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Praktisch über die gesamte Distanz boten die Füchse ein tolles Spiel gegen den Spitzenreiter, um dann in allerletzter Sekunde den Dreier aus der Hand zu geben, am Ende ist es gar nur ein Punkt, womit die Füchse mit den Saale Bulls zumindest nach Punkten gleichziehen.
👉 Statistik:
Füchse-Scorpions 3:4 OT (1:1)(1:0)(1:2)(0:1)
🥅
1:0 (11:54) Grosse (Schymainski)
1:1 (15:28) Miglio (Kruminsch) 4-5
2:1 (27:59) Zoweil (Geiger, Farkas)
2:2 (41:09) Miglio (Hauner, Plauschin)
3:2 (43:47) Kuschel (Zolmanis, Ackers)
3:3 (59:58) Aquin (Vallerand, Kruminsch) 6-5
3:4 (62:08) Kruminsch (Kirsch, McMillan)
🏒 32-32
®️ Berger, Küper
⛔️⏱️ 16 ⏸️ 10 + 5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe Knaub
🏟 1180
👉 Spielbericht:
Die Füchse konnten durch die Rückkehr von Erek Virch und Noah Münzenberger 3 Verteidigerpaare aufbieten und mit Daniel Geiger gleich 4 Angriffsreihen.
Den Füchsen gehörten die ersten Minuten der Partie. Sie verzeichneten mehr Abschlüsse und arbeiteten konzentriert.
So brachte Pascal Grosse unsere Farben nach einem Zusammenspiel mit Martin Schymainski in Führung (12.), nachdem er die Scheibe zuvor im eigenen Drittel geblockt hatte. 2 Aufreger gab es dann binnen kurzer Zeit, die beide ein Videostudium erforderten. Zunächst hatte Philippe Sanche das 2:0 auf dem Schläger, doch traf er die Latte des kurz zuvor von Schlussmann Berger verschobenen Tores (15.). Die Referees entschieden auf „kein Tor“. Kurz darauf beförderte Michael Knaub Sandis Zolmanis heftig in die Bande, sodass „Sancho“ mit dem Kopf einschlug. Michael Knaub erhielt korrekterweise eine Spieldauerstrafe, Sandis konnte benommen vom Eis fahren und glücklicherweise weiterspielen.
Anstatt die fünfminütige Überzahl zu nutzen, vertändelten die Füchse den Puck und Nicholas Miglio nutzte die Situation und verlud Leon Willerscheid zum Ausgleich (16.).
Im 2. Drittel rissen die Scorpions die Partie mehr an sich und verzeichneten gute Möglichkeiten. Die Füchse verlegten sich aufs Kontern. Und ein solcher brachte dann die erneute Führung: Daniel Geiger bedient Adam Zoweil, der platziert abschließen kann – 2:1 (28.). Die Füchse mussten nun phasenweise – vor allem in Unterzahl – leiden, Schüsse blocken und fighten. Erek Virch rettete so in Torhütermanier im Torraum gegen Christoph Kabitzky. Sandis Zolmanis hätte kurz darauf fast einen Schymainski-Pass ins Tor gedrückt. Es ging hin und her. Glück hatten die Füchse dann beim Lattentreffer von Vallerand (35.). Die knappe Führung hielt zur 2. Pause.
Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts war es erneut Miglio, der ausgleichen konnte. Die Füchse blieben aber ruhig und spielten ihren Stiefel. So schloss Philipp Kuschel eine Druckphase der Füchse mit einem platzierten Schlenzer zur erneuten Führung ab (44.). Die Füchse verteidigten dann gut und leidenschaftlich bis in die Schlusssekunden hinein. Aufgrund eines medizinischen Notfalls auf der Sitzplatztribüne wurde es dann still und die Scorpions glichen tatsächlich 1,3 Sekunden vor dem Ende noch aus, als die Füchse die Scheibe nicht an der Bande festmachen konnten. Dem weiblichen Fan wünschen wir alles Gute. In der Overtime machten die Scorpions den Punkteklau in Person von Arturs Kruminsch dann perfekt. So fehlte nur ein Wimpernschlag zum Sieg, am Ende ist es gar eine Niederlage. Bitter. Aber: Die Füchse sind vorm finalen Dreierpack nächstes Wochenende punktgleich mit den Saale Bulls.
Die Enttäuschung war auch bei Coach Frank Petrozza greifbar:
„Wir alle lieben Eishockey, an solchen Tagen hassen wir es aber. Ich bin nur wegen des Ergebnisses enttäuscht. Wir haben heute gezeigt, wie gut wir sind.“
Wir danken unseren Fans für die tolle Unterstützung!
Am Freitag geht es zu den Indians an den Pferdeturm, der Auftakt ins letzte spannungsgeladene Wochenende, das über die Playoff-Platzierung der Füchse entscheiden wird.

