Der Nachbericht wird präsentiert von Mondlicht Bücher.

In einer über weite Strecken dominant geführten Partie verpassen es die Füchse nach dem 4:0 den Deckel drauf zu machen, gewinnen dann durch ein konzentriertes letztes Drittel das letzte Heimspiel vor dem November-Break.

Aaron Kaiser stand zwischen den Pfosten.
Mit Elias Aul, Toni Fürst und Stanislav Kronhardt als zusätzlichen Förderlizenzspielern agierten die Füchse mit 4 Reihen.
Und diese 4. Reihe sorgte direkt von Beginn an für Furore mit viel Tempo und Einsatz. Stanislav Kronhardt verwandelte zunächst seinen eigenen Rebound zur Führung (4.), dann fälschte er einen Schuss von Pascal Grosse vor dem Tor – laut Videobeweis in noch korrekter Höhe – ins Netz ab (9.). Ein fulminanter Doppelpack zum Pflichtspieleinstand!

Die Bären wurden mehrfach in ihrem Drittel eingeschnürt und kamen nur selten zur Entlastung. Nur zweimal wurde es brenzlig vor Aaron Kaiser: Jeffrey Smith scheiterte nach einer Einzelaktion (10.), Jeroen Plauschin setzte den Puck an die Querlatte (16.). Effektiver dann die Füchse, für die Tobin Brandt per Rückhand die 3:0-Führung besorgte (17.). Die Füchse gingen mit diesem Ergebnis höchstverdient in die Pause.

Im 2. Drittel gab es dann gleich eine doppelte Premiere: zum einen gelang Fabio Frick nach Vorarbeit von Sandis Zolmanis sein erster Saisontreffer (25.), zudem war es der erste Treffer in Unterzahl in der laufenden Saison. Doch das 4:0 stellte nicht die Vorentscheidung dar, da die Füchse in der selben Unterzahl noch das 1:4 durch Leon Kreps fingen und von da an etwas an Struktur einbüßten. Die Gäste nun besser in der Partie, die Füchse hatten sich an Felix Köllejan im Gehäuse der Gäste quasi erfolglos abgearbeitet. Und mit Jeffrey Smiths Tor in erneuter Überzahl waren die Bären plötzlich wieder in der Partie (34.). Die Füchse hatten es in einer einseitigen Partie verpasst für klare Verhältnisse zu sorgen.

Im Schlussabschnitt kamen die Füchse mit etwas Wut im Bauch und fokussiert aus der Kabine und kontrollierten die Partie nun wieder druckvoller. Doch ließen sie erneut klarste Chancen, wie durch Sandis Zolmanis, Daniel Geiger (beide 46.) oder Edwin Schitz (49.) ungenutzt. Ein Powerplay brachte dann die Vorentscheidung für die Füchse, als Enrico Saccomani mal wieder einen maßgenauen Handgelenksschuss auspackte und ins linke obere Toreck traf (52.). Kurz darauf dann die schönste Co-Produktion des Abends: Maximilian Strauß und Philip Kuschel spielen Doppelpass und letzterer vollendet am langen Pfosten zum 6:2 (55.). Der Anschlusstreffer von Lenard Dötsch, der einem lucky Bounce von der Bande entsprang (56.), fiel nicht mehr ins Gewicht.

An einem Abend der jungen Wilden gewinnen die Füchse insgesamt verdient und souverän und können nur an der Chancenverwertung arbeiten. Satte 71 Torschüsse verzeichnete der Spielbericht. Youngster Stanislav Kronhardt wurde zum Fuchs des Spiels gewählt.
Coach Frank Petrozza sah die Partie so:
„Wir haben die ganze Woche darauf hingearbeitet und betont, dass wir keinen Gegner unterschätzen. Das ist uns gelungen. […] Das erste Drittel war sehr gut. Ich freue mich sehr, dass mit Stanislav Kronhardt ein Youngster gleich zwei Tore erzielte hat. Die jungen Spieler haben uns Energie gegeben. Schön war auch, dass Fabio Frick sein erstes Tor gemacht. […] Im zweiten Drittel bekommen wir ein paar unnötige Strafen. Darüber haben wir in der Kabine gesprochen und dann wieder ein gutes Drittel gespielt.“

Mit Streich Nummer 7 in Serie sind die Füchse nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten, den Hannover Scorpions, und können am Sonntag auch nicht mehr von Platz 3 verdrängt werden. Denn dann steigt das letzte Spiel vor dem Break bei den Eisbären Hamm.
Wir danken unseren Fans für die grandiose Unterstützung zum Abschluss unseres Pink in the Rink – Oktobers.

Statistik

▶️ Füchse – Neuwied 6:3 (3:0)(1:2)(2:1)

🥅 Tore:
1:0 (03:59) Kronhardt (Grosse)
2:0 (08:33) Kronhardt (Grosse, Müller)
3:0 (16:51) Brandt (Üffing, Haarala)
4:0 (24:17) Frick (Zolmanis, Radionovs) 4-5
4:1 (24:59) Kreps (Sprez, Erkinjuntti) 5-4
4:2 (33:44) Smith (Rajala, Kecojevic) 5-4
5:2 (51:42) Saccomani (Schitz, Fomin) 5-4
6:2 (54:41) Kuschel (Strauß, Fomin)
6:3 (55:43) Dötsch (Derraugh)

🏒 Schüsse: EVD 71 ⏸️ NEU 18
®️ Fendt, Turnwald
⛔️⏱️ Strafminuten: EVD 6 ⏸️ NEU 6
🏟️ Zuschauer: 1401