Der Nachbericht zum Spiel der Füchse gegen die Tilburg Trappers wird präsentiert von Birnbaum und Sohn GmbH – ihrem zuverlässigen Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik.

Statistik

Füchse-Tilburg 4:2 (2:1)(1:0)(1:1)
🥅
1:0 (01:15) Fomin (Schitz, Kuschel)
1:1 (15:48) Hermens (Marinaccio, van Belkom)
2:1 (17:24) Zolmanis (Kiedewicz, Mannes)
3:1 (32:38) Fomin (Kuschel, Planics)
3:2 (43:47) van Soest (Muller, Roth)
4:2 (59:29) Planics (Kuschel, Schitz) ENG

🏒 34-26
®️ Haack, Perlitz
⛔️⏱️ 6 ⏸️ 10
🏟 1189

Spielbericht

Füchse melden sich mit Sieg gegen Tilburg eindrucksvoll zurück

Mit einer tollen Leistung gegen die Trappers stoppen die Füchse im schicken Blau den Negativtrend. Ein wahrer Brustlöser für Team und Fans!

Im Line-Up fehlten die Kölner Fölis.
Aaron Krebietke stand wieder auf dem Spielbericht. Leon Willerscheid startete im Kasten. Zudem tauschten Klavs Planics und Nardo Nagtzaam ihre Reihen.

Im ersten Spielabschnitt brachten die Füchse viel Energie aufs Eis und vor allem viel Zug zum Tor. Und das Rezept den Abschluss früh zu suchen und Scheiben aufs Tor zu bringen, ging früh auf. Edwin Schitz schoss Richtung Tor, die Scheibe prallt von der Bande auf Michael Fomins Schläger. Und er lässt Trappers Goalie Andree keine Chance. 75 Sekunden und schon lagen die Füchse vorn. Und sie blieben dran, aggressiv im Forecheck. Klavs Planics brach einmal durch, Sandis Zolmanis traf den Pfosten.
Die Trappers, denen einige Spieler fehlten, konnten nur wenige gefährliche Angriffe verzeichnen. Einmal rettete die Füchse das Torgestänge. Und ansonsten wurde es zumeist kritisch, wenn Topscorer Phil Marinaccio die Scheibe führte. Und der setzte in der 16. Minute Max Hermens in Szene, der gekonnt Leon Willerscheid versetzte. Etwas überraschend der Ausgleich, die Füchse aber nicht verunsichert. Keine zwei Minuten später erhält Sandis Zolmanis einen schönen Pass von Adam Kiedewicz und kann frei aufs Tor zulaufen. Eiskalt schiebt er den Puck unter dem Schoner des Goalies hindurch zur erneuten Führung, die angesichts des klaren Chancenplusses auch in Ordnung ging.

Im Mittelabschnitt gaben dann zunächst die Gäste den Ton an. Nach dem Powerbreak befreiten sich die Füchse und kamen wieder zu Chancen. Edwin Schitz und alle unseren lettischen Imports hatten Gelegenheiten. Und wenn es droht zu kompliziert zu werden, erweist sich die Devise, Scheiben einfach mal aufs Tor zu bringen als effektiv. Philip Kuschel schoss aufs Tor und Michael Fomin fälschte vor dem Gehäuse perfekt ab – 3:1 (33.). Phasenweise ging es dann hin und her. Nardo Nagtzaam scheiterte kurz vor Drittelende, als er einfach mal dran blieb und die Scheibe zunächst im Forecheck eroberte und dann direkt abschloss.

Im letzten Drittel drehten die Trappers auf, zeigten sich lauffreudiger und hielten mehr Scheiben in der offensiven Zone. Ties van Soest brachte die Trappers dann mit einem platzierten Schlenzer an den Innenpfosten zurück ins Spiel (44.). Die Trappers drückten, die Füchse mussten dann eine Unterzahlsituation überstehen, zeigten viel Einsatz. Dabei half auch Phil Marinaccio, der sich über eine Schiedsrichterentscheidung so sehr aufregte, dass er eine doppelte 2-Minuten-Strafe bekam, und so seinem Team die Schlagkraft in der Schlussphase nahm.
Als er dann von der Bank kam, zeigte er wieder seine Qualität bei einem 2-auf-1, das Leon Willerscheid in der Folge mit letztem Einsatz entschärfte.
Zwei Minuten vor Schluss zogen die Trappers den Goalie, Spannung pur, geblockte Schüsse, Hektik, aber die Füchse hielten dicht. Philip Kuschel, der Assist Nummer 3 des Abends verbuchte, schickte Klavs Planics auf die Reise, und dieser schob den Puck ins verwaiste Tor.
Endlich der erste Saisontreffer für ihn und sicher Zentnerlasten, die da von der Schulter fielen nach einer engagierten Leistung an diesem Abend.

Das war der viel zitierte Deckel auf die Partie, die bissige Füchse verdient gewannen.
Frank Petrozza sah den Schlüssel in einem starken Auftaktdrittel, machte aber auch noch Verbesserungsbedarf aus: „Das erste Drittel war das beste Drittel in dieser Saison. Wir hätten mehr Tore machen müssen, aber wir arbeiten daran. Auch am Powerplay. Aktuell gewinnen wir unsere Spiele ohne Powerplay.“

Die Füchse sind wieder da und fahren einen wichtigen Dreier ein, der vor der Deutschland-Cup-Pause Platz 5 mit gerade mal 4 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze bedeutet.
Am 14.11. geht’s bei den Scorpions weiter!

Die Highlights und die Pressekonferenz werden präsentiert von Esposito IT