Der Nachbericht wird präsentiert von Mondlicht Bücher.
Es war das erwartete Topspiel mit hohem Tempo. Am Ende holen die Füchse den Sieg in Overtime, nachdem die Icefighters einen 1:3-Rückstand egalisierten.
Aaron Kaiser startete im Tor. Daniel Geiger kam nach abgesessener Sperre wieder ins Line-Up, für Vyacheslav Permitin, der nach Iserlohn zurückkehrte. Philippe Sanche wird noch bis zur Deutschlandcup-Pause ausfallen.
Im ersten Drittel hatten die Füchse mehr Puckbesitz mit optischem Übergewicht.
Dennoch wurde es bei einzelnen Unachtsamkeiten vorm eigenen Gehäuse hier und da gefährlich, sodass Aaron Kaiser entschärfen musste. Den ersten Treffer des Abends verbuchten dann verdientermaßen die Füchse, als Pascal Grosse zur rechten Zeit am rechten Fleck war und die Scheibe über die Linie drücken konnte (15.). So ging es auch in die Pause, da die Füchse ihr gutes Spiel nicht weiter in Zählbares ummünzen konnten.
Im 2. Drittel kamen die Gäste immer besser in die Partie. Daniel Visner konnte in Überzahl ausgleichen (29.). Die Füchse verloren etwas den Faden und hier und da die Zuordnung. Dennoch blieb es in einer temporeichen Partie beim 1:1. Zum Drittelende hin verloren die Gäste ihre Disziplin und kassierten vermeidbare Strafen. So konnten die Füchse doppelte Überzahl spielen und Santeri Haarala setzte den Puck mit feinem Schuss in den kurzen Winkel zur Führung (39.). Er steht damit bei 12 Toren in 12 Partien und konnte als einziger Akteur der Oberliga-Nord in allen Spielen punkten.
Luis Üffing musste nach einem Schlägertreffer im Gesicht kurzzeitig passen, wurde genäht, konnte aber mit Vollvisier im Schlussabschnitt zurückkehren.
Im letzten Drittel schienen die Füchse nach dem 3:1 durch Enrico Saccomani, der nach einem Rebound blitzschnell schaltete (48.), auf der Siegerstrasse, doch die Gäste machten ihrem Namen alle Ehre und kämpften sich zurück. Kameron Kielly traf per One-Timer in Überzahl (51.) und Constantin Vogt (54.) gelang dann sogar der Ausgleich im Nachschuss. Die Icefighters stellten unter Beweis, dass sie zur Zeit ebenso gut in Form sind und machten viel Druck.
So musste die Overtime darüber entscheiden, wessen Siegesserie reißen würde. Und diese war dann schnell beendet unter dem Jubel der Füchse-Anhänger: Pascal Grosse spielte die Scheibe von hinter dem Tor im Fallen in den Slot, wo Sandis Zolmanis lauerte. Und unser lettischer Center behielt die Übersicht und zockte Konstantin Kessler mit feinem Move zum Siegtreffer aus – gerade mal 21 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt. Beide Beteiligten drückten der Partie mit 3 Scorerpunkten genau so ihren Stempel auf wie Goalie Aaron Kaiser, der die Füchse in wichtigen Momenten im Spiel hielt und zum Man of the Match gewählt wurde.
Ein intensives Spiel findet dann in den Füchsen einen insgesamt verdienten Sieger, dem von hinten raus ebenbürtigen Icefighters alles abverlangt wurde.
Frank Petrozza zeigte sich zufrieden: „Es war klar, dass das ein schweres Spiel werden würde. Leipzig ist eine starke Mannschaft. Mit einem Fünf-Punkte-Wochenende kann ich sehr gut leben.“
Mit Sieg Nummer 6 in Serie bauen die Füchse ihren Vorsprung auf Platz 4 auf 3 Punkte aus. Am Freitag begrüßen wir dann die Bären Neuwied im Fuchsbau.
Wir danken unseren Fans für die tolle Unterstützung!
Statistik
Füchse – Leipzig 4:3 OT (1:0)(1:1)(1:2)(1:0)
Tore:
1:0 (14:28) Grosse (Üffing, Brandt)
1:1 (28:51) Visner (Zajic, Schwamberger) 5-4
2:1 (38:30) Haarala (Grosse, Zolmanis) 5-3
3:1 (47:20) Saccomani (Zolmanis, Radionovs)
3:2 (50:02) Kielly (Alasaari, Stefanson) 5-4
3:3 (53:03) Vogt (Reiner, Bindels)
4:3 (60:21) Zolmanis (Grosse, Saccomani)
Schüsse: EVD 47
LEI 42
®️ Schrörs, Engelmann Strafminuten: EVD 10
LEI 16
Zuschauer: 1191