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Füchse ringen Trappers nieder
Es war ein Topspiel in der alleato Arena, das aufopferungsvoll kämpfende Füchse sah, die auch dank ihrer Special-Teams und der Effizienz in den entscheidenden Momenten die Trappers bezwangen. Damit ist den Füchsen die Qualifikation für die Top 5 quasi fast nicht mehr zu nehmen.
👉 Statistik:
Füchse-Tilburg 6:3 (1:0)(2:1)(3:2)
🥅
1:0 (14:56) Schymainski (Schitz, Mannes) 5-4
2:0 (24:16) Nagtzaam (Sanche) 5-4
2:1 (31:25) Marinaccio (Stempher, Dalhuisen) 4-5
3:1 (33:17) Zolmanis (Sanche, Üffing)
3:2 (51:03) McLeod (Vogelaar, Dalhuisen)
4:2 (55:42) Fomin (Schitz, Schymainski)
4:3 (57:04) Dalhuisen (Roth)
5:3 (57:36) Fomin ENG
6:3 (58:49) Sanche (Üffing) ENG
🏒 39-40
®️ Todam, Perlitz
⛔️⏱️ 6 + 5 Virch ⏸️ 12 + 5 Dalhuisen
🏟 1036
👉 Spielbericht:
Wieder blieb das Line-Up der Füchse unverändert. Während Marko Brlic bei den Junghaien als Back-Up fungierte, war Aaron Kaiser gestern Ersatzgoalie der Füchse.
Den Füchsen war von Beginn an anzumerken, dass sie dieses wichtige Spiel mit viel Einsatzfreude und Tempo annahmen. Früh tauchte Bence Farkas frei vor Cedric Andree auf (2.). Martin Schymainski vergab einen aussichtsreichen Rebound, da der Trappers-Goalie auch hier spektakulär rettete (4.). Die Trappers setzten vor allem durch ihre Topleute Nadelstiche: Phil Marinaccio scheiterte im Slot an der Querlatte. Das Spiel war teilweise hochklassig, hatte aber auch Rasse zu bieten. Erek Virch und Mike Dalhuisen lieferten sich einen Fight, aus dem Erek Virch einige blutige Wunden mitnahm. Der Trappers-Defender realisierte auf der Strafbank, dass Erek blutete, und gab ihm entschuldigend die Hand. Klasse!
Das sportliche Highlight des 1. Drittels lieferte dann Martin Schymainski, der in Überzahl seine nächste Reboundchance diesmal am liegenden Andree vorbeilöffelte (15.).
Die Füchse hatten mehr vom Spiel und gingen verdient mit der Führung in die Pause.
Das 2. Drittel wurde nochmal flotter und die Füchse blieben effizient. Wieder ein Powerplay brachte das 2:0: Nardo Nagtzaam wird schön von Philippe Sanche freigespielt und behält mit einem platzierten Schuss die Übersicht (25.). Die Trappers mussten nun kommen, das gab Räume für Füchse-Konter. Doch die Trappers waren es, die den nächsten Treffer erzielten: Topscorer Marinaccio nahm einen Pass aus der Luft und drückte die Scheibe zum Anschlusstreffer ins Tor (32.). Doch an diesem Abend zeichnete die Füchse aus, dass sie Antworten parat hatten. Nicht mal 2 Minuten später erhält Sandis Zolmanis am Bullypunkt die Scheibe, guckt einmal auf und versenkt den Puck im kurzen Winkel – 3:1 (34.).
Die Trappers hatten nun Überzahlsituationen, da die Füchse unnötige Strafen nahmen. Die 2-Tore-Führung verteidigten die Füchse allerdings.
Sie blockten Schüsse, wie Michél Ackers, der darauf Eisbeutel benötigte, kämpften mit hoher Intensität.
Im Schlussabschnitt war den Füchsen die bisherige Kraftanstrengung anzusehen, die Frische ging etwas flöten, die Trappers zogen an. Und Matt McLeod konnte den wieder einmal starken Leon Willerscheid zum erneuten Anschluss überwinden (52.).
Es war nun eine Abwehrschlacht der Füchse, die Gäste optisch überlegen.
Doch dann kam Michael Fomin und machte „Michael-Fomin-Sachen“. Er startete durch zum Break und wackelte Cedric Andree zum Jubel der Fans aus und erzielte das 4:2, als die Füchse einen Befreiungsschlag dringend brauchten (56.).
Doch die Trappers wären kein Spitzenteam, wenn sie nicht noch einen auf Lager hätten. Cedric Andree verließ schon 3 Minuten vor Ende den Kasten und Mike Dalhuisen stocherte die Scheibe irgendwie zum 3:4 über die Linie (58.).
Danny Albrecht ging weiter Risiko, zog den Torwart. Doch war da wieder Michael Fomin, der die Scheibe aus dem eigenen Drittel ins leere Tor drosch. 5:3. Die Trappers blieben trotzdem am Drücker, zogen erneut den Goalie, aber wieder waren die Füchse Nutznießer: Philippe Sanche mit dem 2. Empty-Net-Goal und seinem 3. Scorerpunkt des Abends macht den 6:3-Endstand perfekt.
Ein Abend nach Maß für die Füchse unter dem Jubel der Fans! Special-Teams, Leidenschaft, Effizienz – die Mischung passte!
Auch Frank Petrozza hatte viel Lob für sein Team übrig:
„Ich denke, die Fans haben heute ein richtig gutes Eishockey-Spiel gesehen.
Das waren heute zwei sehr starke Mannschaften. Tilburg ist eine Top-Mannschaft, die Erster werden will. Und wir sind eine Top-Mannschaft, die in die obere Runde will. […] Für mich war das schnelle 3:1 als Antwort auf den Gegentreffer einer der Schlüssel in diesem Spiel.“
Mit dem 5. Sieg in Folge und durch die Niederlage der Icefighters in Rostock beträgt der Vorsprung auf Platz 6 bei 3 ausstehenden Partien satte 9 Punkte, womit den Füchsen eine Platzierung in den Top 5 fast nicht mehr zu nehmen ist – ein Punkt fehlt zur mathematischen Klarheit. Und diesen können die Füchse am Freitag in Rostock aus dem Piranha-Becken fischen.