Den Nachbericht zu Playoffspiel 4 des Oberliga-Achtelfinals der Füchse bei den Lindau Islanders präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
Erneut war es ein nervenaufreibendes Spiel am Bodensee, das die Füchse am Ende mit viel Kampf, aber verdient gewannen. Damit gewinnen die Füchse seit dem Oberliga-Run 2015 bis ins Finale wieder eine Serie gegen ein Süd-Team.
👉 Statistik:
Lindau-Füchse 2:4 (1:1)(0:1)(1:2)
🥅
1:0 (04:03) Elo (Kane)
1:1 (19:47) Sanche (Üffing, Popoff)
1:2 (20:25) Zolmanis (Kiedewicz, Kuschel)
2:2 (44:13) Elo (Kane, Grafenthin)
2:3 (54:06) Virch (Zolmanis) 4-5
2:4 (58:31) Popoff (Zolmanis) 4-5 ENG
🏒 34-39
®️ Haupt, Holzer
⛔️⏱️ 8 + 5 Busch ⏸️ 8 + 5 Münzenberger
🏟 1250
👉 Spielbericht:
Getreu dem Motto „Never change a winning team“ liefen die Füchse mit der selben Formation auf wie am Freitag.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und Marko Brlic früh auf dem falschen Fuß. Eeto Elu stand am langen Pfosten frei und sein Schuss fand irgendwie den Weg ins kurze Eck (5.).
Die Füchse brauchten gut 10 Minuten, dann übernahmen aber immer mehr das Kommando. Die beste Gelegenheit vergab Carter Popoff, der einen 2-auf-1-Angriff selbst abschloss und Daniel Filimonow zu einem spektakulären Fanghand-Save zwang (15.). Lindau kam nur zu gelegentlichen Entlastungsmomenten. Kurz vor Drittelende kamen die Füchse dann doch durch. Philippe Sanche traf aus dem Slot maßgenau per Handgelenksschuss zum Ausgleich (20.).
Zum Glück verletzte sich Michél Ackers kurz vor Drittelende nach einem ungeahndeten Check nicht so schlimm und konnte die Partie fortsetzen.
Im 2. Drittel erwischten die Füchse einen traumhaften Start: Sandis Zolmanis lief einen Konter und setzte die Scheibe herrlich in den Knick – gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt.
Marko Brlic musste in der 24. Minute eingreifen. Im Gegenzug hatte Adam Zoweil eine gute Gelegenheit. Der Großteil des Mittelabschnitts gehörte den Füchsen, die weitestgehend sicher verteidigten und vorne immer wieder Druck ausübten.
Einmal mussten die Füchse zittern. Kanes Schuss prallte vom Pfosten wieder ins Spiel, was der Videobeweis final klären musste.
Im Powerplay hätten die Füchse durch Carter Popoff oder Adam Kiedewicz (36./37.) dann erhöhen können. Doch auch wieder Noah Kane wurde in Unterzahl nach Füchse-Turnover gefährlich.
Die verdiente Drittelführung sicherten sich die Füchse dann allerdings.
Im letzten Drittel wurde es dann wild.
Eetu Elo erzielte mit seinem 2. Treffer des Abends den Ausgleich für Islanders (45.), denen der Wille, sich nicht geschlagen zu geben, anzumerken war. Die Füchse blieben bei Kontern gefährlich, einem Tor der Füchse wurde die Anerkennung verweigert, da wohl vorher der Pfiff schon ertönt war. Es war ein Spiel auf Messers Schneide! Rund 6 Minuten vor dem Ende dann eine Schlüsselszene des Spiels: In Unterzahl liegt die Scheibe quasi auf der Torlinie der Füchse, wird weggestochert, die Füchse fahren einen Konter und Erek Virch markiert dann tatsächlich eiskalt den Shorthander zur 3:2-Führung. Lindau versuchte alles, die Füchse fighteten vor ihrem Kasten mit einem überragenden Marko Brlic im Rücken. Als Philippe Sanche dann eine Strafe wegen Spielverzögerung unterlief, befürchteten die Füchse Fans schon ein Déjà-Vu von Spiel 2. Doch Carter Popoff erlöste die Fans vor Ort und beim Rudelgucken mit seinem Empty-Net-Goal zum 4:2 (59.).
Dann die Schlusssirene.
Viel Jubel bei den Füchse-Fans! Die Füchse stehen im Viertelfinale!
Frank Petrozza äußerte sich auf der anschließenden Pressekonferenz wie folgt:
„Es war eine enge Serie. Am Ende hat ein Tor in Unterzahl den Ausschlag gegeben. Beide Auswärtsspiele wurden spät entschieden, erst in den letzten Minuten. […] Ich muss meinem Torhüter Marko ein Riesenkompliment machen. Er wurde ins kalte Wasser geschmissen und hat zwei unglaubliche Spiele gemacht. [….] Beide Teams haben mit Herz und Kampf gespielt. Mir ist egal, wer der nächste Gegner wird. Diese Serie hat uns aber definitiv geholfen.“
Am Freitag beginnt dann das Viertelfinale.
Der Gegner steht noch nicht fest. Am Dienstag Abend entscheidet sich in der Serie Hamm-Tölz, ob es nach Deggendorf oder zu den Scorpions nach Mellendorf geht.