Der Nachbericht zum Spiel der Füchse gegen die Icefighters Leipzig wird präsentiert von Birnbaum und Sohn GmbH – ihrem zuverlässigen Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik.
Statistik:
Füchse-Leipzig 5:2 (1:0)(3:0)(1:2)
🥅
1:0 (04:17) Zoweil (Kiedewicz, Nagtzaam)
2:0 (21:20) Nagtzaam (Planics) 4-4
3:0 (22:17) Kiedewicz (Grosse, Kalns) 5-4
4:0 (36:41) Schitz (Fomin, Planics)
4:1 (50:13) Alasaari (Aronsson, Pauker)
4:2 (50:57) Schwamberger (Mantsch, Zajic)
5:2 (58:31) Kalns (Planics, Zolmanis) 5-4
🏒 38-22
®️ Perlitz, Lehmann
⛔️⏱️ 14 + 5 Virch ⏸️ 14 + 5 Abramov + Spieldauer-Disziplinarstrafe Alasaari
🏟 908
Spielbericht:
Füchse mit big points gegen die Icefighters
Ein Abend, an dem den Füchsen viel Gutes gelang, bringt wichtige 3 Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Tableau.
Am Ende wurde es dann recht wild.
Im Gegensatz zum Freitag wirkte Bence Farkas nicht mit. Adam Zoweil rückte dafür in Reihe 3.
Und dieser rechtfertigte diese Aufstellung sofort. Eric Hoffmann wollte die Scheibe nach Schuss von Adam Kiedewicz schnell machen, schob sie allerdings Adam Zoweil mustergültig auf die Kelle, der leichtes Spiel hatte zu seinem 1. Saisontor einzuschieben. Die frühe Führung für die Füchse in der 5. Spielminute.
Ein Treffer, der den Füchsen Sicherheit gab. Viele Schüsse aufs Tor und guter Forecheck. Bei 5-gegen-3 hätten die Füchse die Führung ausbauen können, stattdessen luden sie den Gegner trotz doppelter Überzahl zum Break ein – Leon Willerscheid rettete (8.). Dies war aber nur ein Lichtlein im Spiel der Gäste: Die Icefighters suchten noch ihre Struktur, schossen nur 6mal auf den gegnerischen Kasten.
Und in Drittel 2 hielt die Füchse-Dominanz an. Nachdem Nardo Nagtzaam noch eine Strafe aus dem 1. Drittel absaß, kamen auf beiden Seiten noch je eine Hinausstellung dazu. Und bei 3-gegen-4 brachten die Füchse die Scheibe sauber getimed über Klavs Planics zu eben Nardo Nagtzaam hinaus, der von der Strafbank kommend auf Eric Hoffmann zufuhr und zum 2:0 einschob (22.). Da er beim Torschuss gefoult wurde und sogar für eine kurze Zeit mit blutiger Wunde ausfiel, blieben die Füchse in Überzahl. Und entgegen dem häufigen Eindruck ging es schnell und effektiv: Pascal Grosse mit dem Zuckerpass auf Adam Kiedewicz, der den Leipziger Schlussmann schön düpiert zum 3:0 (23.).
Ein Doppelpack binnen 57 Sekunden und ein Wirkungstreffer für die Gäste, die teilweise ungewohnt ungeordnet wirkten.
Die Füchse attackierten weiter das gegnerische Tor, stießen in die gefährlichen Räume. Und in der 37. Minute spielte Michael Fomin einen tollen Pass in den Slot, wo Edwin Schitz nur noch die Kelle reinhalten musste. Nach 7 torlosen Partien endlich wieder ein Treffer für Edwin. Ein klares 4:0 nach 2 Dritteln für fleißige und effiziente Füchse.
Im letzten Drittel meldeten sich aber die Icefighters doch zu Wort. Dieses Mal die Gäste mit einem Doppelschlag in der 51. Minute durch Alasaari und Schwamberger. Und plötzlich spielten die Gäste mit mehr Biss und legten läuferisch zu. Die Füchse aber weiter defensiv mit viel Kampf, sie blockten Schüsse. Insgesamt 7 Unterzahlspiele überstanden die Füchse gegen das statistisch beste Powerplay der Liga schadlos. Nicklas Mannes bekam einen Puck ab, schüttelte sich.
Zum Ende wurde es nochmal ruppig.
Alasaari checkte Tobin Brandt in die Bande, der angeschlagen das Eis verlassen musste (57.). Gute Besserung, Tobin! Wenig später dezimierten sich die Icefighters in der Schlussphase weiter, beraubten sich selbst einer Comeback-Chance. Stattdessen machten die Füchse den Deckel drauf: Egils Kalns nagelte den Puck nach Vorarbeit seiner lettischen Landsleute per One-Timer in die Maschen (59.). Für Klavs Planics das erste 3-Punkte-Spiel der Saison!
Es blieb aber heiß: Erek Virch und Aleksej Abramov lieferten sich einen Faustkampf. Die Gemüter ließen sich nicht beruhigen, sodass die Referees nach Abpfiff das übliche Shake-Hands sogar unterbanden. Fredrik Alasaari erhielt noch eine Spieldauerstrafe aufgrund unsportlichen Verhaltens.
Die Füchse gewinnen am Ende verdient. 2 von 6 Powerplays genutzt, jede Unterzahl überstanden – die Füchse zeigten neben dem gewohnten Kampf also auch Effizienz in den besonderen Situationen.
„Das war unser bestes Saisonspiel“, befand Frank Petrozza. „Wir sind gut aus der Kabine gekommen. […] Wir haben die doppelte Überzahl dann nicht genutzt. Der Schlüssel war das sehr starke zweite Drittel. Danach hat uns etwas die Kraft gefehlt.“
Durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Eisbären gegen Erfurt schieben sich die Füchse auf Rang 4.
Die Füchse belohnen sich für ihren Kampf und zeigen offensiv zuletzt vermisste Effektivität.
Wir danken unserem 7. Mann für die tolle Unterstützung!
Weiter geht es nächsten Sonntag daheim gegen die Saale Bulls, am Freitag haben die Füchse spielfrei.