Der Nachbericht wird präsentiert von Mondlicht Bücher.

Aufgrund einer Vollsperrung bei Bad Eilsen standen die Gäste lange im Stau und trafen inklusive vorgeschriebener Ruhezeiten des Busfahrers erst gegen 22.30Uhr in Duisburg ein. Fans und Spieler mussten sich die Zeit vertreiben. Kurzerhand wurde eine kostenlose Eislaufzeit ermöglicht.
Um 22:53 Uhr fiel dann der erste Puck.
Sandis Zolmanis kehrte ins Line-Up zurück und gab der neu formierten Reihe mit Enrico Saccomani und Santeri Haarala mächtig Schwung.

Nachdem Philip Kuschel auf der einen Seite spektakulär mit dem Schläger auf der Linie klärte und Sandis Zolmanis auf der anderen ein Break vergab, trugen sich dann die Füchse als erste in die Torschützenliste ein: Enrico Saccomani verwertete einen tollen Querpass von Santeri Haarala (8.). Doch Ex-Fuchs Adam Kiedewicz fand knapp 5 Minuten später mit feiner Einzelleistung die Antwort zum 1:1. Das letzte Wort in Drittel 1 hatten die Füchse. Enrico Saccomani, der in neuer Konstellation sichtlich aufblühte, steckte per Rückhand zum frei stehenden Santeri Haarala durch, der die Scheibe mit der Rückhand elegant versenkte (14.).
Im 2. Drittel konnten sich die Füchse auf ihr Powerplay verlassen und zeigten sich effizienter als die Gäste. Erst netzte Enrico Saccomani mit feinem Handgelenksschuss ein (25.). Dann fand ein Zuckerpass quer durch die Box von Sandis Zolmanis Teamkollege Santeri Haarala, der die Scheibe gekonnt einschweißte (32.). Die Füchse also mit 2 Doppelpackern an diesem Abend.

Vorentscheidend killten die Füchse zunächst stark eine 3:5-Unterzahl mit viel Einsatz, dann schlugen sie selbst eiskalt zu.
Im Schlussabschnitt verwalteten die Füchse gegen zunehmend müde Scorpions, deren Aktionen sichtlich ungenauer wurden. Nichtsdestotrotz konnte Adam Kiedewicz auf 2:4 verkürzen und ebenfalls seinen Doppelpack schnüren (59.). Das Schlusswort in der Schlussminute hatte allerdings Philippe Sanche, der nach Scheibenklau souverän abschloss und das 5:2 und damit Saisonheimsieg Nummer 1 besiegelte.

Zum Man of the Match wurde Goalie Aaron Kaiser gewählt, auf den sich die Füchse in schwierigen Situationen stets verlassen konnten.

Am Ende siegen die Füchse in einer Partie für die Historie verdient, da sie als Team gut arbeiteten, effektiv waren und in den Special-Teams griffiger.

„Ich bin stolz auf mein Team. Das erste Drittel war eng. Dann haben die Special-Teams entschieden. Ein Lob an Aaron Kaiser. Er war da, wenn wir ihn gebraucht haben.“ Coach Frank Petrozza zeigte sich also zufrieden mit dem nächtlichen Auftritt seiner Mannschaft, die nun auf Rang 7 vorrückt.

Am Sonntag geht es für die Füchse nach Halle zu den Saale Bulls, die nach ihrer 2:7-Niederlage in Tilburg sicherlich Wiedergutmachung betreiben wollen.

Statistik

▶️ Füchse – Scorpions 5:2 (2:1)(2:0)(1:1)

🥅 Tore:
1:0 (07:46) Saccomani (Haarala, Frick)
1:1 (12:19) Kiedewicz (R. Smith, Supis)
2:1 (13:32) Haarala (Saccomani, Frick)
3:1 (24:19) Saccomani (Fomin, Grosse) 5-4
4:1 (31:24) Haarala (Zolmanis, Sanche) 5-4
4:2 (58:34) Kiedewicz (C. Smith, Gaidel)
5:2 (59:10) Sanche

🏒 Schüsse: EVD 28 ⏸️ HSC 39
®️ Todam, Kaisler
⛔️⏱️ Strafminuten: EVD 10 ⏸️ HSC 8
🏟️ Zuschauer: 857