Die alte Eishalle – liebevoll „unsere alte Lady“ genannt – bekommt ein letztes, eindrucksvolles Zeichen: Ein großflächiges Graffiti soll die Geschichte und den Zusammenhalt rund um die Füchse Duisburg sichtbar machen. Initiiert wurde die Aktion von Torsten te Paß. Mit im Boot sind der Duisburger Graffiti-Künstler Daniel von Graffaz sowie Geschäftsführer Tom Södler.
Die Idee hinter dem Projekt ist klar: Solange die Eishalle noch steht, soll sie als Fotospot dienen und über soziale Medien noch einmal die Aufmerksamkeit auf den Verein lenken. Ganz Duisburg soll sehen, dass die Füchse präsent sind – getragen vom Vereinsmotto: „DU. ICH. WIR.“
Tom Södler zeigte sich sofort begeistert und entwickelte die Idee weiter. Im Rahmen der geplanten Abrissparty werden sorgfältig ausgewählte Stücke aus der Hallenwand getrennt, gerahmt und als einzigartige Erinnerungsstücke versteigert. Der gesamte Erlös kommt dem Nachwuchs der Füchse zugute.
Hintergrund ist die aktuelle Übergangsphase: Bis die neue Halle zur Verfügung steht, müssen organisatorische Anpassungen vorgenommen sowie zusätzliche Anschaffungen getätigt werden, um die Trainingsqualität für die jungen Spielerinnen und Spieler aufrechtzuerhalten. Die Aktion soll dazu beitragen, diese Maßnahmen zu unterstützen und die Zukunft des Vereins nachhaltig zu sichern.
Darüber hinaus werden einige der alten Sitzschalen von Daniel künstlerisch gestaltet. Auch diese Unikate können erworben werden. Interessierte können sich bereits jetzt melden.
Für den Duisburger Künstler Daniel war die Teilnahme selbstverständlich: „Als Duisburger unterstützt man so eine Aktion natürlich gerne.“ Sein Engagement unterstreicht den lokalen Charakter des Projekts, das Sport, Stadtverbundenheit und Kreativität miteinander verbindet.
Die Botschaft der Aktion ist eindeutig: Die Füchse stehen für Gemeinschaft. Oder, wie es der Verein formuliert: DU. ICH. WIR.
Fans und Unterstützer sind eingeladen, das Kunstwerk zu besuchen, Fotos zu machen, diese zu teilen und beim nächsten Spiel persönlich vorbeizukommen – um die Füchse weiterhin sichtbar in die Stadt und darüber hinaus zu tragen.