Den Nachbericht zum Spiel der Füchse gegen die Icefighters Leipzig präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
Füchse unterliegen Icefighters nach Overtime
In einem umkämpften Spiel bestimmen die Füchse vor allem den Mittelabschnitt, können aber insgesamt nur 1 von 42 Schüssen am starken Leipziger Schlussmann vorbeibringen. Am Ende nehmen die Gäste den Zusatzpunkt mit. Die Füchse sind nun punktgleich mit den fünftplatzierten Hammer Eisbären bei einem Spiel weniger.
👉 Statistik:
Füchse-Leipzig 1:2 OT (0:1)(1:0)(0:0)(0:1)
🥅
0:1 (19:57) Alasaari (Volkmann, Hejcman) 5-3
1:1 (38:49) Schymainski (Schitz, Fomin)
1:2 (63:09) Alasaari (Aronsson, Vantuch)
🏒 42-32
®️ Haack, Berger
⛔️⏱️ 10 ⏸️ 10
🏟 1108
👉 Spielbericht:
Das Line-Up blieb im Vergleich zum Derbysieg völlig unverändert.
Das erste Drittel war recht ausgeglichen. Die Füchse standen stabil und hatten bei 5-gegen-5 leichte Vorteile, ohne die ganz großen Chancen herauszuspielen.
Hektik kam aufgrund mehrfacher Fehlentscheidungen der Unparteiischen in die Partie. Als Nicklas Mannes zum Ende des Drittels hin sich nach dem Grund einer Strafzeit gegen Noah Münzenberger erkundigte, was ihm als Kapitän auch durchaus zusteht, wurde er gleich mit auf die Bank geschickt. Diese doppelte Überzahl nutzten die Gäste durch Alasaari kurz vor der Sirene zur glücklichen Führung.
Im 2. Drittel erhöhten die Füchse die Schlagzahl. Adam Kiedewicz vergab ein Break und scheiterte am starken Konstantin Kessler (23.). Aufregung gab es erneut, da Topscorer Sandis Zolmanis nach einem hohen Stock blutend vom Eis fuhr, die Referees aber kein Vergehen sahen und nicht mal den Videobeweis zu Rate zogen, was die Durchführungsbestimmungen ihnen in so einem Fall erlauben. Später wurde Sandis dann rücksichtslos in die Bande gecheckt, hier gab es nur 2 Minuten, wo es in zahlreichen anderen Partien große Strafen gab. Aller Widrigkeiten zum Trotz mussten sich die Füchse auf ihr Spiel besinnen. Sie liefen viel und machten Druck. Schließlich besorgte Schlitzohr Martin Schymainski den völlig verdienten Ausgleich. Er spielte die Scheibe im Nachsetzen von hinter der Torlinie an den Arm des Leipziger Goalies, von dem sie dann ins Tor fiel (39.).
Im Schlussabschnitt legten dann zunächst die Gäste merklich zu und zwangen Leon Willerscheid zu einigen klasse Saves, wie in der 44. Minute, als er einen Alleingang von Tim Detig entschärfte. 4 Minuten später hätte Martin Schymainski fast aus einem Stockfehler der Leipziger Defensive Kapital geschlagen, konnte aber nach Drehung die Scheibe nur knapp am Tor vorbeischieben.
In den Mittelpunkt rückte dann wieder Team Stripes, das Luis Üffing, der nach dem Torschuss handelsüblich nachging, mit zwei Minuten bedachte, Robin Thalmeier, der Luis mit der Faust den sogenannten „Sucker Punch“ versetzte, lediglich die selbe Strafe aufbrummten.
Beide Teams suchten die Chance auf 3 Punkte, kurz vor dem Ende vergaben die Gäste dann bei einem 2-auf-0 die optimale Gelegenheit dazu.
So ging es in die Verlängerung, in der Alasaari mit einem Schuss in den langen Winkel den Zusatzpunkt für die Sachsen sicherte.
Coach Frank Petrozza konnte seinem Team, das insgesamt ein tolles Spiel ablieferte, keinen Vorwurf machen und äußerte sich auch zur Spielleitung:
„Das war ein enges Spiel. Die Jungs haben das gut gemacht, ich kann überhaupt nichts Negatives sagen. […] Jede Woche wird etwas anderes gepfiffen. Und im Spiel wird eine Sache auf einer Seite so, auf der anderen Seiten so entschieden. Da gibt es einen hohen Stock mit Blut und man sagt mir, dass wir selbst schuld sind. Ich verstehe so etwas nicht, aber vielleicht verstehen sie mich ja auch nicht.“
Durch die Niederlage der Eisbären sind die Füchse nur noch ein Tor schlechter als die Eisbären Hamm auf Platz 5 und damit weiter mitten im Rennen um die obere Zwischenrundengruppe.
Am Dienstag geht es direkt weiter, dann geht es zu den Ice Dragons Herford. Dort wollen die Füchse sicherlich eine Antwort auf die bittere Heimniederlage zum Jahresabschluss geben.