Den Nachbericht zum Spiel der Füchse bei den Hammer Eisbären präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
Füchse gewinnen spät in Hamm
Lange taten sich die Füchse schwer, am Ende drehten sie die Partie und holten sich zwei wichtige Zähler im Kampf um die Top 5 – Gruppe.
👉 Statistik:
Hamm-Füchse 1:2 (0:0)(1:0)(0:1)(0:1)
🥅
1:0 (31:24) Frick (P.W. Libäck, Flade)
1:1 (54:07) Fomin (Zolmanis, Grosse)
1:2 (62:40) Zolmanis (Sanche, Üffing) 4-3
🏒 38-36
®️ Perlitz, Otten
⛔️⏱️ 6 + Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Team-Offiziellen ⏸️ 8
🏟 891
👉 Spielbericht:
Das Füchse-Aufgebot stimmte mit dem des Heimerfolgs gegen die Indians überein.
Die Gastgeber mussten aufgrund der tabellarischen Situation Druck machen und das taten sie. Das Spielgeschehen spielte sich vorwiegend in der Füchse-Zone ab. Allerdings hielt das Füchse-Bollwerk und ließ kaum gute Chancen zu.
Offensiv konnten sich die Füchse nur kaum gefährlich machen. Philipp Kuschel hatte noch die beste Gelegenheit nach einer guten Einzelaktion.
Die erste Drittelpause dauerte länger als gewöhnlich, da die Eismaschine einen technischen Defekt hatte, den es erst zu beheben galt.
Im 2. Drittel wussten sich die Füchse offensiv besser in Szene zu setzen. So hatten Sandis Zolmanis oder Philipp Sanche Möglichkeiten. Doch die Eisbären blieben gefährlich. Die Füchse Abwehr stand eigentlich solide. Nur einmal war sie unsortiert, als Fabio Frick zu viel Raum hatte und das 1:0 erzielen konnte (32.). Die Füchse verzeichneten ihre Chancen zum Ausgleich, die beste hatte Pascal Grosse, der im Slot völlig frei zum Schuss kam, aber an der Latte scheiterte (38). Die Füchse schossen häufiger aufs Tor im Mittelabschnitt als die Eisbären, die letzte Genauigkeit fehlte allerdings. So blieb es nach intensiven und umkämpften 40 Minuten bei der knappen Führung für die Gastgeber.
Auch im letzten Drittel war es über weite Strecken ein Abnutzungskampf. Die Eisbären verlagerten ihre Tätigkeiten auf die Defensive, die Füchse legten zu. Kyle Hagen – statistisch bester Keeper der Liga – schien unüberwindbar. 2 Versuche von Adam Kiedewicz und ein Schuss von Philippe Sanche brachten keinen Erfolg.
In der Schlussphase konnten die zahlreich mitgereisten Fans doch aufatmen: Sandis Zolmanis lässt für Michael Fomin liegen und der hämmert den Puck ins lange Eck zum Ausgleich (55.). Zum Spielende hin handelten sich die Füchse noch eine Strafzeit ein, überstanden aber die Unterzahl. Es blieb beim 1:1 nach 60 Minuten. In der Overtime bekamen dann die Füchse ein Powerplay zugesprochen.
Und es dauerte nur 8 Sekunden, ehe Sandis Zolmanis die Scheibe in den langen Winkel schweißte (63.).
So drehen die Füchse spät das Spiel und sichern sich zwei big points beim direkten Konkurrenten.
Frank Petrozza resümierte im Anschluss:
„Beide Mannschaften haben alles gegeben und beide Mannschaften wussten ganz genau, wie wichtig dieses Spiel ist. Ich kann nichts Negatives sagen, außer dass wir schon vorher genügend Chancen hatten. Aber ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten, diesmal haben wir 54 Minuten für das Tor gebraucht. Drei Minuten vor dem Ende war das ein wichtiger Penaltykill, ein großes Lob an unsere Unterzahlspieler. Ich bin kein Freund von Strafzeiten in der Overtime. Wir hatten die Chance und freuen uns über die zwei Punkte.“
Mit dem Overtime-Erfolg rangieren die Füchse nun punktgleich zum Viertplatzierten Halle auf Platz 5 mit 6 Punkten Vorsprung auf Leipzig.
Nächstes Wochenende steht für die Füchse nur eine Partie an: am Freitag geht es nach Erfurt.