Der Nachbericht wird präsentiert von Mondlicht Bücher.
Irgendwie schlagen sich die Füchse trotz guter Phasen im Spiel selbst und unterliegen Eisbären, die bei den Special-Teams effektiver waren.
Ins erste Oberliga-Heimspiel 26/27 gingen die Füchse mit der selben Formation wie beim Auftaktsieg in Neuwied.
Im ersten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier Teams, die zur Freude der Zuschauer ihr Heil in der Offensive suchten.
Die Gäste gingen durch Luc Laylin in Führung, der die freie Scheibe fand und mit platziertem Schuss an Nico Wiens vorbeibrachte. Die Füchse egalisierten dann durch Philip Kuschel, nachdem kurz zuvor Edwin Schitz noch mit einer großen Chance scheiterte. Das zweite Drittel begann dann aufgrund zu nassen Untergrunds später und sollte im Verlauf noch einige Unterbrechungen sehen. Zunächst fingen sich die Füchse in Unterzahl einen vermeidbaren Gegentreffer, dann wurde es wild: aus einem Schuss von Linus Wernerson Libäck nach dem Pfiff und der sofortigen körperlichen Zurechtweisung durch Luis Üffing entwickelte sich eine größere Auseinandersetzung auf dem Eis, in der Pontus Wernerson Libäck nach Videostudium eine Matchstrafe erhielt, da er einem Fuchs die Beine wegzog. In der folgenden fünfminütigen Überzahl glichen die Füchse zwar durch Santeri Haaralas Premierentor als Fuchs aus. Da sich Luis Üffing und Philippe Sanche aber auf der Strafbank befanden, sprang nicht mehr heraus. Stattdessen stellten die Gäste bei der nächsten Überzahl auf 3:2: Lascheit auf Laylin – ein bekanntes Muster. Die Füchse hatten ihre Momente im Mitteldrittel, fuhren auch einen 3-auf-1-Konter, aber brachten sich selbst um den Lohn.
Im Schlussdrittel waren die Füchse zunächst in eigener Überzahl zu harmlos, um dann erneut von den Eisbären aufgezeigt zu bekommen, wie das geht.
Nur 7 Sekunden Powerplay waren nötig, um das vorentscheidende 4:2 zu erzielen.
Die Füchse waren dann in der Folge nicht mehr wirklich durchschlagskräftig. Linus Wernerson Libäck besiegelte dem Empty-Net-Goal zum 5:2 dann die Niederlage der Füchse.
Frank Petrozza zeigte sich verständlicherweise unzufrieden:
„Ich bin ein wenig frustriert. Beim Eishockey brauchst du Geduld. Und dann versuchen wir in Unterzahl einen Trick. […] Die Special Teams haben heute den Unterschied gemacht. Da war Hamm heute besser.“
Wir danken unseren Fans für den Support.
Am Freitag gibt es bereits das nächste Heimspiel. Die Füchse empfangen dann die Tilburg Trappers.