erzeugte Sorgenfalten bei den Füchsen. Gute Besserung, Sandis!
Philip Kuschel konnte jedoch nach schönem Spielzug ausgleichen.
In Führung gingen dann wieder die Ice Dragons, die oft den einfachen Abschluss mit Verkehr vor dem Tor suchten und sehr solide auftraten. Erfreulich dann aber der direkte Ausgleich durch Youngster Elias Aul. Auch gestern gefielen die jungen Wilden, die unbekümmert und engagiert zu Werke gingen.
Im letzten Drittel konnte sich Nico Wiens bei seinem Füchse-Debüt im Tor erst auszeichnen, doch sorgten ein Alleingang von Kanya und ein Powerplay-Treffer von Moberg für eine Zwei-Tore-Führung der Gäste. Der Frust der Füchse ob der eigenen Leistung und die der Unparteiischen wuchs. Nichtsdestotrotz fighteten sich unsere Jungs zurück. Bei doppelter Überzahl kurz vor dem Ende zog Frank Petrozza zusätzlich den Goalie. Philippe Sanche nutzte die 6:3-Überzahl zwar zum Anschluss, mehr wollte aber nicht gelingen.
Unser Coach beklagte, dass aufgrund der Strafzeiten kaum Spielfluss aufkam: „Das war für die Jungs heute frustrierend.“ Zwar gab es für die Special-Teams reichlich Videomaterial, allerdings wenig Gelegenheit bei 5-gegen-5 Rhythmus aufzunehmen und Abläufe zu festigen.
Schwerer wiegt jedoch die Verletzung unseres lettischen Ausnahmekönners, die hoffentlich keinen längeren Ausfall nach sich zieht. Untersuchungen müssen hier Klarheit geben.
Am Sonntag geht es nach Herford zum Rückspiel.