Am Ende war es eine klare Niederlage zum Auftakt, doch gibt das Mitteldrittel Grund zur Hoffnung.
Den Nachbericht zu Playoffspiel 1 des Oberliga-Viertelfinals der Füchse beim Deggendorfer SC präsentiert Birnbaum und Sohn GmbH – ihr zuverlässiger Partner für Bad, Heizung und Pooltechnik!
👉 Statistik:
Deggendorf-Füchse 7:2 (3:1)(0:0)(4:1)
🥅
1:0 (01:49) Leinweber (Heinzinger, Elsberger)
2:0 (06:32) Pozivil (Leinweber, Roy)
3:0 (09:56) Hafenrichter (T. Jackson, D. Jackson)
3:1 (16:24) Sanche (Popoff, Üffing)
4:1 (40:40) Hafenrichter (T. Jackson, D. Jackson)
5:1 (41:17) Hahn (Humberstone, Bassler)
6:1 (45:04) D. Jackson (T. Jackson, Bassler)
6:2 (50:32) Sanche (Üffing)
7:2 (56:59) T. Jackson (Hahn, Pfänder) 5-4
🏒 42-41
®️ Haupt, Holzer
⛔️⏱️ 2 ⏸️ 2
🏟 2402
👉 Spielbericht:
Zu Spiel 1 in Deggendorf traten wir praktisch mit derselben Formation wie in Lindau zuletzt an, zusätzlich stürmte Daniel Geiger von den Roosters für unsere Füchse.
Im ersten Wechsel des Spiels meldeten sich die Füchse direkt an. Pascal Grosse tauchte nach 45 Sekunden am kurzen Pfosten von Timo Pielmeier auf, konnte die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen.
Eine unglückliche Szene brachte dann die Hausherren früh auf die Anzeigetafel: Vom Pfosten prallte die Scheibe erst Erek Virch an den Rücken und dann auf die Kelle von Curtis Leinweber, der den Puck ohne Mühe über die Linie drücken konnte (2.). Die Füchse nun nicht gut sortiert in der Abwehr: frei im Slot erhöhte Pozivil auf 2:0 (7.). Wenig später stellte Hafenrichter nach einem Rebound gar auf 3:0 (10.). Ein Fehlstart für die Füchse. Auch dank einer Überzahl kamen die Füchse aber nun besser in die Partie – auch wenn sie sich bei einem Unterzahl-Break der Gastgeber fast den vierten Treffer gefangen hätten.
Wenig später dann der erste Serientreffer der Füchse: Philippe Sanche fälschte den harten Pass zum Tor von Carter Popoff elegant ins Tor ab – 3:1 (17.). Die anschließenden Wechsel machten es die Füchse nun auch besser – mit dem Erfolgserlebnis des Treffers im Rücken.
Zur ersten Pause blieb es beim 1:3. Nardo Nagtzaam sprach im Pauseninterview von individuellen Fehlern zu Beginn, zeigte sich aber auch aufgrund der letzten Wechsel des Drittels optimistisch.
Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Füchse einige Angriffswellen der Deggendorfer zu überstehen und mussten besonders die 1. Formation der Hausherren in Schach halten.
Zur Mitte des Drittels befreiten sich die Füchse sichtlich, spielten es einfach und verbuchten zunehmend Zeit in der offensiven Zone. Die beste Phase hatten die Füchse zwischen der 33. und 35. Minute, als sie zeitweise im Drittel der Niederbayern zirkulieren konnten. Philippe Sanche hatten 2 gute Schussmöglichkeiten, einmal nach feiner Einzelleistung per Rückhand. Auch defensiv verteidigten die Füchse gerade die neutrale Zone fleißig und vermieden Turnover. Einmal passierte dann doch ein Lapsus, den der DSC aber nicht nutzen konnte.
So gingen die Füchse nach ordentlicher Leistung in den zweiten 20 Minuten unverändert mit einem 1:3-Rückstand in die Pause.
Im letzten Drittel brach es über die Füchse hinein. In den ersten 5 Minuten des Schlussabschnitts fingen sich die Füchse drei zum Teil fein herausgespielte Treffer durch Hafenrichter, Hahn und Dylan Jackson. Frank Petrozza schickte daraufhin Aaron Kaiser für Marko Brlic in den Kasten. Die Füchse gaben sich nicht auf, kämpften weiter. Philippe Sanche konnte dann mit feinem Handgelenksschuss den zweiten Füchse-Treffer markieren (51.). In ihrem ersten und einzigen Powerplay des Spiels kamen die Hausherren dann zum letzten Treffer des Abends: Ty Jackson mit einem starken One-Timer (57.).
Die Füchse hielten sich lange wacker, gerade im Mitteldrittel, am Ende gab es aber kein Mittel gegen die Qualität der Jackson-Zwillinge, die an 4 der 7 Tore beteiligt waren.
Frank Petrozza sah auch gute Aspekte in seinem Fazit: „In den ersten 10 Minuten waren wir vom Tempo der Deggendorfer überrascht und nicht bereit. Dann haben wir besser ins Spiel gefunden. Das 2. Drittel war gut.
Im letzten Drittel verlieren wir früh kurzzeitig einen Verteidiger, da war dann etwas Chaos. […]
Nehmen wir rund 15 Minuten des Spiels weg, war es eine ordentliche Leistung.
Wir müssen uns nun sortieren und über ein paar Dinge sprechen, wie die Querpässe durch unsere Zone vorm Tor.
Wir werden alles dafür tun, uns am Sonntag besser zu präsentieren.“
Bei Michél Ackers, der vom Puck im Gesicht getroffen wurde und nur kurzzeitig zurückkommen konnte, war Frank optimistisch, dass er zum Sonntag fit sein wird.
Denn dann dürfen die Füchse vor heimischem Publikum ran, um den Deggendorfern einen heißen Tanz bieten.
Das Spiel beginnt aufgrund der MSV-Partie erst um 19.30Uhr.

