Den Nachbericht zum Spiel der Füchse bei den Black Dragons Erfurt präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik.
Füchse holen wichtigen Dreier in Erfurt
Dank eines starken Mitteldrittels drehen die Füchse die Partie und gewinnen am Ende verdient gegen die Black Dragons.
Nach dem 4. Sieg in Folge stehen die Füchse auf Rang 4 und haben 9 Punkte Vorsprung auf Platz 6.
👉 Statistik:
Erfurt-Füchse 1:3 (1:0)(0:2)(0:1)
🥅
1:0 (18:08) Keil (Denner, Gerstung)
1:1 (30:15) Sanche (Kiedewicz, Grosse) 5-4
1:2 (36:13) Kiedewicz (Virch, Nagtzaam)
1:3 (59:41) Zolmanis (Üffing, Virch) 4-5 ENG
🏒 35-29
®️ Schewe, Schmidt
⛔️⏱️ 10 ⏸️ 10
🏟 1040
👉 Spielbericht:
Mit dem gleichen Line-Up wie in Hamm gingen die Füchse in die Auswärtsaufgabe in Erfurt.
Die Füchse zeigten sich wach und lauffreudig zu Beginn. Eine frühe Unterzahl wurde nicht nur überstanden, sie brachte auch die erste Chance durch Martin Schymainski, der von Sandis Zolmanis bedient wurde (3.). In Gleichzahl blieben die Füchse die gefährlichere Mannschaft.
Luis Üffing hatte in Minute 9 gleich 2 Schussversuche. Nach dem Powerbreak kamen die Hausherren besser in die Partie, ohne sich klare Chancen herauszuspielen.
Nicklas Mannes vergab nochmal knapp aus der Distanz. Wie aus dem Nichts kam dann nach einem Stellungsfehler der Füchse-Abwehr die Drachen-Führung durch Keil (19.). So kann es gehen: die Füchse im Prinzip der Führung deutlich näher, aber zur 1. Pause in Rückstand.
So befand es auch Michael Fomin im Pauseninterview: „Das ist Eishockey. Wir müssen im nächsten Drittel zulegen.“
Und das taten die Füchse!
Zwischendurch war es für den Füchse-Fan vorm Fernseher zum Haare-Raufen: die Füchse kombinierten sich phasenweise nach Belieben durch und erspielten sich gute Chancen, trafen aber nicht.
Bence Farkas scheiterte mit einem Bauerntrick (23.), Philippe Sanche brach durch, zielte aber zu ungenau (25.). Einmal stand dann Leon Willerscheid im Mittelpunkt bei einem Save gegen Postel (26.). Defensiv brannte aber nur wenig an, da die Füchse durch guten Forecheck Scheiben schnell zurückgewannen.
Zur Drittelmitte hin schnürten die Füchse dann den Gegner im eigenen Drittel ein. Sandis Zolmanis, Michael Fomin und Edwin Schitz vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Es war zum Verzweifeln. Doch dann die Erlösung: Philippe Sanche nahm in Überzahl Maß und versenkte die Scheibe neben dem Torpfosten (31.). Der überfällige Ausgleich – die Füchse ließen aber nicht locker. Philippe Sanche hatte gleich zwei exzellente Möglichkeiten (34./36.). Die verdiente Führung dann kurz darauf: Erek Virch schießt von der Blauen und Adam Kiedewicz, der Patrick Glatzel die Sicht nahm, nimmt den Rebound auf und versenkt aus der Drehung heraus (37.).
Die Füchse hatten die Partie verdientermaßen gedreht und gingen mit der 2:1-Führung in den Schlussabschnitt.
Und diesen begannen die Füchse mit einem Powerplay, leider ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite mussten die Füchse wieder ihr gutes Penaltykilling auspacken, um dem Erfurter Druck standzuhalten.
Die Gastgeber mühten sich, Druck aufzubauen und waren im letzten Drittel das agilere Team. Leon Willerscheid musste zweimal retten, gegen Kiss (52.) und Haarala (53.). Die Schlussphase wurde dann nochmal spannend, als Michél Ackers in die Kühlbox musste und die Black Dragons mit 6. Feldspieler gegen 4 Füchse all in gingen. Doch dies überstanden die Füchse, Sandis Zolmanis machte 19 Sekunden vor dem Ende per Empty-Net-Goal den Sack zu.
Ein verdienter Erfolg der Füchse, die ein über weite Distanzen diszipliniertes und spielerisch feines Eishockey boten. In Anbetracht der vielen Chancen in den ersten zwei Dritteln hätte es am Ende nicht unbedingt so eng zugehen müssen.
Frank Petrozza bilanzierte nach dem Spiel:
„Es war ein sehr enges, wichtiges Spiel. Wir hatten Schwierigkeiten, reinzukommen. Wir liegen dann nach einem kleinen Fehler zurück. Dann haben wir einen Reset gemacht und ein gutes 2. Drittel gespielt. Das Powerplay-Tor hat uns Momentum gegeben, Glatzel hatte dann einige big Saves. Im letzten Drittel war es ein Kampf beider Teams.
Es waren gute 60 Minuten von uns. Wir wollten gut und kompakt vor dem eigenen Tor sein, das war unser Spielplan.“
Mit dem wichtigen Dreier distanzieren sich die Füchse weiter von ihren Verfolgern und haben Platz 4 erobert, mit nun 9 Punkten Vorsprung auf Leipzig. Am Sonntag ist frei. Dienstag kommen dann die Trappers in den Fuchsbau!