Zunächst hielten die Füchse gut mit und hatten gar die besseren Chancen, mit zunehmender Dauer des Spiels bekamen unsere Jungs von den Bullen aber klar die Grenzen aufgezeigt.
Den Nachbericht zum Spiel der Füchse bei den Saale Bulls Halle präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
👉 Statistik:
Halle-Füchse 5:0 (2:0)(2:0)(1:0)
🥅
1:0 (01:27) Merl (Palka, Biezais)
2:0 (13:50) Schäfer (Neher)
3:0 (25:40) Wilenius (Domogalla, Schmid)
4:0 (30:55) Palka (Merl, Biezais)
5:0 (44:06) Wilenius (Hoffmann, Schmid)
🏒 41-30
®️ Steinecke, Lehmann
⛔️⏱️ 4 ⏸️ 4
🏟 2533
👉 Spielbericht:
Erek Virch und Klavs Planics fielen weiterhin aus. Noah Münzenberger und Bence Farkas mussten krankheitsbedingt passen, dafür waren Dominik Klein und Max Ziergiebel mit dabei.
Das Spiel begann aufgrund einer Panne am Füchse-Bus rund 15 Minuten später.
Im ersten Drittel präsentierten sich die Füchse durchaus angriffslustig und verbuchten auch einen ersten gefährlichen Schuss an den Pfosten, doch im Gegenzug dann die frühe Führung für die Gastgeber durch Merl, der die von der Bande kommende Scheibe unbedrängt einschieben kann (2.).
In ihrer ersten und zugleich einzigen Überzahl des Drittels hatten die Füchse gleich mehrfach den Ausgleich auf dem Schläger, doch rettete Kapteinat alle Versuche oder die Füchse verpassten das leere Tor (8./9.). Die mangelnde Konsequenz im Abschluss wurde dann bestraft: Scheibenverlust in der neutralen Zone und zu viel Platz für Brett Schäfer, der ungehindert vors Tor ziehen und zum 2:0 abschließen kann (14.).
Die Saale Bulls also dank ihrer höheren Effizienz und Disziplin mit der 2-Tore-Führung nach 20 Minuten.
Im 2. Drittel kamen die Füchse dann komplett aus dem Tritt. Die Gastgeber mit viel Tempo und viel Zeit im Füchse-Drittel. Phasenweise ging die Struktur komplett verloren. Wilenius (26.) – allein am langen Pfosten – und Palka mithilfe einer Füchse-Kufe (31.) konnten auf 4:0 stellen. Michael Fomin vergab kurz vor der Pause die vielleicht beste der überschaubaren Gelegenheiten, die Füchse aufs Scoreboard zu bringen. Mit 4 Gegentreffern nach 2 Dritteln waren die Füchse noch gut bedient.
Pascal Grosse fand im Pauseninterview offen und ehrlich klare Worte für den indiskutablen Mittelabschnitt und sprach korrekterweise von einer „Frechheit“.
Das letzte Drittel trudelte über weite Strecken dahin. Die Saale Bulls waren gnädig und langten nur noch einmal zu. Wilenius zeigte wie torgefährlich ein Importspieler sein muss und markierte seinen 2. Treffer des Abends nach feiner Kombination zum 5:0 (45.). Zwar gaben sich die Füchse nicht auf, versuchten auch in Überzahl kurz vor Schluss noch zumindest den Ehrentreffer hinzubekommen. Allerdings sollte dies an diesem Abend nicht gelingen.
Insgesamt ging das Duell um Platz 5 krachend verloren, was kritisch aufgearbeitet werden muss, um am Freitag gegen Erfurt zuhause zum Christmas Game wieder schlagkräftiger zu sein.
Frank Petrozza sah ebenfalls ein ordentliches erstes Drittel, dann Füchse, die „mit nur 2 Ausländern und 5 Verteidigern keine Chance hatten“, dem Druck der Gastgeber standzuhalten.