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Durch eine geschlossene Teamleistung gewinnen die Füchse den Playoff-Auftakt gegen Lindau, müssen diesen aber womöglich teuer bezahlen.

👉 Statistik:
Füchse-Lindau 5:2 (3:1)(1:1)(1:0)
🥅
1:0 (01:48) Kiedewicz (Schymainski, Ackers)
2:0 (03:13) Kiedewicz (Schymainski, Kuschel)
2:1 (04:35) Elo (Farny, Kane) 5-4
3:1 (18:22) Sanche (Popoff, Üffing)
3:2 (22:10) Strodel (Busch, Marsall)
4:2 (32:46) Kiedewicz (Schymainski)
5:2 (56:04) Üffing (Popoff, Sanche) 5-4

🏒 40-40
®️ Finkel, Jaseniak
⛔️⏱️ 14 + 5 Schymainski ⏸️ 14 + 5 Kane
🏟 1608

👉 Spielbericht:

Carter Popoff spielte erneut für Sandis Zolmanis auf der Centerposition. Der wieder genesene Klavs Planics belegte in der 2. Reihe die Mittelposition mit Martin Schymainski und Adam Kiedewicz auf den Flügeln.

Die Füchse kamen raus wie die Feuerwehr und legten einen Blitzstart hin. Nach 108 Sekunden wurde Adam Kiedewicz prächtig von Martin Schymainski bedient und nutzte direkt die erste gute Chance zur frühen Führung. Nicht mal 2 Minuten später fälschte Adam Kiedewicz vor dem Tor artistisch ab zum 2:0 (4.). Doch auch die Islanders spielten flott mit und nutzten ihr erstes Powerplay durch Topscorer Elo zum Anschluss (6.). Die Gäste dann gut in der Partie mit schnellem Umschaltspiel. Leon Willerscheid musste einmal in höchster Not retten. Nach dem Powerbreak bekamen die Füchse dann besser Zugriff. Philippe Sanche konnte nach feinem Assist von Carter Popoff auf 3:1 stellen (19.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Das 2. Drittel wurde ruppiger, die Referees verloren bisweilen den Überblick. Zunächst brachte Nicolas Strodel die Gäste nach einem Rebound auf ein Tor heran (23.). Die Nickligkeiten auf dem Eis häuften sich, wahres Playoff-Hockey. Adam Kiedewicz konnte dann nach Martin Schymainskis 3. Vorlage des Abends auf 4:2 erhöhen (33.). Damit verbuchte Adam nach 8 torlosen Partien seinen Hattrick. Die Freude bei Team und Fans schlug dann aber in Entsetzen um, da die Füchse in einer Unterbrechung 2 ihrer Spieler verloren. Klavs Planics landete nach einem Check in der Bande. Im folgenden Tumult fiel Martin Schymainski dann unglücklich aufs Eis, hielt sich direkt die Schulter und fuhr vom Eis. Das Verletzungspech reißt nicht ab.
Martin Schymainski – der vor der Partie seine Vertragsverlängerung per Video verkündet hatte – musste ebenso ins Krankenhaus wie Klavs Planics, der es zu Beginn des 3. Drittels zwar nochmal versuchte, aber letztendlich auch passen musste. Euch beiden drücken wir alle Daumen, dass es nicht allzu schlimm ist. Gute Besserung!

Im Schlussabschnitt gab es dann nach Foul am durchgestarteten Edwin Schitz einen Penalty, Philippe Sanche scheiterte aber an Daniel Filimonow (42.). Die Füchse verlegten sich nun in Anbetracht der dezimierten Bank aufs Verteidigen und machten das über weite Strecken souverän. Mit einem unnötigen Foul nahmen sich die Lindauer in der Schlussphase die Chance heranzukommen, stattdessen machte Luis Üffing in Überzahl nach flottem Spielzug im Slot den Deckel mit dem 5:2 drauf (57.).

So gewinnen die Füchse am Ende verdient und holen sich die Serienführung, müssen aber den Ausfall weiterer Spieler beklagen.
Frank Petrozza äußerte sich im Anschluss auch zu den strittigen Szenen im 2. Drittel:
„Wir haben zu den richtigen Zeitpunkten unsere Tore gemacht. Allerdings hatten wir noch weitere Chancen. […] Ich habe schon genug Probleme mit den Schiedsrichtern. Bei Klavs war es ein Zweikampf, bei dem er offenbar unglücklich gestürzt ist. Bei Schymmi war es scheinbar so, dass der Linienrichter auf seine Schulter gestürzt ist. Wir wissen noch nicht, wie es aussieht. Nun brauchen wir unsere Förderlizenzspieler. Ich hoffe, dass wir sie bekommen.“

Heute machen sich die Füchse bereits auf den Weg zum Bodensee, ehe morgen Spiel 2 steigt.

Die Highlights und die Pressekonferenz werden präsentiert von Esposito IT