Der Nachbericht wird präsentiert von Mondlicht Bücher.
Vor 1125 Zuschauern kamen Füchse, bei denen Coach Frank Petrozza Daniel Geiger in die erste Reihe berief, mit viel Elan ins erste Drittel. Trotz einiger Schüsse aus guten Positionen zeigten sich die Trappers effektiver und gefährlich im Umschaltspiel. Stempher und Cavalleri brachten die Trappers in Führung.
Im 2. Drittel brach es über die Füchse herein, die sich zu viele Turnover und Abstände in der eigenen Zone leisteten.
Die Gäste stellten auf 6:0. Symptomatisch dabei, dass Santeri Haarala auf der einen Seite die Querlatte trifft und Max Hermens im Unterzahl-Konter mit dem Innenpfosten ins Netz. Michael Fomin konnte dann zumindest den ersten Füchse-Treffer erzielen, ehe Kobe Roth das 1:7 markierte.
In den letzten 20 Minuten bewiesen die Füchse Moral. Durch Santeri Haarala und erneut Michael Fomin verkürzten die Füchse gegen Tilburger, die sichtlich vom Gas gingen und mit ihrem 2. Goalie spielten. Am Ende hieß es 3:8 – mit der Erkenntnis, dass es noch viele Stellschrauben gibt: solche, die man mit reiflicher Analyse, Selbstkritik und nötiger Geduld festziehen kann, aber auch solche, die schwererer Gerätschaften bedürfen.
Ein kleiner Stimmungsaufheller kann das positive Schussverhältnis sein, das dokumentiert, dass die Füchse durchaus viel investierten.
Die Füchse müssen bei aller Enttäuschung kühlen Kopf bewahren und die richtigen Schlüsse ziehen.
Am Sonntag geht es nach Leipzig. Eine schwere Aufgabe, aber auch eine neue Chance für einen Schritt in die richtige Richtung!