Nach gutem Auftakt geraten die Füchse gegen effiziente Falken völlig aus der Spur, auf die sie erst spät wieder zurückfinden.
Das Pre-Season-Rückspiel bei den Falken begann gut aus Füchse-Sicht. In den ersten zehn Minuten vergaben muntere Füchse die Führung durch Üffing oder Permitin.
Das erste Unterzahlspiel brachte die Füchse dann in Rückstand und den Gastgeber auf den Plan, der dann höchsteffizient noch zwei weitere Treffer nachlegte. Die Füchse ihrerseits ließen danach bei einem Break eine weitere gute Chance liegen, sodass es mit 0:3 in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel erhöhten die Falken schnell auf 4:0. Dabei blieb es erstmal, da zum einen je ein Videobeweis auf beiden Seiten nicht zu anerkannten Toren führte und die Füchse trotz guten Möglichkeiten im Powerplay nicht trafen. Stattdessen markierten die Falken gar das 5:0, zu viel Platz hatten die Falken im Drittel der Füchse.
Im letzten Drittel kamen die Füchse durch das Premierentor von Enrico Saccomani endlich aufs Scoreboard und besser ins Spiel. Leider fing sich dann der eingewechselte Marko Brlic praktisch mit dem ersten Schuss aufs seinen Kasten einen Gegentreffer. Das Spiel wurde nun flotter, viel Platz auf beiden Seiten – auch da die Abwehrreihen etwas nachlässiger wurden. Michael Fomin verkürzte per Nachschuss auf 2:6. Im Powerplay stellten die Falken dann schlussendlich auf 7:2.
Eine klare Niederlage für die Füchse, die insgesamt noch viel Sand im Getriebe hatten und ihre Form finden müssen.
Gerade defensiv leisteten sich die Füchse zu viele Ungereimtheiten, die es schnell abzustellen gilt.
Wie im Hinspiel einigten sich die Coaches auf Nachschlag zu Übungszwecken.
Und wie es der gebrauchte Abend will, unterlagen die Füchse sowohl in der Overtime als auch im Penaltyschießen. Im letzteren waren 9 Durchgänge nötig, Pascal Grosse verzeichnete den einzigen Füchse-Treffer in dieser Disziplin.
Am Sonntag empfangen wir dann die Eisbären aus Hamm zum Test mit der Hoffnung, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt.